… Und von vorn … – Brand(t)S(ch)ätze!


… UND VON VORN …

Wie die Flammen herzlos lachen,
wenn der Bücher Rücken krachen –
und die Feuer stürmisch brausen,
wenn die Worte sternwärts sausen.

Wie die Brenner teuflisch schwärmen,
wenn sie sich am Brandschatz wärmen –
und die Schreiber brandig schmauchen,
wenn in Asche sie verrauchen.

Zweimal tausend plus zweihundert
Jahre wahre Weisheit wundert
sich nun schon ob der Zensuren
philiströser Herrscherhuren,

über deren tumbes Mühen,
frei Gedachtes zu verglühen,
freie Worte in Gazetten,
Buch und Flugblatt anzuketten.

Doch nach rotem Wortvergießen
Lettern unverwüstlich sprießen
aus der Asche. Formen Silben
gegen die Verdummungsmilben.

Bilden Worte, Sätze. Hissen
wieder Bücher voll mit Wissen.
Bis erneut dann Dumme rennen,
um die Bücher zu verbrennen …

… und von vorn …

© Jürgen M. Brandtner – 24.04.2017

Das Kopieren und die Weiterverwendung ohne Genehmigung des Urhebers ist nicht gestattet.

Für alle aus der Region oder jene, die die Gelegenheit haben, daran teilzunehmen:

https://theaterjmb.jimdo.com/gegen-das-vergessen/

Diese Vergangenheit ist nicht ewig her! Die Zukunft könnte eher eintreten, als uns lieb ist!

Kürzlich hatten mein Mann und ich die große Ehre, Jürgen persönlich kennenzulernen:

Ein Mann, der zu seinem Wort steht, einer, der mit seinen Ansichten nicht „hinter dem Berg hält“, einer, der andere Menschen sofort im positiven Sinne für sich einzunehmen vermag. Wer denkt, dass Intellekt verschroben wirken muss, der irrt! Damit ich jetzt nicht zu emotional werde und mich Jürgen noch freundschaftlich digital zwicken muss, empfehle ich Euch gern noch eine unglaublich gelungene Geschichte aus seiner Feder, zer-reißend, fühlend, aufwühlend:

https://theaterjmb.jimdo.com/2017/04/27/der-vogel/

Auszug:

„Der Vogel saß im Käfig. Ab und zu hob jemand das schwere Tuch. Und er sah die weite Welt, den Horizont, Berge und Täler. Und er hub an zu singen. Doch nach den ersten Tönen warf man das Tuch wieder über den Käfig. Und dieses zermürbende Spiel wiederholte und wiederholte sich. Woche für Woche. Es entstand im Käfig, unter demselben Himmel, in derselben Luft, eine andere Welt. Und diese war nicht seine.“

Für meine neuen Leser:

Wenn man diesen Links folge, erfährt man einiges über den inszenierenden, spielenden, lehrenden, schreibenden und sogar singenden

Jürgen Brandtner:

https://sckling.wordpress.com/2016/02/04/darf-ich-vorstellen-vi-teil-i-juergen-m-brandtner/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/05/darf-ich-vorstellen-vi-teil-ii-juergen-m-brandtner/

Dieser Beitrag ist dem Projekt „Gegen das Vergessen“ gewidmet. Das Projekt leitete ich nach Anregung Jürgen Brandtners auf WordPress ein. Auch auf Facebook gibt es eine Gruppe mit inzwischen über 250 Mitgliedern.

Portfolio – Bitte nicht vergessen …das „Gegen das Vergessen“:

https://sckling.wordpress.com/portfolio/gegen-das-vergessen/

Endlich


habe ich die wieder die große Freude, ein Gedicht meines Lieblingslyrikers der aktuellen Zeit, Jürgen Brandtner, vorzustellen.

Es wird nun jeden Monat einen Beitrag mit Lyrik oder Getextem, mit Theater und „brandigem Brandtner“ geben, worüber ich mich sehr freue.

Jürgen M. Brandtner (c)

Jürgen M. Brandtner (c)

Ich hatte Jürgen M. Brandtner bereits auf meinem Blog vorgestellt. Für meine neuen LeserInnen und BesucherInnen hier die Links:

https://sckling.wordpress.com/2016/02/04/darf-ich-vorstellen-vi-teil-i-juergen-m-brandtner/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/05/darf-ich-vorstellen-vi-teil-ii-juergen-m-brandtner/

Hier entlang geht es zu seiner Webseite, auf welcher es sich lohnt zu stöbern:

https://theaterjmb.jimdo.com/%C3%BCber-mich/

Über Jürgen habe ich u.a. geschrieben:

„Wer im Raum Stuttgart zu Hause ist, dem dürfte es nicht schwer fallen, die Vorstellungen im Theater  zu besuchen und diesem  Mann mit der umwerfenden Aura persönlich zu begegnen.
Jürgen ist nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch – wie „Du und ich“ – ganz einfach und bodenständig.“

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ER war es, der mich mit seinem Engagement dazu animierte, hier und auf Facebook das Projekt „GEGEN DAS VERGESSEN“ zu beginnen, manch einer von Euch kann sich sicher noch daran erinnern.

„1. Gegen das Vergessen
Jürgen M. Brandtner sieht das Vergessen nicht ein. Ist es für uns schon so viel Vergangenheit, dass wir blind und taub gegenüber dieser Zeit geworden sind? Was ist es? Ist es unsere Eitelkeit der Wohlstandsgesellschaft, unsere Seelenkälte, die ewig kränkelnde deutsche Empathie? Ist es der Überfluss, der uns vergesslich und so verloren kümmerlich macht?

Er gehört zu denen, die es nicht leid werden, die (Ver)Alterung der Geschichte zu verhindern – bis zum letzten Atemzug.“

Ich bin glücklich, einen solchen Menschen und Künstler kennengelernt zu haben. Vielleicht gibt es in naher Zukunft eine gemeinsame szenisch-musikalische Lesung. Spannend ist sie, diese Zeit.

Ich wünsche Euch ein wunderschöne Restwoche und für uns alle Frieden, der bekanntlich bei sich selbst, in den eigenen Räumen, stets im Kleinen beginnt.

Eure Sylvia Kling

Die Ballade vom unvergessenen Tag


Die Ballade vom unvergessenen Tag

Kürzlich traf ich
in der MittagsHitze
auf einen kleinen Alten,
zwei fremde Augen,
wie blaue Blitze,
die in meinen Alltag
prallten.

Unter tiefen Narben
kaum zu erkennen,
ein schmalgeformter Mund,
ein kurzer Blick,
ein leises Brennen,
auf gelittenem Untergrund.

