„Sozialfall“ und meine Bitte an Euch zum Osterfest


SozialFall

Ach, was macht so mancher bloß,
legt die Hände in den Schoß,
den Tag, den Monat, jedes Jahr
bietet er dem Leben dar –
ein traurig Bild, dahingedämmert,
elendiger Husten an die Wände hämmert,
grau und fahl das Rundgesicht,
immer mehr an Bauchesschicht,
blaugedunstet alle Zimmer,
nirgendwo ein Lebensschimmer,
doch so jung noch in den Jahren,
und im Elend schon verfahren,
schlafen bis zur Mittagsstunde,
nur das Spiele scheint profunde,
der Müll gestapelt in den Ecken,
man muss die Nase schon bedecken,
und das Kind lebt eingesperrt,
wird in dieses Sein gezerrt,
unschuldig und schemenhaft,
schattengrau – schon ohne Kraft,
klein und noch so beugsam neu,
naturgemäß den Eltern treu,
es sitzt am Fenster und schaut
nach Draußen. Und mir graut.
Nach seiner Schwester sehnt er sich,
selbst diese ließ ihn nun im Stich,
die Händchen an der Scheibe trauern,
die Zeit, sie kann so ewig dauern.
Ein traurig Herz in seinen Augen steht,
als obs nicht kennt, was es erfleht.
Ich winkte ihm schon hundertmal.
Nur einer lacht dort – asozial.

Copyright Sylvia Kling

„Neue Gedichte“ 2017

Dieses Gedicht beruht leider auf wahren Begebenheiten.

Dieses Gedicht widme ich dem Projekt „Kinder im Aufwind“ von Petra Paflowsky:

https://pawlo.wordpress.com/home-2/fundgrube-fuer-kinder-im-aufwind/

https://pixabay.com/de/regen-kinder-traurig-gelangweilt-20242/

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

warum bringe ich ausgerechnet vor Ostern ein solch trauriges Gedicht? Viele können es sich sicher denken. Nicht allen Kindern in unserem „reichen Land“ geht es gut. Nicht alle können Osternester suchen und sich an Süßigkeiten, bunten Eiern oder anderen, kleinen Aufmerksamkeiten erfreuen. Manche Eltern vergessen es einfach und auch Liebe wiegt die Defizite in manchen Familien leider nicht auf. Viele Kinder leiden immer noch unter emotionaler Verwahrlosung!

Nicht zu vergessen ist auch die Kinderarmut in Deutschland. Sie ist trotz guter wirtschaftlicher Lage leider an der Tagesordnung. Aktuellen Zahlen zufolge sind es bis zu 19 Prozent aller Mädchen und Jungen, die betroffen sind!

Seid bitte acht- und aufmerksam.

Vielleicht habt Ihr einen Osterhasen übrig, ein kleines Osternest, und lasst es den Kindern zukommen?

Oder auch ein Gespräch, ein Lächeln für diese Kinder – schon das hat seinen eigenen Wert.

Oft sind es für uns nur kleine, materielle und zeitliche Aufwendungen, die anderen Menschen so unglaublich viel Freude bringen können. Oft entzieht sich das sogar unserer Vorstellung. Seid die Engel dieser Kinder. Ich bin sicher, dass sie diese „kleinen“ Dinge als so groß empfinden, um sie nie vergessen zu können.

Ich danke Euch von ganzem Herzen und wünsche Euch ein wunderbares Osterfest mit einigen ruhigen und möglichst sonnigen Tagen.

Eure Sylvia Kling

Beitragsfoto: Arno von Rosen – hier entlang geht es auf seinen Blog auf WordPress:

http://arnovonrosen.wordpress.com/

Ich danke Arno herzlich, dass ich seine Zeichnungen für manche meiner Beiträge verwenden darf.

Auf einen Blick


Auf einen Blick,
nur auf den einen,
wir drehn uns mit der Welt,
wie wir meinen,
wir fühln uns
überall ganz wie zu Haus,
wir sehn perfekt,
modern, adrette aus,
wir öffnen Türen
mit wohlgepflegten Händen,
wir hinterlassen
Schatten an den Wänden,
wir lieben und hassen
ungehemmt,
wir wundern uns,
wenn die Moral uns überschwemmt,
wir greifen gladiatorisch
zum Medienschwert,
damit jeder von unsrem
großen Recht erfährt,
Auf einen Blick,
nur auf den einen,
sind wir wirklich die,
die wir meinen?
(Ich denke, unser Hemd
ist doch recht kurz und
spärlich,
wir sind doch deutsch genug
und frieren gerne,
ehrlich!).

