Ohne Versprechen


Zauber
mich in deine Welt,
reich mir eine Hand,
die mich hält.

Hol mir
vom Horizont einen Stern,
halt mich
von der Kälte fern.

Stiehl mir
Blumen vom Wegesrand,
mal mir
die Sonne in den Sand.

Erzähle mir
mein Lieblingsmärchen,
sing für mich
mit den Morgenlerchen.

Tanz mit mir
im Liebesreigen,
spiel für mich
auf zarten Saiten.

Klage nicht,
wenn meine Geister dich wecken,
eines Brunnens Tiefe
kann erschrecken.

Zeig mir
nur dein wahres Ich.
Doch versprich mir
Nichts.

©Sylvia Kling

(Erschienen im Lyrikband „AusGeatmet“ im Oktober 2015)

(c) Uwe Richter

Foto:

Uwe Richter/Uwe Richter Photography – mit freundlicher Genehmigung. Den Fotografen findet man hier:

http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

LiebesErde


Es ist doch immer wieder die Liebe, die uns hält. Diese Woche war sie Hauptthema auf meiner Facebookseite und so wird sie auch – in verschiedenen Varianten – hier in dieser Woche Thema sein.

Karl Miziolek, Autor und literarischer Freund, las mein Gedicht „LiebesErde“ (Veröffentlichung in meinem Buch „AufBruch“) und überraschte mich vor einigen Tagen damit. Seine unverwechselbare Art zu lesen, seine sanfte, beruhigende Stimme und auch der eigene Dialekt lassen den Hörer ganz in seinen Lesungen versinken:

Für alle, die Karl noch nicht kennen:

Sein wunderbarer Blog, auf dem man verweilen kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verlieren:

http://karlswortbilder.wordpress.com

und seine Homepage

http://wortbilder.at/

Dort findet Ihr Wortbilder, Limericks, Haikus, Gedichte, Geschichten und einiges mehr. Wir wollen doch dem „Blogschlafen“ Einhalt gebieten, oder? Der Winter ist vorüber – auf geht es!

Seit Kurzem hat Karl auch einen YouTube-Kanal, auf welchem er wunderschöne Landschaften, auch mit Texten verbunden, präsentiert. Langeweile gibt es bei ihm nicht. Schaut doch mal bei ihm vorbei:

https://www.youtube.com/channel/UCVmImH8blBFp3QCF4KHcrbA

Zur „LiebesErde“:

Der Text befindet sich zum Nachlesen als Anhang zum YouTube-Video (bitte auf das Dreieck unterhalb des Videos klicken).

Ich wünsche Euch einen guten Wochenanfang. Bitte habt Verständnis, wenn ich nicht sofort auf Kommentare reagiere, da ich unterwegs sein werde, um mich um meine Gesundheit zu kümmern. 😉 Ihr wisst, wie das ist: Wer sich selbst liebt, sorgt gut für sich.

Passt gut auf Euch auf und bis in einigen Tagen (vergessen wir die LIEBE und den Frühling nicht …;-) ).

Eure Sylvia Kling

Fenster


Heute habe ich ein besonderes Gedicht für Euch. Es handelt sich um Auszüge aus meinem Leben als Frau in der DDR – bis heute, in Verse gepackt – eine meiner Arbeiten, in denen mein Ich ausnahmslos im lyrischen Ich steckt.
Es ist ein wenig länger, aber es erzählt. Vielleicht erkennt so manche Frau sich in einigen Phasen wieder. 😉

Zum gestrigen Frauentag veröffentlichte ich dieses Gedicht auf Facebook.

Viele Frauen hatten ihr Leben lang schwer zu tragen: Kindererziehung, Berufstätigkeit, Haushalt, später dann die Pflege der Eltern und so manche Frau, die ich kenne, kämpft in der wunderschönen Herbstzeit des Lebens noch gegen eine Krankheit an.

Für mich braucht es keinen besonderen Tag, allen Frauen Respekt zu zollen. Jeden Tag sollten wir unseren Frauen Aufmerksamkeit und Achtung gegenüberbringen!