Er las in der Zeitung,
einer Regionalen
und schüttelte
das weiße Haar,
„Die werden noch bitter
bezahlen,
das ist doch sonnenklar!“

Ich stand in der Nähe,
beschäftigt mich zeigte,
schielte neugierig
zu dem Alten,
müde er den Kopf
nur neigte,
es trafen sich
zehn Mal zehn Falten.

„Junge Frau, was meinen
Sie dazu,
vielleicht können Sie
es mir sagen,
brauchen Sie eine
zirkusbunte Kuh,
für ein bisschen
Milch im Magen?

Wie schätzen sie
das Leben ein,
muss Großes immer
größer werden,
brauchen sie stets
den teuren Wein,
wie diese gepflegten
Derben?

Sie quatschen und
lamentieren,
sind alle
aus gutem Stall,
doch verblöden sie
in ihrem Gieren,
schlappe Hirne
essen gern prall

Die sollten erstmal
barfuß laufen,
Gott segne ihr
Gemüt
und solange
klares Wasser saufen,
bis das erkaltete
Herz wieder
glüht

Ach, junge Frau,
verzeihen sie mir,“
sprach er weiter,
vor Aufregung matt,
„das Schweigen ist
heut eine Zier,
vorallem im Trocknen
und satt.“

Er lachte bitter
und leise,
„Ich bin nicht mehr
lange hier,
ich geh bald auf
erlösende Reise,
der Tod hat mich schon
im Visier.

Da treff ich wieder
die Eltern
als Sohn,
die Geschwister,
zu jung gestorben –
unter der Hitlernation,
die auch Lebende
bis heut verdorben.

Da dreht sich auf
dieser Welt
das Kriegsrad unentwegt,
glauben Sie mir,
die Seele des
Menschen fällt,
bevor die Erde
sich nicht mehr regt.“

Ich grüßte
den Alten und ich lief,
mein Herz stand schon
in Flammen,
ich vertrug ihn
nicht mehr, den Mief,
trage nun
meine Worte zusammen.

Was soll ich euch
denn noch erzählen,
pazifistisch
menschenerschöpft,
ich beginne mich
zu schälen
hab das elende
Schweigen geköpft.

©Sylvia Kling

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Zum Projekt „GEGEN DAS VERGESSEN“ – hier das Portfolio dazu:

https://sckling.wordpress.com/portfolio/gegen-das-vergessen/

Bitte weiterlesen!

Gestern waren Wahlen in MVP. Das Wahlergebnis war zwar zu erwarten, hat dann uns, als Gegner der AfD, doch zutiefst erschüttert.
Meine Meinung dazu:

Sie werden sich von selbst auflösen. Sie sind sich nicht einig, haben kein politisch tragfähiges Konzept.
Man sollte aufmerksam sein und sich vor diesem gesellschaftlichen Phantom nicht verschließen.
Es ist Teil unserer Gesellschaft und bedarf auch unserer Beachtung.
Aber wir dürfen davor keine Angst bekommen und in Panik oder Hysterie verfallen. Primär sollten wir mit Argumenten und sachkundigen Meinungen der AfD und ihren Anhängern den Boden entziehen. Das setzt in uns eine solide, moralische und politische Bildung voraus.

Ich möchte meinen Lesern und Besuchern hier dringend einen Ausschnitt aus dem Artikel in der Telepolis – von Florian Rötzer empfehlen. Ich gebe den gesamten Artikel unter dem Auszug als Leseempfehlung weiter:

„Abzusehen ist, dass die AfD bald in sich zusammenbrechen und sich als
Phantom erweisen wird, das eine Zeitlang die anderen Parteien vor sich
hertreiben konnte, die sich um „die Mitte“ drängelten, also auch um den
Erhalt des Bestehenden. Deprimierend ist, dass es offenbar in Deutschland
wie in vielen anderen Ländern als Alternative nur diese kreischende
Erhaltungsstimmung gibt, die Veränderung als solche fürchtet und Mauern,
Grenzen und Zurück zur Nation ersehnt, selbst im Einwanderungsland USA.
Fortschritt ist derzeit bestenfalls noch technischer Fortschritt, der das
Heil bringen soll, alles andere ist desavouiert. Höchste Zeit, den
sozialen, machbaren, aber postsozialistischen Fortschritt wieder zu
erfinden.“

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49326/1.html
Das Beitragsbild wurde mir von Doreen K. aus Rostock zur Verfügung gestellt – vielen herzlichen Dank. Bitte das Foto nicht kopieren und weiterverwenden.

Weitere Hinweise zum Urheberrecht:

Dieser Beitrag darf rebloggt und im Rahmen des Projektes verteilt werden. Das Prosagedicht darf nicht an anderen Stellen ohne meine Einwilligung ohne Angabe des Urhebers verwendet oder zitiert werden.

„Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ – GEGEN DAS VERGESSEN


Gegen das Vergessen – Teil IX
 
Bitte nehmt diesen, zu dem unten eingefügten Link, Klick zu Anne-Marits Homepage bzw. ihren Beitrag in Kauf.
Ich finde in Anbetracht der kürzlich stattgefundenen Wahlen in Österreich und den weiteren Ereignissen in Deutschland nicht, dass wir uns eine Resistenz leisten können und dürfen!
Eine gewisse Politik(er)müdigkeit ist für mich durchaus nachvollziehbar. An manchen Tagen scheint es mir, als habe ich keine Kraft mehr. Es ist wichtig, dass wir uns Nischen suchen, in denen wir uns erholen können, um Kraft zu sammeln und für den Alltag und die Wirrnisse gerüstet zu sein. Es ist wichtig, dass wir auch die vielen angenehmen Seiten des Lebens genießen und diese thematisieren. Doch es ist auch wichtig, nicht zu vergessen, dass wir diese angenehmen Seiten gern behalten möchten!
Anne-Marit schrieb mir dazu:
„Wir haben keine politischen Vorbilder mehr, niemanden, mit dem man sich identifizieren kann. Und da man sieht, dass sie alle nur ihr eigenes Süppchen kochen, droht man abzustumpfen.“
Doch abstumpfen bedeutet, nichts mehr wahrzunehmen und unempfindlich zu werden. Wer möchte unseren Kindern und Enkelkindern solch ein Erbe übergeben?
 
Zur Person:
Anne-Marit Strandborg wurde 1964 in Rostock geboren. Dort ist sie aufgewachsen und hat ihr Leben verbracht, bis es sie 2001 der Liebe wegen an die Nordsee verschlagen hat.
Anne-Marit Strandborg - Gestaltung: Joseph Dahlhaus-Erichsen, Gründer der Gruppe: "Fremdenhass - Nein Danke" auf Facebook

Anne-Marit Strandborg – Gestaltung: Joseph Dahlhaus-Erichsen, Gründer der Gruppe: „Fremdenhass – Nein Danke“ auf Facebook

 
Anne-Marit ist eine geborene Leseratte, die Bücher über alles liebt. Während sie früher die Bücher aus der Bibliothek leihen und sie dann oftmals mit der Taschenlampe unter der Decke zu Ende lesen musste, um keine Strafe zahlen zu müssen, kann sie sich ihre Schätze heute ins Haus holen. In ihrem Blog „Annes Lesetagebuch“ stellt sie Bücher vor, die ihr ans Herz gewachsen sind.
 