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus meinem Buch „AufBruch“

Sehen, was man soll oder was man will … – ein Fundstück aus dem Netz (keine Angabe des Urhebers). Wenn ein Urheber bekannt wird,  teile man mir das bitte unbedingt mit!

 

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

 

Die Reise


Heute ist Weltkrebstag.

Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie die Kraft aufwenden mögen, gegen den Krebs zu kämpfen und immer wieder den Mut aufzubringen, am Leben und der Hoffnung festzuhalten.

Hier geht es nicht darum, den Krebs mit einem „eigenen Tag“ zu würdigen, sondern all jenen Menschen Mut zuzusprechen, die sich beteiligen in Forschung und Entwicklung, in der Ärzteschaft und Betreuung durch Angehörige, um sich diesem äußerst menschlichen Thema zu stellen. Auch ist er dafür gedacht, über die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen zu informieren.

Krebs darf kein Tabuthema sein – nicht für Betroffene, nicht für Angehörige!

Dieser Beitrag ist etwas länger, doch ich bitte Euch, ihn bis zum Ende zu lesen.

Die Reise

Es ging ihr schlecht
und sie begehrte Rat
bei dem Arzt, dem sie vertraute.
Er untersuchte sie
und schickte sie zu diesem oder jenem,
der ihren Leib durchschaute.

Nach bangen Wochen
bat sie der Doktor zum Gespräch
und sie wünschte, sie wär taub.
Das alles sei nicht zu ihrem Besten,
sagte er betrübt,
sie zitterte wie Espenlaub.

Der Krebs hätte sich
in ihren Leib gebohrt,
sie hätte noch zu leiden.
Sie dachte an ihr Leben,
dieses reife, schöne,
um das so viele sie beneiden

Sie müsse dies und jenes
noch ertragen und die Hoffnung
solle sie behalten.
Angst und Trauer,
tausend unerfüllte Träume
auf sie prallten.

Sie ging nach Haus und die Lieben
sahen ihr Gesicht.
Und sie wussten,
diese Gegenwart
verliert fortan
ihr Gleichgewicht.

In vielen Monaten und Wochen
hat das Schicksal ihr Leben
bedroht.
Hässlich ist der Tod,
der nie ein Mensch gewesen,
gestiegen in ihr Lebens-Boot

Der Krebs hat gar vergnüglich
seinem Werke
zugeschaut.
Das schöne Haar floh in
die Winde
und grau war ihre Haut.

Die Leute sahen das nicht gern
und nicht mit Wohlgemut.
Sie stellten dumme Fragen
oder ließen auf ihr nieder
eine Peinesflut.

In dieser Zeit hat
sie an Lehren viel
erfahren.
Die Lieben wurden lieber noch
und die Dummen konnte man sich –
lebendig oder tot
ersparen.

Das Leben gab
ihr viele Rätsel auf,
und der Zeit, die alles
kontrollierte,
gab sie mit letzter
Kraft den Lauf.

Im Schmerz,
im Erbrechen und im
elend trüben Warten,
blühte schon zum
zweiten Mal der Flieder
in ihrem heimatlichen Garten.

Eines Tages sah
der Mediziner
erstaunt auf ihre
Werte,
hob den Kopf und
lächelte sie an,
denn nichts anderes
als Gutes sie begehrte.

Sie sah zum Fenster
hinaus, der Himmel
war so blau wie nie
und selbst der alte
Doktor erschien
ihr heute wie
Magie.

Anders war ihr
zart-erbleichtes Gesicht,
geduldig, gefasst und
weise.
Der Tod war ausgestiegen –
und sie?
Ging, demütig aufrecht.
Auf neue Lebensreise.

Copyright Sylvia Kling

vater

Vater – auf der Reise in Liebe

Foto: Uwe Richter/Copyright

Bitte unbedingt bis zum Ende lesen – ich habe nach Fertigstellung noch eine wichtige Information erhalten, die ich ergänzt habe! Vielen herzlichen Dank!