Fenster

Erste Jahre auf dem Dorf,
hinter Mauern,
doch ruhig, entspannt,
ich habe Fahrrad fahren
gelernt,
beinahe steckte ich
eine Scheune in Brand,
dann die Stadt,
hektischer,
doch belebter, bunter,
heiße Sommer,
eisige Winter,
Friedhöfe, Parkanlagen,
für ein Mägdelein war
ich recht munter,

Plattenbauten,
laut, dünnbautig,
Bohrmaschinen
(nach dem Weihnachtsfest),
heimliches Erkunden
von Ruinen,
Gärtchen zum Kirschenklauen,
alte Herren,
die lauerten,
um mir fleischigwulstig
auf die Finger zu hauen,

ein ständiger
Wandel, einmalig,
trotz mancher Prügeltracht,
Nachbars Sohn hat sich
mit dem Gasherd
wegen seiner Freundin
umgebracht,
blanke Fenster holten
mich nicht raus aus
dem Elternfrust,
ich flüchtete,
hinaus ins Leben
im Osten,
schlug doch ein Freiheitsherz
in meiner Brust,

Lehre,viele
hochdotierte, ach so
kluge Juristen,
die mit den Gesetzen
und den vielen Fristen,
und die Winter und
die Sommer und
die Herbste vergingen,
immer wieder Arbeit,
bis drei Kinder
endlich an mir hingen,

ja, so brachte ich
die Kinder, die ich
liebe
auf gerade Bahn,
sah durch blanke
Fensterscheiben –
und ich pfiff auf den
frühen Plan,
die Winter wurden
milder und die Sommer
heißer,
und mit jedem verwehten
Herbstblatt wurde meine
Stimme leiser,

da kam ein Weh und
Leid dahergeschlichen,
als wär das elend,
nicht so freie Leben
aus meinem reifen
Weiberleib gewichen,
ich bin gefallen,
musste liegenbleiben,
nicht mal die Fensterscheiben
konnt ich blanke reiben,

da war sie also nun,
meine weite Welt,
die Sommer kamen,
die Winter gingen,
mein Leben hat sich
einfach tot gestellt,
die Mauern im Osten
waren längst
schon abgeschafft,
und ließen eine alte
Ossifrau zurück,
so ohne Kraft,

doch komm ich nun zum
Ende mit diesen
Peinlichkeiten,
Mensch, waren das
verrückte Jahreszeiten!
Und wenn mich heute
einer fragt,
was ich die fünfzig
Jahre so gemacht,
da sag ich (lachend):
«Viele Fenster geputzt.
Es war auch wirklich
angebracht!»

(c)Sylvia Kling

Das kleine WortZwinkern am Ende beschreibt meinen ganz eigenen Humor.

Vorbereitet wird dieses Gedicht für
meinen Lyrikband „Von Morgenseelen und Eisbrecherferne“ (Veröffentlichung 2018 geplant)

Wie immer der Hinweis: Das Kopieren und Weiterverwenden ohne meine Zustimmung ist untersagt!

(piqs.de ID: 75e4500f5af837e23c343223ed56a804)

Foto: http://piqs.de/fotos/148384.html
Lizenz: Creative Commons License
Fotograf: Bachmont

Ich wünsche meinen Freunden, LeserInnen und BesucherInnen einen guten Wochenausklang und schon jetzt ein wunderbares, erholsames Wochenende. Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Die Zwei-Varianten-Verserei (Heimat) und du einst verträumtes Tal, wie trägst du diese Last?


Die Zwei-Varianten-Verserei
(Heimat)

Geboren bin ich um Dresden –
in Sachsen,
50 Jahre war der Heimat ich zugetan,
vom Heimatgefährt sind gebrochen
die Achsen,
so such ich neue Lebensbahn.

Geboren bin ich um Dresden –
in Sachsen,
einst wollte gar ich hier sterben,
vom Heimatgefährt sind gebrochen
die Achsen,
so werd ich vorm Tod hier verderben.

(c) Sylvia Kling

„Der Mann sah zu mir, beugte sich zu seiner Beifahrerin herunter und sagte deutlich vernehmbar, mit Blick in meine Richtung: „Jetzt fahren diese Ausländerschlampen schon unsere Autos.“
Mit aggressivem Blick begutachtete er mich. Die Freundin sah angewidert zu mir herüber und lachte abfällig.