Einen besonderen Platz bekommen jetzt aber auch „Bücher gegen das Vergessen“. Die liegen Anne-Marit besonders am Herzen, obwohl das ein sehr schweres Thema ist. Aber gerade heute ist es wieder so wichtig, an das zu erinnern, was nie mehr passieren darf.
(Quelle: Anne-Marit Strandborg)

 

“GEGEN DAS VERGESSEN”

wird von vielen Künstlern und Initiativen aufgegriffen,
wenn es um die Geschehnisse während des Nationalsozialismus geht oder um Aktionen / kreative Prozesse / Kunstwerke, die gegen diesen Geist atmen” (Zitat: Jürgen M. Brandtner).
Ich möchte nun alle nicht vergessenden Künstler, Kreative und Blogger bitten, sich mit dieser Überschrift an dem Projekt zu beteiligen!  Eine Verlinkung in den entsprechenden Beiträgen zu denen anderer Künstler/Teilnehmer würde ich für sinnvoll erachten.
Vielen herzlichen Dank!
Sylvia Kling

Eigene Beiträge:

https://sckling.wordpress.com/2016/02/09/egal/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/11/als-die-alte-erzaehlte-ballade-gegen-das-vergessen/

https://sckling.wordpress.com/2016/04/12/verzweiflung-gegen-das-vergessen/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/16/untroestlich/

Weitere Teilnehmer_innen und Beiträge:

http://querdenkende.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/12/nie-wieder-krieg-papa/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/11/rosa-ein-beitrag-zum-projekt-gegen-das-vergessen/

https://ulerolff.net/2016/02/11/gegen-das-vergessen/

https://lyrifant.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen/

http://seniorenleichtathletik.com/2015/10/16/59-dieses-mal-kein-sportbericht-doch-hoffentlich-genau-so-interessant/

http://herzhuepfen.com/2016/02/09/kein-gewicht-ein-beitrag-zur-aktion-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/09/revolutionaere-wesen-taeuschen-uns/

https://pawlo.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessenagainst-forgetting/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen/

https://monikamaria.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen-2/
https://aouga.wordpress.com/2015/08/30/verzeiht/
https://sugar4all.wordpress.com/2016/02/12/projekt-gegen-das-vergessen/

https://collectinghappiness.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen-fred-uhlman/

https://rachelgedanken.wordpress.com/2016/02/17/gegen-das-vergessen/

http://seelenglimmern.com/2016/02/19/es-gibt-nur-zwei-menschenrassen-und-die-eine-lebt-ihren-selbstdarstellungswahn-lachend-aus/

https://sckling.wordpress.com/2016/02/19/70-jahre-frieden-zu-lang-fuer-die-deutschen/ – Ein Beitrag von Martin Schauerte (kein Blogger – daher steht sein Beitrag auf meiner Seite)

https://4alle.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen-ein-projekt/

https://juckplotz.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen/

http://musikhai.com/2016/02/21/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://lyrifant.wordpress.com/2016/02/22/bitte-einer-duennhaeutigen/

https://maddemaddigger.wordpress.com/2016/02/21/schlussstrich/

http://querdenkende.com/2016/02/22/hinter-den-worten/

https://ulerolff.net/2016/02/11/gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/18/puzzle-teile-erinnerungsfetzen/

https://peteremrich.wordpress.com/2016/02/24/gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/25/wir-wunderkinder/

https://daswaerdochwas.wordpress.com/2016/02/26/gegen-das-vergessen/

http://dorisbrunkertblog.com/2016/02/27/gegen-das-vergessen-ein-projekt-von/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/03/03/meine-grossmutter-erzaehlt/

https://pollysgeliebtesleben.wordpress.com/2016/02/22/gegen-das-vergessen/

https://tangofiligran.wordpress.com/2016/03/06/gegen-das-vergessen/

https://zungenkoeder.wordpress.com/2016/03/07/gesan-vom-lager/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/03/11/die-kraniche-ziehen/

http://querdenkende.com/2016/03/28/aufrechte-streiter-hoch-zu-ross-in-gnadenloser-mission/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/03/31/meine-andere-grossmutter-erzaehlt/

https://tangofiligran.wordpress.com/2016/04/09/juedisches-leben-in-berlin-bis-1945/

https://wittlicher.wordpress.com/2016/04/13/unvergessene/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/04/24/tod-und-schrecken/

https://querdenkende.com/2016/04/26/systemwechsel-in-altbekannte-bahnen

https://cbeachblog.wordpress.com/2016/01/27/die-saat-ist-gelegt/

https://mailprofotoblog.com/2016/04/12/gegen-das-vergessen/

https://eulenschwinge.wordpress.com/2016/05/05/ein-koffer-gegen-das-vergessen/

https://tomdot.wordpress.com/2016/05/05/gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/05/08/tag-der-befreiung/

https://starlitskythoughts.wordpress.com/2016/05/13/gegen-das-vergessen/

https://cbeachblog.wordpress.com/2016/05/11/was-haben-wir-falsch-gemacht/

https://issoundnichtanders.wordpress.com/2016/05/15/endlich-frieden-teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://tangofiligran.wordpress.com/2016/05/07/gebilligt-und-hingenommen/

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2016/05/22/bertha-baer/

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/tag/stolpersteine/

https://issoundnichtanders.wordpress.com/2015/10/02/

Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

Auch weiterhin können Beiträge eingereicht werden – ich freue mich über Eure Beteiligung!

Ein Mensch, wie stolz das klingt


GEGEN DAS VERGESSEN – Teil VIII – Eine außergewöhnliche Geschichte

Ein Mensch, wie stolz das klingt… (1999/2003) – von Peter Petereit –

Droben auf seiner Wolke saß unser aller Schöpfer, ließ seine Beine baumeln und besah sich, teils gelangweilt, teils grübelnd, das Treiben auf jenem Planeten, den einige seiner Bewohner später Erde nennen sollten. Die Sache mit den Sauriern war ihm gründlich aus dem Ruder gelaufen. Gar zu ungeschlacht waren die im Laufe der Jahrmillionen geraten, reinste Freß- Sauf- und Kackmaschinen. Es stank geradezu zum Himmel.

