Fünfzehn Minuten Impressionen aus dem Paradies der Saxophone – Live


Ich danke von ganzem Herzen der Fotografin «Lia» für ihre Arbeit, die sie in Fotos und dieses Video investierte.

Man kann einen kleinen Eindruck gewinnen, welche Bandbreite unser Programm «Poetisch-musikalische Szenen mit Zuckerbrot und Peitsche» besitzt.

Zu dem Songtext nach Nenas «99 Luftballons» gibt es einen Auszug auf meiner Homepage.

 

Meine lieben Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

damit wünsche ich Euch einen gute Woche und bleibt gesund.

Eure Sylvia Kling

 

Meine Webseite:

www.sylvia-kling.de

Mein Profil auf der Seite https://www.aphorismen.de/:

https://www.aphorismen.de/autoren/person/11399/Sylvia+Kling

Mein Profil auf der Seite für Aphorismen – Aphorismen-Archiv:

http://aphorismen-archiv.de/K6717.html

Mein YouTube-Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UC3u09hrTq66YVKux9TFegvQ/videos

Meine Bücher:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

Auf Facebook findet man mich hier:

https://www.facebook.com/profile.php?id=100010657024918

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Ein unErhörter LebensLauf!


War das eine Überraschung! Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Nachricht vom Singer/Songwriter Thomas Schimke, der sich selbst mein Buch „BruchStücke“, Band I, zu Weihnachten schenkte und daraus spontan mein Gedicht „LebensLauf“ vertonte.

„Ich habe zur Gitarre gegriffen und diesmal kein einziges Wort in deinem Gedicht ändern müssen.“ Seine Musik und meine Worte flossen ineinander.

Hört selbst:

Damit wünsche ich Euch ein erholsames Wochenende. Passt wie immer gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

unerhoert_und_kling

(Gestaltung der Collage: Ferenco)

Mein Buch „BruchStücke“, Teil I, findet Ihr hier:

https://www.amazon.de/BruchSt%C3%BCcke-Sylvia-Kling/dp/3741841145/ref=asap_bc?ie=UTF8

Ist er ein Held oder ein Narr? Unerhörte Frage?


Es gibt einen besonderen Grund, warum ich so unErhört gern mit Thomas Schimke arbeite:

Er macht ehrliche Musik.

Man hört und fühlt es in seinen Kompositionen,  die Musik fließt aus dem Herzen – direkt in die Ohren und Seelen der Empfänger.

Wer diese Musik einmal liebt, liebt sie immer. Wer sie nicht mag, wird sie auch nie mögen. Es ist unErhört einfach, oder? 😉

Ich jedenfalls stehe nicht auf glatte Sounds mit strukturlosen Oberflächen, sondern möchte in die Tiefen der Liedermacher eintauchen können.

Wie geht es Euch damit?

 

 

Liebe Freunde, Leser, Besucher und lieber Holger, 

Als ich den Songtext schrieb, hatte ich die vielen bewegenden Geschichten aus meiner jahrelangen Arbeit im sozialen Bereich (bis 2009) in meinem Herzen. 

Registrieren wir überhaupt noch, wenn es anderen schlecht geht – in dieser anonym gewordenen Welt voller Hast, Hass und Wirren? 

«Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!» Es ist einer der Kernsätze des Alten Testaments und nicht nur für Christen von großer Bedeutung. Häufig wird er erstaunlicher Weise von Atheisten zitiert.

Wie oft nehmen wir die Menschen erst wahr, wenn wir über Nachbarn oder die Medien  von ihren Tragödien erfahren?

Stoff zum Nachdenken, nicht wahr? 

Ich wünsche Euch einen guten Wochenbeginn.

Passt nicht nur auf Euch auf. 

Und Holger: Ich bin froh, dass wir uns nach 36 Jahren immer noch mögen! 

Nicht nur die partnerschaftliche Liebe ist das, was unser Leben so unglaublich bereichert. 