Er ging um mein Auto herum, sah mein Kennzeichen, stellte sich dicht an dieses und spuckte lautstark und demonstrativ vor sich hin.“

Wer mehr darüber lesen möchte, folge mir bitte hier entlang:

https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/2017/03/04/alltag-in-sachsen-einer-an-den-ich-mich-nie-gewoehnen-werde/

Jedem dürfte klar sein, was Menschen in Sachsen zuweilen blüht, sind sie tatsächlich nicht in Deutschland geboren.

Du einst verträumtes Tal, wie trägst du diese Last?

Sachsen war immer meine Heimat. Ich wurde in Radeberg geboren, wohnte über 40 Jahre in Dresden und liebte diese Stadt. Wie es für mich ist, wenn ich in diesen Jahren nach Dresden fahre, habe ich mehrfach mit einem poetischen Gewand bekleidet – wie hier:

dresden

– enthalten in „BruchStücke“, Band II).

Auf Facebook schrieb ich vor über einem Jahr:

„In Sachsen sind meine Wurzeln, an Dresden hängt noch immer mein Herz.
Als ich kürzlich am Abend durch Dresden fuhr, kamen mir vor Rührung die Tränen.
Eine Stadt – trotz aller Widrigkeiten voller Charme, eine noch ungebrochene Schönheit, eine Stadt der Kunst und Kultur.
Sie hat sich erkältet, leidet unter einem Virus-Infekt. Für sie gibt es kein Antibiothikum, kein Wundermittel. Liebe und Fürsorge könnten sie wieder heilen.
Momentan zittert Dresden noch in braunbeperlter, schwachgeistiger Nässe.“

Leider bedarf es immer wieder dieser Hinweise:

Das Kopieren oder die Weiterverwendung der Gedichte ohne meine Zustimmung ist ausdrücklich untersagt! Ich verweise auf das Impressum und die Seite „Zu meiner Person“.

Das Frühlingsgedicht wird natürlich nicht vergessen. Ich warte auf die wiederkehrenden Sonnenstrahlen. Meinen Freunden, LeserInnen und BesucherInnen wünsche ich eine angenehme Woche.

Eure Sylvia Kling

Fortgeträumt und Wolkenkinder – Darf ich vorstellen (VII)?


Von Liebeskummer
bis Weltenbrand,
von Trost
bis über den Tellerrand,
von Sehnsucht und Krieg
bis über Terror und Tod,
von Hoffnung, dem Hass
und dem, was uns bedroht …

(S.K. über Alexandra)

Umfassend und feinsinnig,
brennend und traurig, lebensmutig und melancholisch
schreibt sie:
Alexandra Breuer.

Folgt mir doch bitte zunächst hier, um Alexandra etwas näher kennenzulernen. Sie hat jede Aufmerksamkeit verdient, wie ich finde.

Rose im Scherbenhaufen

Wie schwer sie wiegen, deine Tränen.
Als stummes Zeugnis, Winterzeit.
Dein Blick ist traurig, stilles Flehen.
Gewitterwolken, Dunkelheit.

Du stehst im Regen, Echohall.
Sturmgepeitscht, ein Maskenspiel.
In deinen Nächten, Albtraumschall.
Wirst du erdrückt, dein Schmerzgefühl.

Verzweiflung packt dich, ausgwegslos.
Die Welt zerbricht, dein Niedergang.
Dein Herz zerrissen, Seelenschloss.
Der Schlüssel weg, kein Neuanfang.

Ich kann dich sehen, schneebedeckt.
Ich kann dich hören, wo du bist.
Ich kann dich finden, dein Versteck.
Ich kann dich halten, was auch ist.

Die Rose wächst im Scherbenhaufen.
Ich zeig es dir, nimm meine Hand.
Gemeinsam vor der Nacht weglaufen.
Find ich den Schlüssel, der dich bannt.

Die Sonne scheint im Wolkenmeer.
Auf die Nacht folgt neuer Morgen.
Licht vertreibt das Schattenheer.
Die Zeit wird lindern deine Sorgen.

Verlier dich nicht, kein Sündenpfad.
Nicht weiter durch das Feuer laufen.
Leg ab dein schweres Bußgewand.
Die Rose wächst im Scherbenhaufen.

Copyright: Alexandra Breuer.