„Naja, und ein bißchen Ästhet darf man wohl auch als Schöpfer sein,“ ging ihm wohl durch den Kopf. Und mit einem Fingerschnips war die Sache bereinigt. Zugegeben, der Rex fehlte ihm irgendwie ….

Höchste Zeit also, neue Experimente zu wagen, einem anderen der Wesen dort unten einen Stups zu geben und bei Gelegenheit mal nachzuschauen, worauf die Sache hinausläuft. Nur, wem? Er grübelte und sann, und die Jahre gingen ins Land.

… Bis jene Zeit kam, als die Wipfel der Baumriesen auch von haarigen Geschöpfen bewohnt wurden, ewig lärmenden, zänkischen Wesen, die sich zumeist von den Gaben Floras ernährten, aber auch Artgenossen nicht verschmähten, wenn sich Gelegenheit bot. Den Erdboden mieden sie, so es nur ging, diesen Tummelplatz anderer kurioser Einfälle des Schöpfers wie Säbelzahntiger oder Höhlenbär. Wild ging’s daher, wie es sich für eine ordentliche Nahrungskette gehört.

Und es begab sich, daß eines jener haarigen Geschöpfe vom Baume stieg, Adam geheißen, um von einem mickrigen Bäumchen im Unterholz eine Kostbarkeit zu ergattern. Einen Apfel. Wurmstichig und nur wenig angefault, aber noch rotbäckig, kurzum, zu jener Zeit das probateste Mittel, das andere Geschlecht zu ködern, damit abzulenken und die Schlemmerin von hinten zu bespringen. Danach, nur danach stand sein Sinn in jener schicksalhaften Stunde, und auf allen Vieren wieselte er hechelnd auf das lustverheißende Ziel zu. Auge in Auge standen sie sich da plötzlich gegenüber, unser Ur…ahn und ein ziemlich langzähniges Exemplar der Katzenfamilie.

Ohrenbetäubend kreischend und halb besinnungslos vor Angst, nahm Adam Reißaus, brach durch’s Gestrüpp, den Tiger dicht auf den Fersen. Endlich, der langersehnte Kletterbaum, und mit dem Geschick des hoffnungslos Verzweifelten sprang Adam nach einem Ast in ziemlicher Höhe. Es gab einen trockenen Knacks. Nicht sehr laut. Und vom Fauchen der Katze beinahe übertönt, die sich, ihrer Beute sicher, zum Sprunge duckte …

… und gerade dieser Knacks schreckte den Schöpfer aus seiner Lethargie. Schmunzelnd rieb er sich die Hände. Da war sie endlich, die Gelegenheit. Und spontan beschloß er, zu Gunsten jenes putzigen Wesens in die Nahrungskette einzugreifen…

… welches mit blöd – ergebener Miene da saß, den abgebrochenen Ast in seiner haarigen Faust anstarrte und eigentlich zu keiner Regung mehr fähig war. Doch, wie von Zauberhand gelenkt, erhob sich nun dessen Arm und ließ das dicke Ende des Knüppels vehement zwischen die erwartungsvoll aufgerissenen Augen des anspringenden Räubers sausen. Und, wie ein nasser Sack ging der zu Boden.

Und dann erhob sich Adam, kratzte sich den pelzigen Hintern, unstet noch irrte sein Blick zwischen Baum, Tiger und Knüppel umher. Lauf oder Drauf, so stand die Frage, denn der Gestreifte begann sich bedrohlich zu regen… Da besann sich Adam des knorrigen Etwas zwischen seinen Fingern, und als wäre es die Erleuchtung, überzog ein Grinsen sein Gesicht. Weit ausholend, den Ast nun mit beiden Händen führend, schlug er zu. Und wenig später war er der Erste seiner Spezies, der seine Zähne genüßlich in das noch warme Fleisch eines Säbelzahnigen schlug, der nicht an Altersschwäche krepiert war …

Alsdann, die Überreste der Zufallsbeute geschultert, den Knüppel in der freien Hand, schwankend ob seines vollen Wanstes aber aufrecht, begab sich Adam auf den Weg zu seinen Artgenossen. Seiner angesichtig, stiegen die denn auch aus dem Laube und umkreisten ihn, weniger um dem Helden zu huldigen, denn nach seinen Mitbringseln gierend. Ein haariger Riese mit gewaltigem Muskelspiel, in der Hackordnung Lichtjahre vor Adam, riß ihm auch alsbald das blutige Bündel von der Schulter. Adam grinste nur mitleidig. Und ließ dann den Knüppel sprechen …

… und der Schöpfer lachte herzhaft. Ein gelehrig Ding, schau an! Vielversprechend. Und, Zeit für ein Nickerchen nach all der Mühe. Wir werden später nach dem Rechten schauen …

… und siehe, fürderhin war Adam der Boß. Klein und mickrig, aber mit Knüppel. Dieser wurde nun mit allerlei Zierat geschmückt und in ein Beutelchen aus Tigerfell verpackt … Und Adam? Der soff, fraß und zeugte nach Leibeskräften. Vergessen war das Äpfelchen. Und, man glaubt es kaum, durch einen Knacks wurde er zum ersten lebenden Gott seiner Art …

Bei aller Völlerei entging ihm anfangs, daß sich, so nach und nach, immer mehr seiner Artgenossen in den Feinheiten des Totschlags mit „anderen Mitteln“ übten. Der Begriff „Konkurrenz“ kam in Mode, in der damaligen Sprache freilich für den heutigen Menschen unverständlich. Das Hauen und Stechen um die fettesten Pfründe untereinander raffte die Horde allmählich dahin. Zwar bewegte sich, ob seines nun stattlichen Wanstes, Adams Drang nach körperlicher Aktivität, dem absoluten Nullpunkt entgegen, doch die Erleuchtung wirkte nach: Er versammelte sein Restvolk und sprach zu ihm: „Nun sehet nur, was da so um uns kreucht und fleucht. Es sei euch untertan und (mir) von Nutzen. Knüppel aus dem Sack!“ Vielleicht, doch das ist nicht so genau überliefert, wählte Adam auch andere Worte. Sicher aber ist, daß alsbald seine Gefolgschaft gegen alles und jeden, was sich fressen oder anderweitig gebrauchen ließ, zu Felde zog.

Der denkende Mensch war nun erschaffen und hinterläßt immer bleibendere Spuren auf dem Planeten Erde …

… bis zum heutigen Tag, und die konkurrierende Lebensform Mensch wird, sorgfältig gezählt wie Geld mal weniger, meist mehr. Krieg und Nachkrieg. Immer mal wieder. Den Schöpfer betreffend, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen hockt er noch immer auf seiner Wolke und hält sein Mittagsschläfchen, zum anderen ist er der Sache mit der Erde längst leid und werkelt auf einem anderen Planeten. Um dort seine Sache besser zu machen.