Der Fotograf Uwe Richter und ich haben gemeinsam darüber nachgedacht, welche Fotografie für diesen Tag geeignet ist. Uwe stellte mir das Foto seines Vaters zur Verfügung. Es hat mich sehr berührt und ich möchte Uwe an dieser Stelle besonders danken.

Am 13.Januar 2017 schreibt Uwe auf seinem Blog:

„Die Welt ist bunt … und so bin Ich !

Wieder einmal habe ich festgestellt, dass mich die Fuji-Farben wahnsinnig begeistern und ich habe einen Entschluss gefasst:

Ich fotografiere in Farbe!

Das Leben ist für mich nicht schwarz und weiß und schon gar nicht grau!

Mein Leben ist bunt, die Welt ist bunt! In diesen Tagen / dieser Zeit vielleicht bunter / farbenfroher denn je. Und so bin ich.
So ist meine Sicht auf die Welt. Farben-Froh und leuchtend.“

Beim Erstellen meines Beitrages hielt ich also inne. Uwe, das passt so wunderbar: Bunt und Farbenfroh, Licht für die Hoffnung!

Uwe und ich arbeiten schon seit einiger Zeit zusammen – viele von Euch kennen ihn und seine wundervollen Arbeiten, die mich immer wieder faszinieren – ganz gleich, ob es Porträt- oder Naturaufnahmen sind. Meinen neuen LeserInnen und BesucherInnen hier der Link:

Hier findet Ihr seine Seite auf WordPress:

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

oder seine Homepage:

www.uwerichterphotography.de

!!! Was man tun kann

Auch die Künstlerin Petra Elsnerschorfheidewald ist betroffen. Ich möchte Euch an dieser Stelle den Beitrag unseres lieben Freundes, des Autors Arno von Rosen ans Herz legen, der alles, was es zu sagen gibt, in wunderbare Worte gefasst hat. Bitte nehmt Euch die Zeit und lest ihn:

https://arnovonrosen.wordpress.com/2017/02/02/was-man-tun-kann/

Ich danke Euch von ganzem Herzen für Eure Aufmerksamkeit und wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern ein erfülltes Wochenende.

Eure Sylvia Kling

Symptome


Vor dem Tod fürchte ich mich,
 vor dem HilflosSein,
 nicht vor den Krücken,
 dem Pflegeheim.

Vielleicht ein wenig
 vor Krankheit, Demenz,
 vor geistigem Verfall,
 der Dekadenz.

Es ängstigt mich
 vor dem Krieg alltäglich,
 ich könnt es verschweigen,
 es ist so schändlich.

Kaum wage ich
 es zu ertragen,
 wo ist eigentlich Gott,
 höre ich viele Fragen.

Gott ist dort,
 wo er hingehört,
 vielleicht hat er beim Zusehen
 sich zu sehr empört?

Vor der Zerstörung
 der menschlichen Werte,
 jeder wohl diesen Gott
 entbehrte.

Zornig im November
 Zweitausendundfünfzehn
 krebsen KriegsSymptome
 nicht aus Versehen.

Vor dem Tod fürchte ich mich,
 vor der Angst der Vernunft -
 Unsere Welt hat keine
 neue Unterkunft!

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus dem Buch „BruchStücke“, Band I

... (piqs.de ID: fe1369a1f19d17575452a8ff97f18628)

… (piqs.de ID: fe1369a1f19d17575452a8ff97f18628)

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch von Herzen ein schönes Wochenende. Eine kleine Information an alle Wartenden: Die Veröffentlichung meines neuen Buches „AufBruch“ wird sich um sieben bis zehn Tage verschieben. Wir lesen uns Ende der nächsten Woche wieder.

