„Zeitenflug“ – Jugendliebe zieht melancholische Kreise


Die Jahre hatte ich nie gezählt,
sie taumelten leidvoll, hüpften verwegen,
die Zeit hatte seltsam sich geschält,
doch ich fühlte mich jung überlegen.

Bis ich dich traf im Winterweiß,
ich erkannte dich sofort,
du wusstest sogar noch, wie ich heiß,
ich sprach noch kein einziges Wort.

Dein Haar war dahingegangen,
in deinen Augen glänzten Geschichten,
in ihrem Blau hab ich mich einst verfangen
und versponn es in ersten Gedichten.

Alles an dir war mir wieder vertraut,
doch die Zeit hielt mir vieles verborgen,
warum sind wir plötzlich so ergraut,
aus dem Gestern geflogen ins Morgen?

Nun erzählte ich dir, wie ich stundenlang
vor deinem Hause stand, ganz allein –
im Dunkeln, mit diesem jungen Drang,
dir heimlich ganz nah zu sein.

Stumm litt ich meinen Liebeswahn,
las Goethe (und Märchen zugleich),
ich schrieb an meinem ersten Roman,
war kauzig und viel zu weich.

Dem Helden gab ich deinen Namen,
trug für Ewig dich aufs Papier
(er bekam nur die häßlichen Damen!
Du gehörtest schließlich mir).

Du sagtest, die Augen tränenbenässt,
von Lebenskreisen umwoben:
«Halt mich nur noch einmal fest,
bevor weiter das Leben wir proben».

©Sylvia Kling
Erscheint 2018 im Gedichtband
«Als die Amsel verstummte»

©Uwe Richter

Es handelt sich um das Lieblingsfoto von Uwe Richter und die Frau ist mein Lieblingsmodel.
Uwe Richter Photography – mit freundlicher Genehmigung –
Webseite des Fotografen:

http://minoltagrafie.wordpress.com/

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

wer kennt es nicht? Wir begegnen im Laufe unserer Zeit unseren Schulfreunden, Urlaubsbekanntschaften oder auch der Jugendliebe.

Die erste große Liebe vergisst man nie. Sie ist prägend, sie erinnert uns meist an erste tiefe Glücksgefühle, an den ersten Liebeskummer, erste Heimlichkeiten vor den Eltern und sogar an den ersten Verlust.

Das Wiedersehen löst wohl in uns – gerade in der Lebensmitte – einige Gefühle und Melancholie aus. Wir betrachten unsere eigene vergangene Zeit, sehen auf unser bisheriges Leben zurück und befühlen unsere Lebensspuren. 

Wie hat der Andere gelebt? Was hat er erfahren? Wieviele Verluste hat er schon hinnehmen müssen, was ist ihm an Freude und Leid widerfahren?

Wir gingen verschiedene Wege und treffen uns irgendwann an einer Kreuzung wieder, um weiter in verschiedene Richtungen zu laufen.

Es könnte sein, dass wir uns in vielen Jahren wieder an einer Weggabelung treffen – vielleicht bereits lebensgebeugt, noch weiser und immer noch mit unseren Erinnerungen. 

Ich wünsche Euch eine wunderbare Wochenmitte. 

Passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling
Meine Webseite:

www.sylvia-kling.de

Mein Profil auf der Seite https://www.aphorismen.de/:

https://www.aphorismen.de/autoren/person/11399/Sylvia+Kling

Mein Profil auf der Seite für Aphorismen – Aphorismen-Archiv:

http://aphorismen-archiv.de/K6717.html

Mein YouTube-Kanal:

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Meine Bücher:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

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«Wir bieten feige, welch Idiotie, sogar unser Lachen zum Kaufe feil»


 

Wahrhaft, es ist wohl ein seltsam Ding:
Wir erklären wissenschaftlich rege,
dabei vergessen wir – nicht gering
unsre intensive Seelenpflege.

Was nützt alles Forschen und Bekräften,
wir entsagen der Empathie,
Menschlichkeit opfern wir Geschäften,
nicht wer klug – wer besitzt, gilt als Genie.

Um Arme kümmern wir uns – so gut wie
um unser eignes kleines Seelenheil,
wir bieten feige, welch Idiotie
sogar unser Lachen zum Kaufe feil.

In diesen Zwängen der Bezeigung
verlassen wir uns gern auf andre sehr,
sieh, denn wir haben diese Neigung:
Schuldig ist immer nur ein Irgendwer.