©Peter Petereit

nix (piqs.de ID: a10e6f731c8e4333178dabb91cffcdff)

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Peter Petereit, geb. 1956, lebt in Güstrow. In Vorbereitung zu diesem Beitrag hatte ich die Ehre, seine „literarischen Versuche“ lesen zu dürfen. Von Gedichten über Geschichten, unverschnörkelt oder mit WortOrnamenten verziert – es war eine Wohltat für meine Augen. Ich bitte Euch herzlich, weiterzulesen.

Zur Person (teilweise zitiert):

Ich bin ein in Sachsen-Anhalt geborener Thüringer Mischling aus Katholizismus (Ostpreußen) und Evangelismus (Thüringen), folgerichtig strikt atheistisch, liebevoll, mit vier Gefährten und von hunderten Büchern umgeben aufgewachsen, den Beruf und Liebe einst ins plattdeutsche Flachland verschlug.

Lesen konnte ich mit Fünf, Schreiben zur Einschulung, Sütterlin noch vor Russisch, Englisch und Französisch. Ein paar tausend Bücher hab ich wohl in meinem Leben gelesen und bin immer noch fleißig dabei.

Ich wollte mit Macht vom Tellerwäscher zum Millionär werden und hab nacheinander eine Baufirma und zwei Ingenieurbüros in den Ostseesand gesetzt. Hätte nicht sein müssen. Wäre ich skrupellos geworden. Das ging nicht.

Peter Petereit orientiert sich an Hemingway. Dennoch zieht er Hemmingways Konsequenz nicht in Betracht, hingegen will er seine Schreibleidenschaft wieder aufleben lassen.

Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich über ihn schreibe? Nun, ich weiß es und doch nicht. Etwas verwirrend ist für mich, da ich die Klarheit – gepaart mit Individualismus – mag und mich selbst als „realistische Idealistin“ bezeichne, seine hintergründige Kondensierung von Gedanken. Peters Schreibstil zumindest ist das, was mich reizt. So habe ich mich entschlossen, hin und wieder in Form von Gastbeiträgen Gedichte und Geschichten von ihm zu veröffentlichen.

Peter Petereit - Quelle: Facebook-Profil

Peter Petereit – Quelle: Facebook-Profil

Da ist „Eltern. Haus. 2“, was mich fesselt. Er schreibt über sich, über Erinnerungen, über das Sein – auf seltsame Weise instrinsischen Geschriebenen. Ist es das? Oder ist es die Verwundbarkeit, die aus seinen Zeilen spricht – die Verwundbarkeit eines einst Gescheiterten, wieder Aufgestandenen oder gar die profunde Ambivalenz in seinen Geschichten.

Ein engagierter, ehemaliger NVA-Offizier (ich ließ es bewusst aus meiner obigen Beschreibung heraus, um es nun doch zu erwähnen), der sich gegen Krieg und Rassismus wendet. Ein Kind, welches aus der Friedenswärme der Nachkriegszeit entstand.

Bei Peter Petereit sollte man schon genau hinlesen – sonst versäumt man das Wesentliche ;-).

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und wünsche meinen Lesern und Besuchern noch einen schönen Tag.

Eure Sylvia Kling

Weitere Teilnehmer_innen und Beiträge:

http://querdenkende.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/12/nie-wieder-krieg-papa/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/11/rosa-ein-beitrag-zum-projekt-gegen-das-vergessen/

https://ulerolff.net/2016/02/11/gegen-das-vergessen/

https://lyrifant.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen/

http://seniorenleichtathletik.com/2015/10/16/59-dieses-mal-kein-sportbericht-doch-hoffentlich-genau-so-interessant/

http://herzhuepfen.com/2016/02/09/kein-gewicht-ein-beitrag-zur-aktion-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/09/revolutionaere-wesen-taeuschen-uns/

https://pawlo.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessenagainst-forgetting/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen/

https://monikamaria.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen-2/
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Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

Es darf nie wieder, nie wieder geschehen! – Gegen das Vergessen

Zum Foto:

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Creative Commons License

Fotograf: josef-t-rezaie
Titel: Schöpfer

„Verzweiflung“ – Gegen das Vergessen


GEGEN DAS VERGESSEN – TEIL VII –

Verzweiflung

Mein Atem haucht
inmitten meiner Heimat
über finstere Chöre,
nicht der Wind
über sie fegt,
die schweren Lippen störe

Über dem Land
bricht das Licht,
ein Lächeln glimmt
in meiner Hand,
über dem trostleeren
MenschenGesicht
entfacht es keinen Brand

Unendliche Worte
in Überschwang
demokratisch gesprochen,
in meiner Hand das Lächeln
stirbt,
mein Atem scheint gebrochen.

©Sylvia Kling

Uwe Richter, g. U.

Uwe Richter, g. U.

Foto: ©Uwe Richter/http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

 

Weitere Informationen zum Projekt findet Ihr hier:

https://sckling.wordpress.com/portfolio/gegen-das-vergessen/

Es ist auf Grund der aktuellen politischen Entwicklung in unserem Land und Europa unsere Aufgabe, sich gegen den Nationalsozialismus zu stellen! Wenn auch mein obiges Gedicht eine gewisse Traurigkeit offenbart, einen Ausdruck von Resignation: Es ist lediglich eine lyrische Momentaufnahme meines Empfindens. Jeder Mensch hat Augenblicke, in denen er sich schwach und hilflos fühlt. Auch das gehört zu unserem SEIN. Für mich ist es nach wie vor eine Möglichkeit, diese Situationen zum Anlass zu nehmen, mit ihnen zu „arbeiten“. Denn in jenem Moment, in welchem sich diese Gedanken den Weg nach Außen suchen, haben wir uns ihnen gestellt.

Auch weiterhin freue ich mich über Beiträge. Damit ich sie auch als solche erkenne, bitte ich darum, mich zu informieren. Eine automatische Informationen bekomme ich, wenn Ihr die folgende Liste der bisherigen Beiträge unter Euren Beitrag setzt.

Eure Sylvia Kling

Weitere Teilnehmer_innen und Beiträge:

http://querdenkende.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

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Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

Es darf nie wieder, nie wieder geschehen! – Gegen das Vergessen

 

Zum Foto:

Lizenz: Creative Commons License

http://piqs.de/fotos/153289.html

Fotograf: David Shankbone
Titel: Tough Times Tough Shit: The Republican philosophy

„Deine Welt“ – GEGEN DAS VERGESSEN


GEGEN DAS VERGESSEN – TEIL VI – ein Beitrag von Rainer Woltmann

Deine Welt

Du bist in eine Welt geboren,
Eine Welt aus offenen Toren,
Solltest froh sein, statt zu klagen,
sie durchschreiten, denn sie zuzuschlagen.