Passt gut auf Euch auf,

Eure Sylvia Kling

 

Zum Foto:

Fotograf: Quiessel

Titel: Frieden

URL: http://piqs.de/fotos/36598.html

LIZENZ:

Creative Commons License

Was wir brauchen


wir brauchen

ein Lächeln
zum Sein,
um die Seele
zu verwöhnen,
wir brauchen
Vergebung,
Verzeihn,
doch wir
streiten,
anstatt
zu versöhnen,

wir brauchen
Umarmungen,
Sicherheit,
es ist doch
entzückend schlicht,
in dieser
beschleunigten Zeit
brauchen wir
mehr Zuversicht,

wir brauchen
in ewiger
Eifrigkeit
einen kostenlosen
Werteschein,
das Einfachste
seit der
Menschenzeit
ist das Wichtigste
obendrein!

Doch ganz gleich,
was wir
erhalten,
nur mit Herzen
ists
wahre Gabe,
was man gibt,
sei nicht zu
verwalten,
wie die sichtbare
ReichtumsHabe!

Copyright Sylvia Kling

Kopieren und Zitieren ohne meine Genehmigung ist nicht gestattet.

Thomas Seiger - siehe Beschreibung

Thomas Seiger – siehe Beschreibung

Zum Foto:

Mit Genehmigung von Thomas Seiger veröffentlicht – daher bitte nicht ohne dessen Genehmigung kopieren.

Sein Facebook-Profil: https://www.facebook.com/tom.inspiriert?ref=ts&fref=ts

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch in Eurem Alltag immer wieder mal ein Lächeln. Es fügt uns keine Schmerzen zu, wir müssen dafür nichts bezahlen – es ist, wie im Gedicht geschrieben, so leicht. Heute wird ein Lächeln schon als Anmache aufgefasst – ist das nicht schlimm? Wir sind schon so weit, dass wir Freundlichkeit verwechseln oder ihr misstrauen, da sie so selten geworden ist.

Habt noch eine gute Restwoche.

Eure Sylvia Kling

Für die 2016 Heimgegangenen


Sie berührten unser Sein und begleiteten uns in unserem Werden. Sie hinterließen in uns Spuren und Hoffnungen.

Für die 2016 Heimgegangenen

Sie sind gegangen,
die Mutigen und Klugen,
die weise schrieben und sangen –
sich noch menschlich schlugen.

Die unsere Weggefährten
seit unsren Kindheitsbeinen,
die uns verzaubernd lehrten –
bejahen und verneinen.

Die unsere Welt verstanden,
das Zittern und das Beben,
die suchten und auch fanden –
verstanden, ihr ICH zu leben.

Die sich nicht verrieten,
nicht in Wut oder Zorn,
die sich nicht niederknieten –
nicht stießen in jedermanns Horn.

Die all jene verhärteten Sitten,
die sich grauenhaft bewähren
mit ihrer Kunst zerschnitten –
und verweilten in ihren Sphären.

Sie spielten und sangen und schrieben
mit Ehre sich zu Grabe,
und ich trauer getrieben –
bitte still um ZuGabe.

(Uns fehlt nun wohl ein Führen,
geistig unborniert,
ein warm-soziales Berühren –
vom Mammon ungeschmiert!)

Copyright Sylvia Kling

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In den Collagen sind nur einige in diesem Jahr verstorbene Persönlichkeiten dargestellt.

Kopieren oder Weiterverwendung des Textes außerhalb des Teilens/Rebloggens bedarf meiner Genehmigung – siehe Impressum!

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern einen wunderbaren Wochenbeginn.

Eure Sylvia Kling

 

SorgenVoll


Aktuelle Ereignisse lassen mich nicht schweigen, doch sie hinterlassen mich

SorgenVoll

Wo könnt ich mit
meinen Sorgen verweilen,
selbst mit dem Liebsten
kann ich sie nicht teilen,
die Sorgen über das
KriegsGeklapper,
der FriedensKampf wird
immer schlapper!

Die Sorgen über
manchen Scharlatan,
Trump, Berlusconi und Erdogan,
züge-(un)weisen Transport
von Waffen,
die damit noch mehr
Gefahren schaffen!

Die Sorgen über den
Atlantik hinaus,
RechtsGedrehte machen
der Welt den Garaus,
der Rest der Amis
– siehe da
will auswandern
nach Kanada!

Und ich wandere
nach Holland aus,
verkrieche mich
in mein Backsteinhaus,
mit Marihuana käme
mein Behagen,
nur so würde ich
noch den Wahnsinn
ertragen!