Ach, wir wollen unsre Kinder schonen?
Sie verweichlichen pc-versifft,
und wir züchten dabei Depressionen
(für den Psychiater zur Niederschrift).

Hört! WIR sind die Gegenwartsgestalten
mit einem schlagend Herzen in der Brust.
Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten –

mit Rückschritt fürs MenschSein, ists euch bewusst?

©Sylvia Kling

pixabay.com/

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

viel möchte ich zum Gedicht nicht sagen – nur einige Gedanken niederschreiben.

«Wir sind wissbegierige Lebewesen. Wir wollen wissen, wohin wir gehen werden. Doch wissen wir, woher wir gekommen sind?»

Welche sind unsere ursprünglichen Gaben, Träume, Hoffnungen? Wir sind Menschen mit Gefühlen und tiefgehenden Emotionen. Wir sind soziale Wesen – eigentlich. Wir wollen mit anderen Menschen leben, zusammen sein, unsere Gedanken teilen, uns gegenseitig stützen.

Ist es noch so?

«Mit zunehmender Technologie gewinnen wir keine Zeit, wir verlieren sie.»

Wie komme ich dazu, dies zu behaupten? Ich meine nicht jene Zeit, die wir herkömmlich als ZEIT betrachten. UNSERE Zeit meine ich, jene emotionsreiche «Menschenzeit». Wir verplempern sie oft im Fortschritt. Wir opfern sie für die «Uhrenzeit» .

Wir bewegen uns immer weniger, wir essen fortschrittlich künstliche Lebensmittel, bekämpfen dann diverse Krankheiten.

Wir reden weniger miteinander, wir tauschen immer weniger unsere Gefühle aus und leiden immer häufiger unter Angst, nicht verstanden oder uns durch Offenbarungen von Emotionen verletzbar und angreifbar zu machen. Dafür nutzen wir immer mehr Fortschritt, der oft auch für uns nützlich ist, wenn man bedenkt, dass Fortschritt u.a. Leben retten kann.

Es kommt also auf uns Menschen an, ihn effektiv zu nutzen. Doch ich zweifle, dass der Mammon unter diesen Bedürfnissen steht. 

Gier ist keine Zier.

In diesem Sinne, habt ein gutes Wochenende und nutzt Eure Zeit.

Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

«Von Morgenseelen und Eisbrecherfernen» ist mein zuletzt veröffentlichtes Buch.

Dieses Buch ist mein „Goldstück“. Es kostete mich die meisten Nerven und schenkte mir die größte Freude. 😉

„In den 86 Gedichten beschreibt die Autorin ihre Mühen um die Menschlichkeit und das Sinnen nach neuen Inhalten und alten Werten.

Darin findet der Leser seinen Weg durch die Natur, die Liebe, über die Hürden der Gesellschaft – hinein in das Leben.

Die Kurzverse aus «Gebündeltes» geben diesem Gedichtband die nötige Würze, welche dieses Buch abrunden.

Die Zeichnungen des Künstlers Khalid Aouga begleiten auf wunderbare Weise des Lesenden Reise.“

Meine Leser können mich unterstützen, indem mein Buch erworben wird. Wir Autoren leben davon, gelesen zu werden.

Dabei geht es nicht primär um finanzielle Vorteile, denn wenn ich Euch berichte, was ich an einem Buch «verdiene», würdet Ihr es nicht glauben. Ich schreibe aus Leidenschaft. Es geht darum zu sprechen, mit dem Leser in eine Art Kommunikation zu treten.

Daher betreibe ich auch noch diesen Blog: nicht wegen Geldes, nicht wegen finanziellen Vorteilen, nicht wegen der Befriedigung von rein persönlichen Bedürfnissen.

 

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Von Brücken oder : Sie zer-splittert nicht die Liebe, die «coole Socke»!


Die Liebe ist die einzige Brücke, auf der wir überall hin gelangen.

©frauvonflummiball

Aus: Aphorismen © Sylvia Kling

Für alle, die die Fotografin«frauvonflummiball» noch nicht kennen, stelle ich sie gern heute vor.

Sie fotografiert nicht nur, sondern schreibt auch – Gedichte, Kurzgeschichten. Oft ist es ihre schnörkellose Erzählweise, die  mich fesselt. Sie beobachtet, sie spricht mit sich selbst, reflektiert, selektiert und ergießt sich nicht selten in beinah liebevoll anmutender Kritik an den Oberflächlichkeiten der Menschen unserer Zeit.