„Das Verwenden und Weiterverarbeiten meiner Texte ist, auch Auszugsweise, nicht oder nur mit meiner Genehmigung gestattet. Eine Weiterverbreitung ist bitte mit entsprechendem Hinweis auf mich zu erfolgen. Danke!“ (Alexandra Breuer)

Wie sie sie sich selbst sieht

„Hin-und-wieder-Einsiedlerin –
Viel zu oft Dunkelwesen –
Wortspielerin –
sensibel durch die Wand Läuferin – Querkopf –
Musikvernarrte –
Wissenaufsaugerin –
Manchmal Intelligenzflüchtling – verpeilte Diskutiererin –
– Perfektionistin – Gedankenkreiselschubserin.“

Mit einer Präzision und doch mit filigraner Zeichnung erzählt sie in Wolkenkinder mit so viel Seele, dass ich sogar heute beim Walken noch über dieses Gedicht nachsann (AUSZUG):

„Die Wolkenkinder im zarten Gewand,
im wattig fragilen Körperkleid.
In weißer Haut mit weißem Tand,
und dunklem endlosen Schweif.

Vielleicht sind sie die Fortgespülten,
die, deren Weg verloren ging.
Vielleicht sind sie die Ungefühlten,
die, von denen niemand singt.“

Ich mag die blumige und zugleich die klare Sprache in Alexandras Gedichten. Gedichte als Seelenheil, als Wortwaffe, als Spiel mit den Lebenskapriolen, als Fragezeichen, Ausrufezeichen, als Hafen, auch als eine Tür, die sich öffnet, um in das eigenen Ich vorzudringen, als Ausdruck einer tiefen Freiheit der Gedanken. In ihrem Gedicht „Fortgeträumt“ zum Projekt „Gegen das Vergessen“ wird sie konkret und lässt uns seelenzittern (AUSZUG):

„Im Winter des Lebens, gelebter Zeit,
sitzt sie alleine im Kerzenlicht.
Sie ist nicht nur müde, sondern auch alt.
Die Jungen der Welt, sie brauchen sie nicht.

Verzweifelte Seele, ein Blick voller Sorgen,
der Hunger ist nur eine Frage von Tagen.
Die Dürre ist lang, hat die Ernte verdorben.
Und sie wird ein weiteres Kind begraben.“

1

Wir alle werden in unserem Leben mit Verlust und der Trauer konfrontiert.

Die Trauerarbeit ist nach meiner Auffassung die wichtigste und schwierigste Aufgabe, der wir uns in unserem Leben stellen müssen. Wir können sie nicht dauerhaft mit Arbeit verdrängen, nicht vor uns herschieben, nicht im Alkohol ertränken, nicht einem anderen Menschen überlassen.
Unsere Seele lässt sich nicht lange belügen.

Wer kreativ ist, hat einen großen Vorteil:

Er gibt der Trauer und dem Schmerz einen ganz besonderen Platz. In jenem Moment, in welchem der Trauer in Bildern, Handarbeiten, Worten oder Liedern eine ganz eigenen Dynamik verliehen wird, hat sie eine Chance sein zu dürfen und angenommen zu werden.

Alexandra schreibt über ihre Trauer HIER

(AUSZUG)

„Es gibt jetzt einen neuen Stern am Firmament,
dort bist du nun sicher und frei.
Wir bleiben zurück, mit Trauer, die brennt,
und Sehnsucht um gestohlene Zeit.“

Aus: „Ein neuer Stern“
(Für meinen Papa, † 07.02.2016 im Alter von 58 Jahren)

Als ich von Alexandra und Julita erfuhr, mit welchem Schmerz um den Verlust ihres Vaters, der nicht „einfach so aus dem Leben schied“ sie zu ringen hatten – noch begreifen wollend, noch „zu wenig“ weinend, noch „zu wenig“ erfassend, was die geliebten Menschen bewegte, dem Tod vorzugreifen, schrieb ich ein Gedicht mit dem Titel „Vater“. Monatelang hielt ich es zurück. Weder Alexandra noch Julita wollte ich damit belasten. Wer kann schon so tief in trauernde Menschen blicken, um zu wissen, ob jene geschriebenen Worte Trost sein könnten oder ihnen die Gewissheit gibt: Ich verstehe dich, ich kann mich in dich hineinfühlen, ich beworte deine Trauer, um dir zu zeigen: Du bist nicht allein?