Willst nicht teilen, sondern siegen,
die Welt Dir so zurecht verbiegen,
dass das Fremde in der Stadt
darin keinen Platz mehr hat.

Du legst Feuer in den Häusern,
in denen Menschen sich nicht äussern,
Rechtfertigst Dein Verbrechen,
weil sie nicht Deine Sprache sprechen.

Du jagst Menschen hinterher,
machst das Leben ihnen schwer,
Meinst, Du darfst sie schlagen, treten,
weil sie einen anderen Gott anbeten.

Doch bist Du nur ein kleines Licht,
die Welt um Dich verstehst Du nicht,
denn zu Liebe und zu Herzlichkeit,
bist Du bei Weitem nicht bereit.

©Rainer Woltmann

Rainer Woltmann, geb. 4.5.1967, wohnhaft in Gießen an der Lahn – Moderator und Gründer der Gruppe: „GEGEN DAS VERGESSEN – Kein 4. Reich“ auf Facebook.

Ein kleines, unschuldiges und hilfloses Blümchen wird von einem Schuh zertreten. Dies soll eine kritische Anspielung auf rechte politiksche Orientierung sein. (piqs.de ID: 738e77a518e345fb95957d5b7571b8b8)

Ein kleines, unschuldiges und hilfloses Blümchen wird von einem Schuh zertreten. Dies soll eine kritische Anspielung auf rechte politiksche Orientierung sein. (piqs.de ID: 738e77a518e345fb95957d5b7571b8b8)

Weitere Teilnehmer_innen:

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Fotograf: Lisa Spreckelmeyer
Titel: Keine Chance

„Warten auf Lohengrin“ – Bianca Schlosser


GEGEN DAS VERGESSEN – Teil V – Ein Beitrag von und über Bianca Schlosser

„Unsere Generation, die nach 1945 geborene, wuchs ins deutsche Wirtschaftswunder hinein. Was zählte, waren Wachstum und Erfolg. Alles war plötzlich möglich und über die Vergangenheit sprach man nicht. Wir hatten auch kein Interesse daran. Bei Käseigel und Erbeerbowle wurden zu fortgerückter Stunde von den Eltern in fröhlicher Runde zackige Soldatenlieder angestimmt, was den Eindruck vermittelte, dass sie gerne auf vergangene Zeiten zurück blickten. Dabei wurden die traumatischen Kriegserlebnisse ihrer Jugend nur verdrängt. Mit Fröhlichkeit und Aktionismus versuchte man zu vergessen und hoffte, dass die seelischen Narben allmählich verwachsen.

Im hohen Alter von 85 Jahren, ausgelöst durch Bilder des Syrien-Krieges, drängten bei meiner Mutter die Erinnerungen an die eigenen Kriegserlebnisse wieder an die Oberfläche. Diese Erinnerungen reichten weit zurück, bis zu den Erzählungen ihrer Mutter, meiner Großmutter Elsa. Beim Betrachten alter Fotos, entdeckte ich die Aufnahme von Elsa als 16jähriges Mädchen und dabei kam mir der Gedanke, wie zuversichtlich und mit wie viel Hoffnung sie dem Leben entgegen blickt, ohne ahnen zu können, von welcher Tragik es überschattet werden würde. Der erste Weltkrieg nahm ihr die große Liebe und den zweiten Weltkrieg überlebte sie mir ihren beiden Töchtern nur knapp. Nichts blieb, außer der nackten Angst.

Nach und nach begann ich diese Geschichte aufzuschreiben. Gleichzeitig war es die Suche nach den eigenen Wurzeln und ich begann zu begreifen, warum meine Mutter einerseits so kalt war und mich gleichzeitig an sich binden wollte. Es war die Furcht vor Verlust und Gefühle verschloss man in seinem Herzen hinter dicken Mauern. Erst mit Einsetzen einer leichten Demenz, wodurch die Kontrolle des Langzeitgedächtnisses aufgehoben wird, konnte meine Mutter über ihre schrecklichen Erlebnisse sprechen. Die meisten Zeugen der Kriegsgeneration nahmen sie mit ins Grab.

‚Der Schatten der Vergangenheit reicht weit und die Gegenwart gelingt nur, wenn der Vergangenheit erinnert wird, damit wir die Zukunft neu gestalten und nicht dieselben Fehler wiederholen.‘ Bernhard Schlink

Wir dürfen nicht vergessen … !“

Autorin Bianca Schlosser

Buchcover "Warten auf Lohengrin" von Bianca Schlosser

Buchcover „Warten auf Lohengrin“ von Bianca Schlosser

http://www.amazon.de/dp/3955440451/ref=cm_sw_r_fa_dp_WwlZwb084VMCZ

„Ein Leben in der Großstadt mit all ihren kulturellen Angeboten, dies ist der Traum von Elsa, die in einem schwäbischen Dorf in bäuerlichen Verhältnissen aufwächst.
Doch zwei Weltkriege bestimmen ihr Schicksal. Mit Mut und Stärke kämpft sie sich und ihre Familie durch schwere Zeiten.“

Ich lernte Bianca Schlosser bei Facebook kennen. Die sympathische Frau aus Kirchheim unter Teck begeistert mich mit ihrem wachen Geist, ihrem Engagement und nicht zuletzt mit ihrem Buch, welches ich mir nun zulege.

Weiteres zu ihrer Person (mit freundlicher Genehmigung aus dem Exposé der Autorin zitiert):

„Die Autorin Bianca Schlosser, geb. 14.06.1952, ist die Enkelin der Romanfigur und lebt noch heute an dem Ort, an dem die Biografie beginnt und endet. Die Idee zu dieser Biografie kam aus dem Bewusstsein, dass die Zahl der Zeitzeugen stetig abnimmt und bald niemand mehr über den 2. Weltkrieg und in direkter Überlieferung auch über den 1. Weltkrieg berichten kann. (…)

Dies ist ihr erster Roman, wobei sie gleichzeitig weiterbildende Maßnahmen ergreift, in Form eines Fernstudiums bei der Schule des Schreibens im Bereich biografisches Schreiben mit Abschluss. Darüber hinaus veröffentlicht sie in dem Blog „Zwischen zwei Welten“ kurze Berichte und Geschichten. In dem zweiten Blog „Spurensuche“ wird die Recherche – Arbeit zum Roman beschrieben, wobei ein interessierter Leserkreis bereits gewonnen werden konnte. Sowie durch die Präsenz in sozialen Medien und der Autorenwelt. Aufgrund dessen erfolgte zuletzt eine Einladung zur Leipziger Buchmesse durch den Bundesverband junger Autoren.

