Über meine Person

«Wie kann man nur lieben, was man so verachtet?»

Diese Textzeile aus meinem Gedicht „Menschen“ sagt einiges aus. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt: mit seinen Schwächen, Stärken, mit seinen Nöten, seinen Ängsten und seiner Freude. Doch ist es mir in diesen Zeiten schwer geworden, daran zu glauben, dass der Mensch bei seinen Entscheidungen sein Herz und seinen Verstand benutzt. In diesen Zeiten schwanke ich zwischen Hoffnung und Resignation. Je stärker ich meinen Blick zu schärfen versuche, um so bewusster wird mir, dass wir arme Reiche sind.

Es gibt Tage, da ist mir der Mensch fremd geworden. Wir leben in einer Zeit, in der immer deutlicher wird: Wir sind aus Gier gemacht. Wir fordern das Übermaß. Wir werden nie zufrieden sein. Bei der Suche nach dem „Besser“ vergessen wir all das, was so gut ist.

Die Kunst ist für mich ein Weg, Dinge zu verändern und unsere Gedanken, erst recht in diesen fragilen Zeiten, selbstkritisch zu hinterfragen.
Wir brauchen das Leichte, auch das Schwere und in der Poesie LEBEN.
Natürlich brauchen wir auch die heilsame Welt, die uns allen das Leben erträglich macht, die uns geduldig werden lässt, uns bis zum tiefsten Grunde der Verheißung führt. Ja, wir wurzeln in der Lyrik auf dem Idealismus. Doch es wird nach meiner Ansicht nicht so sein, dass er allein tragend ist. Auf Dauer ist es für mich zweifelhaft, wenn wir die Realität umdeuten, um uns einen Kokon zu (er)schaffen, in welchem wir uns vor den Gegebenheiten des Lebens schützen.

Ich mag Kunst auch mit Ecken und Kanten – heute mehr als noch vor 20 Jahren. Ich empfinde es so, dass KünstlerInnen auch die Verpflichtung haben, die Menschen an Wesentliches zu erinnern. Sie sollten an dieser Welt teilhaben, an diesem Sein. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in einer Zeit des Werteverlustes, der emotionalen Unterkühlung.

Sylvia Kling 2017 – bekennende Humanistin/Pazifistin/geb. 1967 bei Dresden, drei Kinder (geb. 1987/1990/2003), wohnhaft seit 2013 in der ländlichen Region bei Meißen

Es bereitet mir inzwischen Vergnügen, gesellschaftlich Morbides zu beleuchten. «Das Leben ist kein Ponyhof – wohl mittlerweile eher ein Schweinestall.» Zu krass? Manchmal muss es genau das sein. Damit steche ich in so manche Wespennester.

Ungeschriebene Normen und Dogmen greife ich ebenfalls hin und wieder auf  und gebe dem Leser die Möglichkeit einer anderen Betrachtungsweise.
Eine Entführung in verschiedene Lebensbereiche, Vergessenes oder Verdrängtes zu aktivieren, Reflexionen mit Ernsthaftigkeit oder einer Spur Sarkasmus: Das ist in meinem Sinne.

Seit 2016 schreibe ich Liedtexte – bisher überwiegend für die Arbeit mit dem Künstler HC Schmidt («Einmal irgendwann», «Und eine Rose ich bin», «Sounds of Silence» – auf YouTube zu finden/“Ein Herz fliegt» nach dem Lied «99 Luftballons» von NENA). Ich singe einzelne Stücke selbst («Leute») oder mit HC Schmidt im Duett, wobei ich den Chanson- bzw. Kabarettstil präferiere.

Ich verwende wie alle Autoren das «lyrische Ich» sowie das «prosaische Ich».  Es gibt selbstverständlich hier und da eigene Anteile aus Erlebtem, aus Gedanken und Gefühlen heraus – nur so können Worte lebendig werden.

Meine E-Mail-Adresse ist unter den Beiträgen sichtbar (sylvia-kling@gmx.de).

Alle hier veröffentlichten Texte unterliegen dem Urheberrecht. Dieses wird entsprechend gekennzeichnet.

Kopieren oder Weiterverwendung ohne meine Zustimmung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet!

Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihr Interesse.

Herzlichst
Sylvia Kling

 

 

Meine Homepage lautet:

http://www.sylvia-kling.de

Dort befinden sich lektorierte Arbeiten im PDF-Format – auch zum Download für ein bequemes Lesen auf der Couch oder im Gartenstuhl.

Weitere Blogs auf WordPress:

https://wiedasLebenklingt.wordpress.com (Artikel und Diskussionen zum aktuellen Zeitgeschehen)

Man findet mich auch auf Facebook (https://www.facebook.com/profile.php?id=100010657024918) und Instagram.

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Ich weise darauf hin, das Kopien von Inhalten im Internet ohne großen Aufwand verfolgt werden können.
Künstler arbeiten! Daher werde ich bei Bekanntwerden von Urheberrechtsverletzungen (Copyright© Verletzungen), konsequent dagegen vorgehen und alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.