Eure Sylvia Kling 

Beitragsfoto: ©Mila Blue Photography

 

Meine Webseite:

www.sylvia-kling.de

Mein YouTube-Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UC3u09hrTq66YVKux9TFegvQ/videos

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Wenn törichte Weiber …


 

erzählen, dann klingt das so:

 

Ihr erinnert Euch noch an dieses Gedicht? Ich hatte es vor einigen Wochen veröffentlicht. Wie habt Ihr dieses Gedicht gelesen?

Oft eröffnen sich durch die Interpretationen des Autors neue Sichtweisen auf das Gedicht. Geht es Euch so?

Es wird in meinem Buch «Von Morgenseelen und Eisbrecherfernen» erscheinen.

Und wenn törichte Weiber Bücher schreiben, ist das so:

In der letzten Woche wurde mein fünftes Buch mehrfach dem Korrektorat und Lektorat unterzogen. Es war eine arbeitsreiche, aber auch spannende Zeit, liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger. Ich bin über das Ergebnis glücklich. Nicht nur, dass der Lektor meine Wünsche und Intentionen berücksichtigte, noch intensiver an das Lektorat heranzugehen, sondern auch ich bin meinen Gedichten kritischer gegenübergetreten. 

Stillstand ist für mich undenkbar. Es sei denn, er führt zum Weiterkommen.

Am Samstag vergangener Woche kam jene Frage: die Gestaltung des Covers. Wir befanden uns bereits in den «letzten Zügen» der Überarbeitung des Inhaltes, als uns bewusst wurde, dass wir unsere ursprüngliche Vorstellung für das Cover verwerfen mussten.

Und nun? Doch ich wäre nicht Sylvia, die (Uner-)Schreckbare, wenn ich nicht eine zündende Idee gehabt hätte! Seit Jahren arbeite ich mit dem Fotografen Uwe Richter zusammen. Warum ihn nicht einfach fragen, ob er uns helfen könne?

Ergo nahm ich das Handy zur Hand und kontaktierte den Fotografen. Uwe war sofort bereit, dies zu tun. Gestern Abend lag es uns vor. Ich kann Euch nur sagen:

Lasst Euch überraschen!

Dieses Buch ist erstmalig nur als Hardcover-Ausgabe erhältlich. Auch in Zukunft wird es bei mir kein Softcover mehr geben. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Immerhin gibt es einige meiner Leser, die alle Bücher von mir in ihrem Besitz haben und ein einheitliches Bild in ihrem Bücherregal, speziell auf das Brett mit meinen Ausgaben ;-),  nicht missen möchten. Das kann ich gut verstehen.

Bedenkt bitte Folgendes:

Jede Ausgabe, Soft- und Hardcover,  bekommt ihre eigene ISBN-Nummer. Das hat zur  Folge, dass jede Ausgabe jedes Mal neu bei Änderungen überarbeitet werden muss und so ein erheblicher Mehraufwand pro Ausgabe nach sich zieht. Auch für die Rezensionen der Bücher wäre es einfacher, dass sich diese auf die Gesamtausgabe und nicht nur in der Bewertung der einzelnen Variante erscheint.

Der Preis unterscheidet sich natürlich vom Softcover. Doch auch muss und möchte ich der Tatsache Rechnung tragen, dass in Buchhandlungen Bücher im Softcover keineswegs gern gesehen sind. Dies hat man mir in einer Buchhandlung in der Dresdner Neustadt deutlich zu verstehen gegeben. Und ich bin ehrlich: Auch ich mag lieber ein Buch mit Hardcover in den Händen halten.

Was erwartet  Euch in diesem Buch?

Gute Frage?

Zäumen wir doch einmal das Pferd von hinten auf! Wer mich und meine Arbeiten kennt, weiß: Ich spanne immer wieder einen bunten Bogen, den ich versuche so zu kolorieren, dass sein Spektrum, seine Farben, von den warmen Tönen bis zum kalt-brennenden Violett unser Menschsein umschließen.

Erstmalig wird es im Buch eine gesonderte Kategorie «Gebündeltes» geben.

«Von Morgenseelen und Eisbrecherfernen» wird in den nächsten 10 Tagen erscheinen. Gern informiere ich Euch, sobald es erworben werden kann.