Kontakte bestehen zu Buchhandlungen im näheren Umkreis und der örtlichen, sowie einer großen regionalen Zeitung. Eine Buchvorstellung ist daher in jedem Fall möglich, da sich ein regionales Publikum angesprochen fühlen dürfte, wie auch Leser in den Städten, deren Geschichte in dem Manuskript beschrieben wird. Ein weiterer Aspekt, der hervorzuheben wäre, ist die Erforschung der Kriegs-Traumata in neuerer Zeit, die sich über Generationen hinweg vererben. Die Aufarbeitung der Kriege hat bis in die heutige Zeit noch nicht stattgefunden. Zur Veranschaulichung stehen zahlreiche alte Fotos zur Verfügung, die in den Text eingebunden werden können oder als Vorlage für das Cover möglich sind.“

Die „Spurensuche“ findet man unter www.bschlosser2.blogspot.de
Besucht Bianca doch einmal auf ihrem Blog. Ich verspreche Euch, es lohnt sich.

Weitere Teilnehmer_innen:

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https://starlitskythoughts.wordpress.com/2016/05/13/gegen-das-vergessen/

https://cbeachblog.wordpress.com/2016/05/11/was-haben-wir-falsch-gemacht/

https://issoundnichtanders.wordpress.com/2016/05/15/endlich-frieden-teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://tangofiligran.wordpress.com/2016/05/07/gebilligt-und-hingenommen/

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2016/05/22/bertha-baer/

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/tag/stolpersteine/

https://issoundnichtanders.wordpress.com/2015/10/02/

Es darf nie wieder, nie wieder geschehen! – Gegen das Vergessen

Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

70 Jahre Frieden – Zu lang für die Deutschen?


Gegen das Vergessen – Teil IV – Schon wieder? Ja, schon wieder und immer wieder!

70 Jahre Frieden- Zu lang für die Deutschen?

Ein Beitrag von Martin Schauerte, 53 Jahre alt, wohnhaft in Rosbach, Nordrhein-Westfalen, Germany :

Der Titel ist Provokation und die ist gewollt.

In einer Zeit in der die Rechten erstarken, sich Anschläge auf Flüchtlingsheime häufen und in Social Media‘s die Hasskommentare zunehmen. In einer Zeit, in der Mitleid und Menschlichkeit zu Fremdwörtern werden. Da frage ich mich: Wie kann das sein, wo liegt die Begründung? Meine Theorie ist, dass es uns schon zu lange zu gut geht. Vergessen sind die schmerzhaften Kriegszeiten und die Entbehrungen danach. Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die den jüngeren Generationen schildern, wie schlimm es damals war.

Ich kenne zum Glück noch Geschichten von meinen Großeltern oder anderen, alten Leuten. Die Geschichte von dem russischen Zwangsarbeiter, der meinem Großvater unter Tage das Leben gerettet hat und dem er immer, unter Gefahr für sich selbst, Essen zugesteckt hat. Die Geschichte von dem Vater eines Freundes, der in russischer Kriegsgefangenschaft war und niemals darüber sprechen konnte. Der Onkel, der immer dem Alkohol zugesprochen hat, nachdem er als junger Mann im Krieg den Arm verloren hat. Oder die Schilderungen von Verwandten, wie Menschen aus der Nachbarschaft Bunker aufsuchen wollten und von Tieffliegern beschossen wurden.

Mit 15 Jahren habe ich schon Filme von Aufräumarbeiten in Konzentrationslagern gesehen, die im Reichstag gezeigt wurden. Von den KZ‘s, die heute von Nazis als Propaganda bezeichnet werden. Ich habe mich viel mit dieser Zeit beschäftigt und darüber gelesen. Aber auch meine Generation, die eigentlich noch diese Geschichten kennen sollte, verhält sich teilweise genau so empathielos.

Meine Eltern waren einfache Leute, so dass ich hier nicht als Jemand berichte, der hochwohlgeboren daherkommt. Mein Vater arbeitete als Bauarbeiter, meine Mutter war Hausfrau, und das Geld war immer knapp. Aber niemals wurde ein schlechtes Wort über die neuen Gastarbeiter, die Anfang der 70er Jahre kamen, gesprochen. Nein, es war selbstverständlich, dass wir Kinder miteinander spielten.

Mir wurde Mitgefühl, Menschlichkeit und Toleranz von meinen Eltern mitgegeben, wofür ich ihnen immer dankbar sein werde. Doch wieder frage ich mich, was ist mit den Menschen, die nach rechts abdriften und das Unheil wählen wollen? Habt ihr alles vergessen? Müsst ihr selbst erst einen Krieg erleben und wirkliches Leid erfahren, um das Elend zu verstehen und eure Menschlichkeit wieder zu erlangen?

Martin Schauerte

 

Thomas Schaal /siehe unten

Thomas Schaal /siehe unten

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Martin ist kein Blogger, sondern über http://querdenkende.com(Lotar Martin Kamm) und Kulturnews – http://kulturnews.net/ sowie Facebook auf dieses Projekt aufmerksam geworden und möchte sich gern daran beteiligen. Beim Verlinken bitte deshalb den Link zu diesem Beitrag auf meiner Seite benutzen!

Ich freue mich sehr darüber.  Wir brauchen in diesen Tagen jeden Einzelnen.

Am Rande sei erwähnt, dass ich selbst normalerweise der Teilnahme von Projekten nicht zugetan bin. Doch bei dieser Thematik mache ich eine Ausnahme. Warum?

Ich beobachte den Verlauf in Politik und Gesellschaft und meine Befürchtungen werden von Tag zu Tag um so mehr wahr. Wer noch immer nicht begriffen hat, was uns hier erwartet und sich weiter in seiner alten, bequemen Sicherheit wiegt, den kann ich nicht beglückwünschen, sondern mit Verlaub gesagt, nur bedauern. „Das haben wir nicht gewusst“ gilt dann nicht mehr.

Im Übrigen: Es interessiert dann auch niemanden mehr. Wir alle werden dann ganz andere Probleme zu bewältigen haben!