Sie zer-splittert nicht die Liebe, sondern sie hält sich an ihr fest – ohne sich darin zu verlieren,  im kühnen Idealismus überschwappend.

Das schätze ich sehr, wie man weiß.

Was mich besonders freut: Sie ist cool – heute würde man sie eine «coole Socke» nennen und doch spürt man spontan, dass sie verdammt zart und empfindsam ist.

In dem Gedicht «Abgeschossen» überraschte sie mich – ich gebe zu – nicht zum ersten Mal.

Erst nutzt sie eine lyrische Sprache, ganz unbesorgt und entspannt las ich es und dann – peng! Ach, lest selbst:

 

Das Wort gesprochen, gebrochen.

Mühsam erklimme ich den Berg, sammle dich ein.

Fragmente puzzel ich zusammen.

Stück für Stück.

Lerne dich zu verstehen.

Gipfelfest.

Ich werde den Abhang hinunter gestoßen. Rolle wie ein Heuballen.

Am Grund zerschelle ich in Millionen winziger Teile.

Eine Taube kostet von mir.

Sie fliegt Richtung Freiheit.

Von dort kackt sie dir in dein fieses Grinsen.

 

 © Frau von Flummiball

Aber auch in ihren Geschichten lässt sie nichts aus dem Leben aus. Meine persönliche Lieblingsgeschichte ist «Schubladen», denn darin finde ich mich wieder:

Auszug:

«Plötzlich werde ich von hupenden Autos zurück in die Realität geholt. Ich schüttele meine Gedanken wieder ab und begebe mich weiter auf Expedition. In meinem Kopf kommentiere ich alles wie in einer Tierdoku. Dieses possierliche Tier hat etwas zu lange auf dem Toaster gegart und für Begattungszwecke die Augenbrauen rasiert, um sie sich dann wieder mit einem Edding nachzumalen. Es ist eine Fehlinterpretation des Weibchens, es gibt nicht wirklich ein Männchen, das dies toll findet. Meine Blicke gehen zur nächsten Person. Dieses paarungswillige Männchen hat sich, um imposanter zu wirken, die Haare mit einer pomadenähnlichen Substanz nach hinten gegelt, um seine männlich dominanten Wangenknochen zu betonen; des Weiteren trägt er eine Hose, die sein prächtiges ausdrucksstarkes Gemächt hervorhebt. Dann schweifen meine Augen zu den nächsten beiden. Diese junge Dame und ihr Begleiter haben sich ihre Lattenzaun-geraden, nicht natürlich gewachsenen Zähne extra im Partnerpaket, frisch, zum halben Preis in Alpinweiß, bleichen lassen. Ihre im Fitnessstudio gestählten Körper weisen auffällig auf eine gesunde Lebensweise hin. Sie signalisieren, wir sind gesund und potent.»

Bei dieser Geschichte habe ich mir vor Freude die Hände gerieben und ein Dauergrinsen auf dem Gesicht ließ sicher an ein Honigkuchenpferd erinnern.

Ja! So mag ich Leben schreiben! Scannen, untersuchen, Diagnose stellen und die Medikamente nur sich selbst verabreichen. Ich liebe es, Leute!

Wenn das kein Grund ist, sich ANGELAS geschriebenem Wort ebenso intensiv zu widmen, wie ihren wunderschönen Fotos?

So, liebe Leute, un nu ran an de Gardoffeln – das sagt man bei uns in Sachsen.

Meine persönlichen Grüße gibt es das nächste Mal wieder. Ihr wisst, wie es geht, auf sich aufzupassen, oder? 😉

Eure Sylvia Kling

 

«Zeitenrauschen» oder: Einkehr – nach Innen


 

Das Kalenderblatt wendet sich so schnell,
aus den Tagen wird ein Bittersaft gepresst,
wahrhaft, mir fehlt ein schützend Zeitenfell,
sogar mein Kaktus seine Eitelblüten fallen lässt.

Die Uhren habe längst ich abgestellt,
erinnerte ihr Ticken mich ans Zeitenmaß,
täglich tönt es fordernd aus dieser Welt,
und ich zu viel in philosophischer Erkenntnis las.

Viele reden (auch mit) mir zu wenig oder viel,
laut brüstend manche – bodenfern,
das Rauschen in meinen Ohren kennt sein Ziel.
ReinGehört – dringe ich zu meinem Kern.

©Sylvia Kling

Januar 2018 – Kopieren ist untersagt!