Ich wünsche Euch eine angenehme Woche und wie immer: Passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

Leute, wie kann das nur sein oder: Ein Fall für den Notarzt


Liebe Leute, hier sieht man mich das erste Mal mit einer neuen Interpretation meines Songs «Leute» vom Live-Mitschnitt in Leipzig vom 29.09.2017:

 Mein Gedicht «Bettlers Resümee», von HC Schmidt interpretiert, und mein anschließend kleines «Theaterstück» mit Überraschungseffekt seht Ihr hier:

Es folgt unsere gemeinsame Interpretation meines Gedichtes «Die Schöne»:

Einige Worte zur «Wunschballade»:

Die neue Interpretation erfolgte unter der Federführung meines Mentors  – und das kurz vor dem Auftritt in Leipzig. Da hieß es also: fix die neue «Masche» einstudieren.

Wir haben nach dem Auftritt noch lange darüber lachen müssen. Im Publikum saß der wunderbare Leipziger Musiker Thomas Schimke mit seiner Freundin Ina. Thomas wollte tatsächlich aufspringen und mir zur Hilfe eilen – also  habe ich gut gespielt ;-).

In nächster Zeit stelle ich noch mehr Impressionen ein, soweit es mir das zeitweise Vorhandensein von Internetverbindungen erlaubt. Interessierte können jedoch gern folgenden Kanal abonnieren, wo die Videos zu dem Live-Mitschnitt in Leipzig veröffentlicht werden (u.a. das Gedicht: »Das Kleid» – welches nicht so harmlos ist, wie es klingen mag).

https://www.youtube.com/user/henngeli

 

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger ;-),

vielen herzlichen Dank an jene, die sich tatsächlich die Mühe machen, die Videos (Gesamtzeit ca.15 Minuten) anzusehen und damit meine/unsere Arbeit unterstützen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr vielleicht unter den Videos einen Kommentar hinterlassen würdet oder «den Daumen betätigt» – in welche Richtung, das bestimmt Ihr selbst.

In diesen Zeiten wird es für Künstler immer schwerer, das bekomme auch ich deutlich zu spüren: Da kämpft man einerseits um Auftrittsmöglichkeiten, andererseits darum, die Menschen zu Veranstaltungen zu bewegen.

Das «Klinkenputzen» gehört zum Alltag eines Künstlers.

Auch geht es mir mittlerweile so, dass mich dieses Anbiedern in sozialen Medien (Facebook ist hier ein weites Feld!) anwidert. Die Vorplanung inklusive Proben sind mehr als umfangreich. Immerhin wollen wir den Gästen ein unterhaltsames und anspruchsvolles Programm bieten.

Ja, und dann fährt man zu einer Veranstaltung:

Das Auto ist voll bis unter das Dach mit Technik. Drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn sind wir vor Ort. Der Gitarrist baut auf, Soundcheck. Da ich grundsätzlich unter Lampenfieber leide, setze ich mich in eine Ecke und versuche, mittels Atemübungen meine Nervosität in den Griff zu bekommen (man kann es beinahe schon «Meditation» nennen).

Dann kommt dieser Moment: Fünfzehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung erscheint der erste Gast. Punkt 20.00 Uhr sind drei Gäste eingetroffen. Enttäuschung macht sich breit. Abbauen? Aufgeben? Fehlanzeige. Auch für sechs Gäste geben wir alles! Mit 50,00 Euro Minus in der Kasse fahren wir nach Hause. Trotzdem glücklich! Warum das so ist? Wir sprechen, singen, spielen aus Leidenschaft. Zwei Gäste sind so begeistert, dass sie mich in den Arm nehmen und einer zieht mit Gestik und Mimik den Hut vor mir. DAS, liebe Freunde, ist Glück für mich.

Sonst hätten wir in diesen Zeiten schon längst aufgegeben!

Kaum einer schreibt ehrlich darüber. Man will sich nichts vergeben – wie sieht das denn aus? Ich erzähle den Leuten: «Wir traten vor sechs Gästen auf.» Die denken, ich sei schlecht! Das macht man doch nicht, oder? Und doch wissen wir alle:

Kunst und Kultur nimmt in unseren Zeiten immer weniger Raum ein. Das trifft auch die Veranstalter!