Copyright Sylvia Kling

Nur vorsorglich weise ich darauf hin, dass auch in diesem Gedicht in einem Vers meine sarkastische Ader pulsiert! Mein lyrisches Ich stimmt NICHT zwingend und immer mit meinem realistischen Ich überein – ja, sogar steht es mit diesem zuweilen auf Kriegsfuß! 😉

Ich wünsche allen noch eine gute Restwoche.

Eure Sylvia Kling

Des Geschändeten Gedanken


Was wäre das Leben nicht ohne ein wenig Sarkasmus, mit welchem ich hin und wieder pflege, gewissen unschönen Dingen einen neuen Anstrich zu verpassen. Ich wäre nicht Ich, wenn ich nicht dies oder jenes aufgreifen würde, um meine sarkastisch-humorige Ader kräftig pulsieren zu lassen.

Des Geschändeten Gedanken

Wie gut, dass es Künstler gibt,
im Netz, da ist die Auswahl groß
und herrlich ungesiebt
gibt’s Gedanken kostenlos

Diese verarmten Seelen
kämpfen ums Überleben,
und ich kann getroste stehlen,
ohne Fleiß und nächtlichem Streben

Das Denken ist mir zu schwer,
mein Geist längst eingefroren,
so ist es doch nur fair
zu schnorren ungeschoren

Wie gut, dass Apps und Programme
dem Volke Spektakel verschaffen,
so kann ich im eignen Schlamme
mich suhlen und andre beraffen

Fotos, Musik und Gedanken,
was der Bedürftige nur begehrt,
ich muss mich nicht mal bedanken,
nichts zu kaufen heißt: keinen Wert

Da schreibt ein verrückter Gefährte
eines Tages mir eine Mail,
dessen Namen ich nicht ehrte,
wollte geben mir einen Befehl:

Ich sollte dafür blechen,
für die BilligAngebote,
ich lachte über den Frechen,
Unverschämten, der mir drohte

Er zerrte mich vor das Gericht,
wegen Verletzung vom Urheberrecht,
der Richter „Zahlen Sie!“ spricht.
Ich sag Euch: die Welt ist schlecht!

Copyright: Sylvia Kling – ich schreibe das nur der Gewohnheit wegen darunter! 😉

diebstahlPerlinator – https://pixabay.com/de/notlager-raub-diebstahl-steuern-1340048/

Ich bedanke mich herzlich für Euer Interesse und Euer Lächeln. Nun wünsche ich meinen Freunden, Lesern und Besuchern einen wunderbaren Freitag und guten Start in das Wochenende.l Habt es gut.

Eure Sylvia Kling

Lieber würd ich sterben


Lieber würd ich sterben

Lieber würd ich gar verhungern,
als dich darben zu sehen,
lieber im durstgen Elend leben,
lieber nackend durch die Winde gehen,
als dir keine wohligwarmen Kleider hinzugeben.

Lieber würd ich mein wenig Hab und Gut
verkaufen,
als zu sehen, dass du keine Bleibe hast,
lieber verbissen mit deinen Feinden raufen,
als dass du brichst unter der Drohung Last

Lieber würd ich aufrecht sterben,
als meiner Liebe zu dir abzuschwören,
denn ich weiß, nur so kannst du zu
jenem Menschen werden,
der mit Bedingungslosigkeit versteht, dem
Schwachen zuzuhören.

Copyright Sylvia Kling

Dieses Gedicht wird mit 49 anderen Gedichten zur Lesung am 10.12.2016 in der Marienkirche Dessau vorgetragen.

Gestaltung: Michael Zach, Oikos-Redaktion, DEEZ

Gestaltung: Michael Zach, Oikos-Redaktion, DEEZ

Beitragsfoto: Yvonne Wagner, Reichenbach bei Hermsdorf

Weder Texte noch Bilder dürfen ohne meine Zustimmung und nicht ohne Angabe des/der jeweiligen Urhebers/Urheberin kopiert oder weiterverwendet werden. Bitte auch die Hinweise im Impressum hierzu beachten.

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern einen wunderbaren Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche. Bei Kommentaren bitte ich um Nachsicht, wenn ich aus Zeitgründen heute nur verzögert antworten kann.

Eure Sylvia Kling