Das Gedicht „Vater“ brauchte Zeit, seine ganz eigene Zeit. Worte sind unvergänglich:

Vater

 

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

damit möchte ich mich verabschieden. Ich hoffe, Ihr findet beim Stöbern auf Alexandras Blog ebenso viel Gewortetes, was Euch gefällt, inspiriert oder neugierig auf mehr werden lässt und bedanke mich sehr herzlich für Eure Aufmerksamkeit.

Ich wünsche Euch eine angenehme Woche. Der März läutet den Frühling ein und wer freut sich nicht auf Sonnenstrahlen, Frühlingsblumen und den Geruch von Frische, dem Erwachen des Lebens?

Unseres Geliebten.

Eure Sylvia Kling

 

Aufbruch


Ich breche auf –
schon der Gedanke mich befreit,
ich breche auf –
ja, in eine unvergrämte Zeit.

Ich breche auf –
und hinterlass der MachtesLeute Härme,
ich breche auf –
ja, in eine neue SeelenWärme.

Ich breche auf –
und nehm mein stilles Lüftchen mit,
ich breche auf –
ich hinterlasse meinen ausgedienten Tages-Schritt.

Ich breche auf –
und nehm meinen Stolz im Huckepack,
ich breche auf –
in dem Jammertal hier brennt schon bald der letzte Frack.

Ich breche auf –
und lass hinter mir die Falsch-Gebote,
ich breche auf –
ohne jeden, der mir lächelnd lieblos drohte.

Ich breche auf –
der letzte Zug geht mit dem Sonnenuntergang,
ich breche auf –
denn der dümmste Sieger hat den schrillsten Klang.

Ich breche auf –
um mein Leben doch zum Guten zu bekehren,
ich breche auf –
um den LebensRest an der Liebe mich zu nähren.

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus dem Buch „AufBruch“, erschienen im Januar 2017

Das Gedicht wird zu  „Poetisch-musikalische Szenen zwischen Zuckerbrot und Peitsche“ mit dem Künstler HC Schmidt aus Meißen und im eigenen Programm „AusgeKLINGt“ – Wortpeitschen und Zuckerguss – unter dem Motto: „Im Geiste bleib ich gefräßig, zu vieles ist nur mäßig“ zu hören sein.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf eine jener Aufnahmen, die die wunderbare Fotografin Eike Bode aus Ebersbach gemacht hat (die mit mir auf Facebook Verbundenen kennen es seit wenigen Tagen). Ich habe zum Shooting tatsächlich trällern müssen, damit die Aufnahmen authentisch werden. Wir haben viel gelacht. Allerdings war ich nach 2,5 Stunden auch „scheintot“ und habe „HÜÜÜÜLFE“ geschrien. 🙂 Aber man nannte mich tapfer – ist doch was, oder? 😉

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Wer Interesse hat, kann mir auf meinem neuen YouTube-Kanal folgen:

https://www.youtube.com/channel/UC3u09hrTq66YVKux9TFegvQ

Ich würde mich sehr freuen.

Das Buch „AufBruch“ kann bei mir bestellt werden (mit persönlicher Widmung, wenn gewünscht) oder auf amazon unter folgendem Link:

https://www.amazon.de/AufBruch-Sylvia-Kling/dp/3741883875/ref=pd_rhf_dp_p_img_2?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=3J87ZPJQK863913BKKH1

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich danke Euch von Herzen für Euer Interesse und wünsche Euch noch eine gute Woche. In Sachsen sind momentan Ferien und so herrscht wohl in so manch sächsischer Stube reges Leben (so auch in der meinigen 😉 ).

Bleibt gesund und passt gut auf Euch auf. Wir lesen uns zum Ende der Woche.

Eure Sylvia Kling

Winterfrei und Gebündeltes


 

Text und Gestaltung: Sylvia Kling

Text und Gestaltung: Sylvia Kling

 

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Winterwoche.