Wir akquirieren über Facebook – einige kündigen sich an. Doch sie kommen nicht. Klar: Man möchte schon die Gedichte und Texte kostenlos und augenfertig serviert konsumieren. Doch die Künstler unterstützen, indem man eine Veranstaltung aufsucht – nein. Lieber jagen wir Woche für Woche eine neue Sau durch die Medien und ereifern uns von früh am Morgen bis zum späten Abend über alles Mögliche. Das ist nicht meine Welt. Meine Welt ist es auch nicht, den Usern zum Gefallen sein zu wollen, um Likes zu erhaschen. Gestern Abend löschte ich über 100 sogenannte «Freunde», die auf meiner «Freundesliste» schlummerten und mich nicht einmal abonnierten. Was brauche ich um Himmels Willen solch einen Irrsinn?

Ich will bleiben, wie ich bin und ich werde mich nicht nach diesen neuen «Richtlinien der Kommunikation» verbiegen.

Ich mache nicht weiter, weil ich nichts anderes kann.

Ich mache weiter, weil ich nicht anders kann.

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende. Passt wie immer gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

«Die Erwachten» (Tierisch nachgewählt) und hereinspaziert in die Hör- und SehBar, liebe Leute!


Die Erwachten

Die Spatzen pfeifens schon vom Dach:
Die Geier und die Krähen,
beginnen schon zu spähen –
In Deutschland sind jetzt alle wach!

Es schwirrt und fliegt und tiriliert,
was Schnäbel, kleine Hirne hat,
wie krächzt es wild – landesweit,
dass es sogar die Würmer friert!

Die Würmer sahen es nicht ein,
der Erde abzuschwören,
sie ließen sich nicht stören,
sie wollten schließlich nützlich sein!

An Macht sich mächtig weiden –
die Vögel – weiter fliegen,
sie wollen alle kriegen,
die Würmer sollen leiden!

DIE müssen viel mehr fressen,
an Kraft sei zu gewinnen,
man muss sich auch besinnen,
im Schlafe wards vergessen!

Die Spatzen pfeifens schon vom Dach:
Die Großen und die Kleinen,
die ernst es wirklich meinen.
Jetzt ist in Deutschland alles wach!

©Sylvia Kling

«Tierisch nachgeWÄHLt»

Auszug aus dem 2018 erscheinenden Buch «Als die Amsel verstummte»

Liebe Freunde, Leser und Besucher,

heute ist es wieder einmal soweit – welche Freude: Ich habe einen Tag Internet und so packe ich einiges in diesen Beitrag hinein.

Aus dem Live-Mitschnitt in Leipzig (29.09.2017) könnt Ihr hier drei Stücke hören:

«Geh nicht» – Interpretin: Sylvia Kling/Text: Sylvia Kling/Musik: Volker Wolfram

 

«Unter den Helmen» («Die Verborgenen») – Interpret: HC Schmidt/Musik: Volker Wolfram/Text: Sylvia Kling

 

«Von der Fragenden» Interpret: HC Schmidt/Musik: Volker Wolfram/Text: Sylvia Kling

 

Alle drei Stücke liegen auch als «ogg-Datei» vor – in diesem Fall bitte aufrufen:

http://www.volker-wolfram.de/menu/jigsaw.php

Rechte Seite – unter „Live aus Leipzig“ –

Wer HC Schmidt mit der Interpretation «Die Verborgenen» gern mal sehen möchte und mich daneben lauschend (der Gitarrist ist leider im Video verdeckt), sehe gern hier hinein:

Ich wünsche Euch noch eine wunderbare Woche und wie immer: Passt auf Euch auf!