Hier sind meine Bücher aufgelistet zu finden.

 

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

meine Zeit ist leider momentan stark begrenzt, doch ich hoffe sehr, noch zwei Beiträge zu veröffentlichen, bevor ich mich für einige Zeit in eine künstlerische Pause begebe. Die Tage sind gefüllt und lassen mich nur schwer zur Ruhe kommen. Doch auch diese Zeit geht vorüber.

Ich ermahne mich immer wieder, für kleine Erfolge und schöne Dinge dankbar zu sein.

Als ich gestern das Gedicht «Zeitenrauschen» schrieb, war ich selbst überrascht, was in diesen Tagen aus meiner Feder fließt.

Da ist sie, die «Einkehr – nach Innen».

Damit ist Zeit für diesen Aphorismus:

Ich wünsche Euch eine gute und nicht zu anstrengende Woche. Achtet bitte gut auf Euch.

Eure Sylvia Kling

 

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Wenn aus dem Topf der kritischen Hoffnungsvollen ausgeteilt wird oder «Die Schuhe» werden besungen …


Liebe Freunde, Leser, Besucher und lieber Holger,

ich wünsche Euch ein friedvolles neues Jahr, vor allem Gesundheit und Liebe und Kraft genug, nie aufzugeben. Ich wünsche Euch Zuversicht und Hoffnung – in jedem Bereich Eures Lebens.

Uns allen wünsche ich FRIEDEN. Wir können ihn nicht einfach stillschweigend erwarten.

Ich wünsche uns allen Demut vor dem Leben, den Erfahrungen unserer Vorfahren und der Zukunft unserer Kinder.

Unser Handeln ist unsere beste Tat – schon voriges Jahr hatte ich es geschrieben und es ist nach wie vor aktuell.

Was gibt es neues aus der Klingschen Schreib- und Musikfabrik?

Hier hört Ihr einen Live-Mitschnitt vom 30.12.2017 (Saxstall Pohrsdorf) «Die Schuhe» im Sprechgesang zur Musik von Volker Wolfram und könnt, hört Ihr es bis zum Ende, sicher verstehen, was ich noch hinsichtlich des Applauses ansprechen werde.

http://www.sylvia-kling.de/download/die_schuhe_3.ogg

Hier im mp3-Format:

 

Wir verlebten am 30.12.2017 im Saxstall Pohrsdorf einen gelungenen, künstlerischen Jahresabschluss in unserer Veranstaltung mit einem bezaubernden Publikum. Es waren beinahe alle Plätze besetzt. Ich erinnere mich gern an den Beifall – während unseres Programms und am Ende der Veranstaltung – und ja, ich gebe zu:

Man könnte durchaus süchtig danach werden. Es ist unbeschreiblich…

Ich bin sehr dankbar und nehme dieses Gefühl mit in meine Zeit zur Operation und REHA Anfang Februar.

Trotz kleiner Patzer – Live ist nun einmal Live, die das Publikum und wir gerne mit Humor trugen, flogen uns die Herzen der Gäste zu – nicht sofort, aber nach und nach konnten wir es sehen, hören, fühlen.

Unser Programm «Mit Zuckerbrot und Peitsche» ist ein üppig gefüllter Kessel mit scharfen, süßen, bitteren, salzigen und sauren Zutaten, die gerne mit der großen Kelle aus dem Topf der kritischen Hoffnungsvollen auf dem Teller ausgeteilt werden.

Meine Ziele für den weiteren Verlauf des Jahres sind klar gesteckt: Ich werde professionellen Gesangsunterricht in Dresden nehmen. Der Fokus liegt auf Chanson/Kabarett/Blues. Es ist geplant, den Anteil des gesungenen Wortes zu erhöhen, um den Veranstaltungen noch mehr Dynamik zu verleihen.

Es macht mir riesige Freude, alles von mir zu geben, denn das Singen ist noch eine andere «Liga» als das Rezitieren, wenn ich auch nicht im herkömmlichen Sinne nur rezitiere, sondern die Schauspielerei einen großen Stellenwert einnimmt.

Weitere Impressionen folgen nach der weiteren Sichtung der mitgeschnittenen Veranstaltung. Die liebe Fotografin Anna war zugegen und wird uns sicher einige gute Aufnahmen zur Verfügung stellen. Auch bei Angelika Wittenbecher-Hennig wird es demnächst Impressionen geben.