Ich danke für die Aufmerksamkeit,

Sylvia Kling

Weitere Teilnehmer_innen:

http://querdenkende.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/11/rosa-ein-beitrag-zum-projekt-gegen-das-vergessen/

https://ulerolff.net/2016/02/11/gegen-das-vergessen/

https://lyrifant.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen/

http://seniorenleichtathletik.com/2015/10/16/59-dieses-mal-kein-sportbericht-doch-hoffentlich-genau-so-interessant/

http://herzhuepfen.com/2016/02/09/kein-gewicht-ein-beitrag-zur-aktion-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/09/revolutionaere-wesen-taeuschen-uns/

http://querdenkende.com/2016/02/12/nie-wieder-krieg-papa/

https://pawlo.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessenagainst-forgetting/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen/

https://monikamaria.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen-2/
https://aouga.wordpress.com/2015/08/30/verzeiht/

https://sugar4all.wordpress.com/2016/02/12/projekt-gegen-das-vergessen/

https://collectinghappiness.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen-fred-uhlman/

https://rachelgedanken.wordpress.com/2016/02/17/gegen-das-vergessen/

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https://4alle.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen-ein-projekt/

https://juckplotz.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen/

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https://maddemaddigger.wordpress.com/2016/02/21/schlussstrich/

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https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/25/wir-wunderkinder/

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https://belanahermine.wordpress.com/2016/03/03/meine-grossmutter-erzaehlt/

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https://tangofiligran.wordpress.com/2016/03/06/gegen-das-vergessen/

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https://belanahermine.wordpress.com/2016/03/31/meine-andere-grossmutter-erzaehlt/

https://tangofiligran.wordpress.com/2016/04/09/juedisches-leben-in-berlin-bis-1945/

https://wittlicher.wordpress.com/2016/04/13/unvergessene/

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https://querdenkende.com/2016/04/26/systemwechsel-in-altbekannte-bahnen/

https://cbeachblog.wordpress.com/2016/01/27/die-saat-ist-gelegt/

https://mailprofotoblog.com/2016/04/12/gegen-das-vergessen/

https://eulenschwinge.wordpress.com/2016/05/05/ein-koffer-gegen-das-vergessen/

https://tomdot.wordpress.com/2016/05/05/gegen-das-vergessen/

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Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

Es darf nie wieder, nie wieder geschehen! – Gegen das Vergessen

Zum Foto:

Auszüge aus Wikipedia:

„Das Jugendverwahrlager Litzmannstadt (Jugend- oder Kinder-KZ, amtlich Polen-Jugendverwahrlager Litzmannstadt der Sicherheitspolizei in Litzmannstadt) war ein Konzentrationslager für Kinder während der deutschen Besetzung Polens.“

„Das jüngste in das Lager eingewiesene Kind war ein zwei Jahre und drei Monate alter Junge.“

„Die höchste Zahl von inhaftierten Kindern wurde Ende 1943 mit 7.832 erreicht. Während des Bestehens des Lagers wurden mehrere Tausend Kinder, möglicherweise zwölf- bis dreizehntausend oder sogar 20.000 Kinder hier inhaftiert. Beim Einmarsch der Roten Armee wurden noch etwa 800 bis 900 Kinder im Lager gefunden.“

„Die Kinder mussten täglich zehn bis zwölf Stunden arbeiten. Es wurden Schuhe für die Wehrmacht repariert, Patronentaschen hergestellt, Körbe für Artilleriemunition geflochten und Nägel gerade gebogen. Die jüngsten mussten Tüten kleben oder künstliche Blumen herstellen. Eine Gruppe von vor allem Mädchen, zeitweilig bis zu 150, wurde auf einem Gut bei Litzmannstadt in der Landwirtschaft eingesetzt.“

„Strafen waren, unabhängig vom Alter der Kinder; Schläge mit Stock oder Peitsche, Essensentzug, Dunkelarrest, in den Schnee legen und mit kaltem Wasser übergießen und Ähnliches. Wie viele Kinder in dem Lager umgekommen sind, ist nicht sicher. Es gibt Dokumente, die von 200 Toten pro Monat ausgehen, was etwa einem Drittel der Inhaftierten entspricht. Als offizielle Todesursachen wurden häufig Herzschlag und Lungen-Tuberkulose angegeben. Die wahren Ursachen waren unzureichende sanitäre und hygienische Lagerbedingungen, Schläge und Erschießungen.“

„Erst am 9. Mai 1971 wurde ein Denkmal für die Opfer des Lagers enthüllt. Das Denkmal des Martyriums der Kinder (Pomnik Martyrologii Dzieci) wurde aus einer Schrott- und Altpapiersammlung finanziert und zeigt ein nacktes Kind vor einem zerbrochenen Herzen.“

http://piqs.de/fotos/186684.html

Creative Commons License
Fotograf: ThomasSchaal
Titel: Das Denkmal des Martyriums der Kinder (I)

UnTröstlich


GEGEN DAS VERGESSEN – TEIL III –

UnTröstlich

Bei den täglichen Nachrichten,
über Kriege, Tod und Verdammnis,
geht durch meine Seele
ein fühlbar tiefer Riss

Die Kriegswut in vielen Gesichtern,
die größte Bedrohung des Lebens,
liebende Worte sind selten,
Pazifisten flehen vergebens

Ein trostvoller Satz:
Es wird nicht passieren.
Als Fluchthafen gut zu gebrauchen,
um im Kriegsgelüst nicht zu erfrieren

Die Kräfte der Menschen
sind letztendlich eingeteilt,
und nicht von ewiger Dauer,
wenn Vergessenheit weilt.

©Sylvia Kling

Weitere Teilnehmer_innen haben ihren Beitrag zu „GEGEN DAS VERGESSEN“ hier (s. unter dem Foto) geleistet. Ich danke allen bisherigen Teilnehmer_innen von ganzem Herzen für ihr Engagement und bin sehr angetan von Euren Beiträgen. Ich freue mich auch weiterhin über Beteiligung anderer Teilnehmer_innen oder auch weitere Beiträge der bisherigen Künstler_innen und Blogger_innen.

DANKE DANKE DANKE!

©Alexander Rudeloff

©Alexander Rudeloff

©Alexander Rudeloff – www.putetet.wordpress.com

Ich danke Alexander heute ganz besonders, dass er mir diese wundervolle Fotografie zur Verfügung gestellt hat. Gerade zu diesem, mir sehr wichtigen Thema gefiel mir diese Aufnahme ganz besonders und eroberte im Sturm mein Herz. Ich hoffe, das Eure auch :-).

Weitere Teilnehmer_innen:

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https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/

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Gegen das Vergessen – Gegen die Schuld

Es darf nie wieder, nie wieder geschehen! – Gegen das Vergessen

Für Besucher oder Neuankömmlinge:

“GEGEN DAS VERGESSEN”

wird von vielen Künstlern und Initiativen aufgegriffen,
wenn um die Geschehnisse während des Nationalsozialismus geht oder um Aktionen / kreative Prozesse / Kunstwerke, die gegen diesen Geist atmen.” (Zitat: Jürgen M. Brandtner)
Ich möchte alle nicht vergessenden Künstler, Kreative und Blogger bitten, sich mit dieser Überschrift an dem Projekt zu beteiligen!  Eine Verlinkung in den entsprechenden Beiträgen zu denen anderer Künstler/Teilnehmer würde ich hier für sinnvoll erachten.
 Außerdem habe ich es unter “Projekte” im Menü stehen.
Vielen herzlichen Dank!