Des Weiteren möchte ich persönlich nicht, dass ich – ohne mein Einverständnis – zitiert werde oder Teile meiner Texte mit nicht adäquatem Kontext erscheinen. Leider ist nach hinreichenden Erfahrungen dieser Zusatz notwendig.

Sylvia Kling

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109 Gedanken zu „Über meine Person

  1. Pingback: Menschen | Sylvia Kling - Literatur

  2. Pingback: Die einzig Wahre | Sylvia Kling - Literatur

  3. Pingback: Das Goldene Lesezeichen – Oktober 2016 – Cinematographic Tides

  4. Liebe Sylvia,
    Nachos Hundeblog ist wieder bei WordPress.com. Du findest ihn unter theoduglaubstesnicht.blog. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns auch unter der neuen Adresse als Followerin treu bleiben würdest.
    Herzliche Grüße
    Achim und Nacho

    Gefällt 2 Personen

  5. Pingback: Projekt “Gegen das Vergessen” – Lebensbilder | Manuela Mordhorst

  6. Pingback: Zerlumptes Grau und Ozeanblau/Ragged grey and ocean blue* | da sein im Netz

  7. Ode to Horace Mann

    Be ashamed to die until you have won some
    victory for humanity. – Horace Mann

    Be aware that energy is life, save some for your kids.
    Be afraid that our minds are bent by news, not books.
    Be awed by the healing power of the simple purple cone flower.
    Be awake before the bombs drop, before the money rules.
    Be agile: live in a town that walks and bikes to work and play.
    Be amused by ants and birds, goats and potato fields, lilacs and sycamores.
    Be angry only long enough to solve the problem, then move on.
    Be ashamed to die until you have won some victory for humanity.

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  8. Ich finde vieles Übereinstimmende mit meinen Intentionen. Ich benutze Bilder – Bildgeschichten, wie du ja bereits gesehen hast, um Aktuelles durch Bezug auf Mythisches zu beleuchten (und umgekehrt). Herzliche Grüße aus Griechenland. Gerda

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  9. Pingback: 2015 im Rückblick – WOW! | Sylvia Kling - Literatur

  10. So „schreiberisch“ wie Du bin ich nicht, schmunzel; das wäre ich nicht; doch ich bewundere Menschen, die das so diszipliniert und motiviert schaffen.
    Tolle Darstellung Deiner Arbeit.
    Liebe Grüße,
    Frank

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  11. Pingback: AB IN DEN HERBST | isso und nicht anders

  12. Das sieht nach einem sehr interessanten Blog aus. Das Wort und die Sprache hat mich immer schon fasziniert, auch wenn ich nie die Fähigkeit entwickelt habe, ihm im wahrsten Sinne Ausdruck zu verleihen. Bin gespannt, auf was ich hier stoßen werde

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  13. Hey Sylvia, ich mache mich gleich auf die Reise nach Wangerooge und bin dann ein paar Tage offline, aber schnell noch eine kurze Info. Wenn du magst, beantwortest du in einem eigenen Blogbeitrag die Fragen, die ich auch beantwortet habe https://annaavital.wordpress.com/2015/05/18/nominierung-zum-liebster-award/
    und nominierst noch ein paar deiner Lieblings-Blogs, die du informieren musst und die dann ebenfalls die Fragen beantworten und so weiter und so weiter….Ich freu mich deine Antworten in ein paar Tagen zu lesen. LG Anna 🙂

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    • Liebe Anna, ich danke Dir von ganzem Herzen und fühle mich sehr geehrt. Momentan habe ich noch PC- Probleme, was eine reibungslose Arbeit am PC natürlich erheblich erschwert. Aber ich gebe mir größte Mühe, bis zur Verbesserung der Technik „am Ball“ zu bleiben. Ganz herzlichen Dank für die Nominierung und liebe Grüße mit einer Umarmung, Sylvia

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  14. Aber 62 ist doch auch ein guter Jahrgang – oder? Und in DD-Striesen wohnte ich doch auch mal. 😦

    Nein – Spaß beiseite!
    Sylvia, sehr interessante, wertvolle, schöne und berührende Tätigkeit von Dir. Für mich ist Folgen hier, ohne wenn und aber, ein Muss!
    Lieben Gruß aus Bautzen

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    • Aber natürlich ist 62 ein guter Jahrgang – es ist der Jahrgang meiner Schwester :-). Ich freue mich sehr, dass Dich meine Texte so ansprechen und Du mich weiter begleitest! Ich folge Dir nun auch – auf Wort und Bild ;-). Herzliche Abendgrüße (nicht vom Sandmann 😉 ), Sylvia

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    • I thank you with all my heart and am happy to continue to read with you and also the fact that you do you bother to read with me. It is not always translated correctly, but in poetry there is no clear language everything. For poetry is the language of the heart. A happy new year, Maxima!

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