Seit einiger Zeit gestalte ich meine Aphorismen oder auch Auszüge aus meinen neuen Gedichten/Texten in einem Bild/Foto und veröffentliche diese regelmäßig auf Facebook (Rubrik: „Gebündeltes“) Hier findet Ihr mich (sollte es nicht funktionieren, sucht mich bitte unter „Sylvia Kling (Autorin)“:

https://www.facebook.com/profile.php?id=100010657024918

Wer über keinen Account auf Facebook verfügt und dennoch Interesse an meinen Aphorismen oder Worten aus „Gebündeltes“ hat, der sollte ab sofort ein Mal wöchentlich hier fündig werden.

Ich grüße Euch herzlich,

Eure Sylvia Kling

Ein Beispiel hierzu:

Text: Sylvia Kling Foto: Peter Fischer/Dessau

Text: Sylvia Kling
Foto: Peter Fischer/Dessau

Das gibt es auch auf Fotografien von Yvonne Wagner (Hermsdorf) oder Uwe Richter (hier auf WordPress zu finden: http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/) – also auch mit farblicher Abwechslung. Allerdings bin ich eher für das Schlichte zu gewinnen.

Gemach und nur die Rosen …


Jürgen M. Brandtner, Lyriker/Schauspieler/Regisseur/Rezitator

Jürgen M. Brandtner, Lyriker/Schauspieler/Regisseur/Rezitator

Ich konnte mich heute nicht entscheiden. Jürgen und ich haben uns auf einen Beitrag pro Monat geeinigt, dem ich ihm, respektive seinen wundervollen Arbeiten widme. Hach, ich bin doch klug! Ich nehme einfach noch eins … 😉 und plage mich nicht am Samstagabend mit schweren Entscheidungen … :-).

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Wer ihn noch nicht kennt (für meine neuen LeserInnen oder BesucherInnen):

https://sckling.wordpress.com/2016/02/04/darf-ich-vorstellen-vi-teil-i-juergen-m-brandtner/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/05/darf-ich-vorstellen-vi-teil-ii-juergen-m-brandtner/

Hier entlang geht es zu seiner Webseite, auf welcher es sich lohnt zu stöbern:

https://theaterjmb.jimdo.com/%C3%BCber-mich/

Über Jürgen habe ich u.a. geschrieben:

„Wer im Raum Stuttgart zu Hause ist, dem dürfte es nicht schwer fallen, die Vorstellungen im Theater  zu besuchen und diesem  Mann mit der umwerfenden Aura persönlich zu begegnen.
Jürgen ist nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch – wie „Du und ich“ – ganz einfach und bodenständig.“

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Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Wochenende,

Eure Sylvia Kling

Holunder


Holunder

Mein roter Kater wanderte
mit mir,
er unterbrach meine Gedanken,
ich schickte ihn nach
Hause –
mit sonnigem Menschenblick.

Heute wollte ich die Welt
in Schwarz oder Weiß
einteilen,
der Sinn stand mir danach,
in dieser trüben Kühle –
die mir saß im Genick.

Meine Kräfte waren gespalten
oder vertrocknet wie der
Holunder,
ich stelle Fragen in das
Nichts –
auch die Leere ist
seltsam schwer.

Als ob ich verstünde
diesen ZeitenWandel,
unwiederbringlich scheint
alter Halt,
meine Hand ist voller
HolunderÜberBleibsel –
als ob nichts verloren
wär.

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus dem Buch „AufBruch“ – erscheint am 12.01.2017 –

Hardcover/170 Seiten/Zeichnungen und Coverzeichnung: Khalid Aouga/Düsseldorf

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Foto: https://pixabay.com/de/holunder-herbst-fr%C3%BCchte-789037/Fotograf: Morkin

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch ein wunderbares Winterwochenende und eine erfüllte Zeit. 

Eure Sylvia Kling

Neujahrsklang


Neujahrsklang

An diesem ersten
Tag des Jahres
streift sorglos mich
der Klang der Uhr

Der Himmel ist
trübe,
das Feld liegt düster
in alter
Herbstmontur

Die Menschen sind
in Stuben
verkrochen,
in stillmüder
NeujahrsVision

Ich befinde mich
außerhalb der Zeit,
pack sie mutig
an beiden Enden,
lass dem Jahr
den unschuldigen Ton.

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus meinem Buch „BruchStücke“ – Band I

neujahrZum Beitragsfoto:

Foto: eaglyeeye

URL: http://piqs.de/fotos/34492.h

http://piqs.de/regeln-zur-verwendung-der-fotos/