Eure Sylvia Kling

Wenn Poeten laut werden …


Life is Live …

Ich hörte und las, dass viele von Euch traurig seien, auf Grund der Entfernung nicht an Lesungen teilnehmen zu können. Hier habt Ihr die Gelegenheit, mich – wenn auch mit dem gekürzten Programm – am Bildschirm zu erleben.
»So gespalten, wie ihre Heimat Sachsen in diesen Tagen, so ist auch das Herz der Dresdner Poetin Sylvia Kling. Sie schreibt ohne Unterlass seit frühen Jugendjahren in Sorge um Frieden und Menschlichkeit, gegen das Vergessen von Unrecht und Zerstörung, doch nimmer mit der Feder des Hasses und der Gewalt, sondern mit Liebe und Hoffnung.«

Volker Wolfram:

Der Zweite im Bunde ist der gebürtige Thüringer Volker Wolfram, der immer wieder aufbricht, sein musikalisches Selbst zu finden.
»In seinen Improvisationen ist er mit sich allein. Irgendwo da draußen, findet er in seiner Musik die Anfänge seines Seins.«

Ein kleiner Teil meines Programms „AusgeKLINGt – Im Geiste bleib ich gefräßig, zu vieles ist nur mäßig“ – hier ein Livemitschnitt der Lesung in Klingenberg:
Danke an HC Schmidt und Angelika Wittenbecher-Hennig!

Ich verrate Euch zu diesem Live-Mitschnitt ein Geheimnis:

Während der Lesung fühlte ich mich nicht wohl in meiner Haut. Der Saal war groß, das Licht, welches ich brauchte, da ich ohne Brille las, war sehr kalt und grell (wofür niemand etwas kann). Dennoch bin ich ab dem dritten Text warm geworden und mit meinen Texten „Eins“.

Als ich den Tisch verließ, glaubte ich: Diese Lesung habe ich nicht so gut – wie gewohnt – gemeistert. Doch: diese Einschätzung konnte der »Meister« – HC Schmidt – so gar nicht teilen. Er fand meinen Auftritt phantastisch und ich war absolut überrascht. Soviel zur Selbstreflexion …  ;-).

Ist ein Künstler überhaupt jemals mit sich zufrieden? Welche Erfahrungen habt Ihr damit machen können?

Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldungen.

Habt eine wunderschöne Zeit und passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Worte und Lieder


Es handelt sich um eine erste Probeaufnahme von „Kinder (Kleine Hände)“ der Liedermacherin Bettina Wegner.

 

Heimat

Heimat,
welch großes Wort,
ein Zuhause,
eine Liebe,
ein ewiger Ort,

könnt ich dich
nur finden,
die Freiheit,
mein Ich,
mein Sein,
wo mich denn
getroste binden,
in ein Stückchen
Ewigkeit hinein,

wachen Geistes,
zeitfern und real
mich niederlassen,
offenbaren −
mit meinen Schmerzen,
meiner Qual,
mit meinen Freuden,
mit meinen ganzen
fünfzig Jahren,

selbst die Stadt,
in deren Schoße
eines Tages ich
ergraute,
zeigt zuweilen mir ein
KaltGesicht,
die ich liebte,
ihr vertraute,
meine Spuren sind
dort längst verwischt,

Heimat
nirgends,
nirgends fühl ich mich
zu Hause − gehe,
doch ich
kehre niemals heim,
Heimat, die mich
niemals verstehe,
solltest du mich finden,
so lad mich auf die
letzten Jahre ein!

©Sylvia Kling

Ich verweise ausdrücklich auf die Urheberrechte (siehe Impressum).

 

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

endlich gelingt mir heute wieder einmal ein Beitrag. So habe ich Song und Worte in einen Beitrag „gepackt“. Das Gedicht ist ein Auszug des Buches „Von Morgenseelen und Eisbrecherferne“, welches im November erscheinen wird.

Ich möchte Euch auch auf meine/unsere nächsten Programme hinweisen. Die Termine findet Ihr hier:

https://sckling.wordpress.com/lesungentermine/

Ich hoffe, es ist Euch gut ergangen, Ihr hattet eine schöne Sommerzeit und seid gesund. Allen meinen Lesern möchte ich heute ganz besonders danken für die Treue und die Freude, die Ihr mir mit Kommentaren und Zuspruch macht. Daraus schöpfe Mut und Kraft – gerade in Zeiten, in denen die Kraft nicht selbstverständlich ist.

Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

 

„Das Wir“ und erste Eindrücke in Bild und Ton (!)


Wir sind sehr wenig –
unser Wort im Winde verhallt.
Wir weinen leise
in einem viel zu kleinen Spalt.

Wir sind allein –
unser Mund fühlt sich so kalt.
Wir lieben das Wort Freiheit,
es spürt sich leblos alt.

Wir sind besudelt –
von blecherndem Gebrüll.
Wir sind gelähmt
im blutgetränkten Müll.

Wir sind zart –
wie Gräser auf der braunen Erde.
Wir säen wirre Zeichen
und hoffen, dass die Erde friedlich werde.

©Sylvia Kling

Zeichnung im Beitrag: Vanessa Ramm/12 Jahre alt – mit freundlicher Genehmigung von Vanessa und ihrer Mutter

Liebe Freunde, Leser und Besucher,

auf YouTube werden jetzt in Folge einige Videos von unserer Lesung eingestellt. Das erste Video mit der Begrüßung sowie einigen Gedichten findet man hier:

Wenn ich mich auch beim Betrachten solcher Aufnahmen frage, warum ich 23 kg abgenommen haben (FRAUEN! 😉 ), möchte ich nicht so eitel sein, die Videos trotz eigenen Nichtgefallens einzustellen :-). Primär sind die Texte und unsere Vortragsweise, die Stimmung (das ist auch der eitelsten Dame bewusst 😉 ). Die „Wunschballade“ ist nochmals verändert in dieses Video eingefügt worden (diese trage ich im Stehen und natürlich auswendig vor), was man erst in den nächsten Stunden sehen kann. Leider muss ich das heutige, mir mal wieder verfügbare Datenvolumen, nutzen und diesen Beitrag schon jetzt veröffentlichen – zu gern hätte ich noch bis morgen Nachmittag gewartet.

Wer auf Facebook einen Account hat: Dort sieht man noch weitere Videos. Ich bemühe mich wie immer, die folgenden auch hier in den nächsten Wochen zu zeigen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Sonnenwoche und wie immer: Passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

LiebesErde


Es ist doch immer wieder die Liebe, die uns hält. Diese Woche war sie Hauptthema auf meiner Facebookseite und so wird sie auch – in verschiedenen Varianten – hier in dieser Woche Thema sein.

Karl Miziolek, Autor und literarischer Freund, las mein Gedicht „LiebesErde“ (Veröffentlichung in meinem Buch „AufBruch“) und überraschte mich vor einigen Tagen damit. Seine unverwechselbare Art zu lesen, seine sanfte, beruhigende Stimme und auch der eigene Dialekt lassen den Hörer ganz in seinen Lesungen versinken:

Für alle, die Karl noch nicht kennen:

Sein wunderbarer Blog, auf dem man verweilen kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verlieren:

http://karlswortbilder.wordpress.com

und seine Homepage

http://wortbilder.at/

Dort findet Ihr Wortbilder, Limericks, Haikus, Gedichte, Geschichten und einiges mehr. Wir wollen doch dem „Blogschlafen“ Einhalt gebieten, oder? Der Winter ist vorüber – auf geht es!

Seit Kurzem hat Karl auch einen YouTube-Kanal, auf welchem er wunderschöne Landschaften, auch mit Texten verbunden, präsentiert. Langeweile gibt es bei ihm nicht. Schaut doch mal bei ihm vorbei:

https://www.youtube.com/channel/UCVmImH8blBFp3QCF4KHcrbA

Zur „LiebesErde“:

Der Text befindet sich zum Nachlesen als Anhang zum YouTube-Video (bitte auf das Dreieck unterhalb des Videos klicken).

Ich wünsche Euch einen guten Wochenanfang. Bitte habt Verständnis, wenn ich nicht sofort auf Kommentare reagiere, da ich unterwegs sein werde, um mich um meine Gesundheit zu kümmern. 😉 Ihr wisst, wie das ist: Wer sich selbst liebt, sorgt gut für sich.

Passt gut auf Euch auf und bis in einigen Tagen (vergessen wir die LIEBE und den Frühling nicht …;-) ).

Eure Sylvia Kling