Damit möchte ich mich für diese Woche verabschieden und wünsche Euch eine gute erste Woche. Das Jahr ist noch jung und unverbraucht – packen wir es an. 🙂

Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling


Nachtrag:

Ich freue mich sehr, Euch mitteilen zu können, dass ich seit Kurzem auch auf der viel gelesenen Seite für Aphorismen als Autorin zu finden bin. Ab dem 18.01.2018 sind dort von mir in regelmäßigen Abständen Aphorismen und Kurzlyrik zu finden. Hier ist mein Autorenprofil:

https://www.aphorismen.de/autoren/person/11399/Sylvia+Kling

 

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Liebe atmet und: Die kleine Frau in meinem Haus


Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

schon ist es vorbei – das Weihnachtsfest 2017. Ich hoffe, Ihr hattet besinnliche Stunden im Kreise Eurer Lieben und konntet die Zeit genießen.

Ich danke Euch herzlich für Eure Likes und Kommentare in diesem Jahr. 

Es wird auch 2018 viel zu tun sein.
Ich persönlich habe mir – außer der Option, wieder besser laufen zu können und ohne Hilfe Treppen zu steigen – nichts vorgenommen, was ich nicht dieses Jahr schon vollzogen hätte:

Mit kritischen und differenzierten Blicken versuche ich, mir die Welt zu erklären und ich lasse Euch gern an meinen Betrachtungen teilhaben.
Es versteht sich von selbst, dass ich für das kommende Jahr hoffe, die Kräfte um das Ringen von Frieden und Verständigung im gegenseitigen Respekt würden weltweit wachsen können.

Ein jeder Mensch sollte sich verinnerlichen, dass unsere Gier makroskopisch wie mikroskopisch (damit meine ich jeden Menschen selbst) das Verderben der Menschheit in sich trägt.

Auch ich übe mich immer wieder in Selbstreflexion. Es ist völlig normal und liegt schließlich in unserer Natur, dass wir nach einem «Mehr» streben.

«Alles ist gut, solange es besser werden kann.«

Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere an diesen Satz, welchen ich vor einiger Zeit erwähnte. Er fiel mir in einem Moment ein, da ich mich ein wenig der Jammerei hingab. WAS ich alles besser MACHEN könnte, WIE ich es besser HABEN könnte, WIE es mir besser GEHEN könnte! Das sind jene Augenblicke, in denen ich mich selbst mahne.

Es ist leicht, nach dem Mehr und dem Besser zu streben, wenn doch so vieles da ist, was schon besser IST!

Bitte lest bis zum Ende.

Da wäre die Liebe – die Liebe zum Partner, zum Kind, zur Mutter oder einfach die Liebe zu der netten Dame in unserem Haus, die mit ihren 70 Jahren und vielen gesundheitlichen Defiziten ein Temperament besitzt, mit welchem kaum noch eine 30-Jährige mithalten kann und eine Güte, eine Liebe in sich trägt, die nicht so schnell wiederzufinden ist. Und doch wird sie vergessen und nicht be- und geachtet von ihren Kindern. Oft weint sie allein in ihrer Wohnung vor Kummer. Dann steht sie wieder auf, flechtet Kränze und bäckt Blätterteigstangen mit Käse und Schinken.

Sie geht durch unser Haus, um alle Bewohner mit ihrem freundlichen Wort und Lächeln zu erfreuen, ihnen ihre (im Übrigen sehr geschmackvollen) Kränze an unsere Türen zu hängen oder uns neues Backwerk zu bringen. Dann bitten wir sie herein, trinken mit ihr eine Tasse Kaffee, plaudern mit ihr und hoffen, sie nimmt unser Lächeln und unsere Liebe mit: hinein in ihre kleine Einsamkeit. Und schon rinnen mir die Tränen, wenn ich von dieser kleinen zierlichen Frau spreche, die nicht daran denkt aufzugeben oder sich von Hass und Bitterkeit erfüllen zu lassen!

DAS ist LIEBE.

Liebe ist Frieden.

Frieden ist Liebe.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Jahreswechsel. Bleibt gesund und passt wie immer gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 Achtung! 

MEINE VORERST LETZTE VERANSTALTUNG BIS APRIL FINDET AM 30.12.2017 STATT (S. TERMINE)!

Die Kommentarfunktion bleibt vorerst deaktiviert. Ich bin über E-Mail erreichbar.

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© Gedichte Rudi Riemann – Bunt erzählt 25 # – Lasst uns helfen. Bitte rebloggen oder teilen – danke


«Der vergessene Schlitten»

Auf dunk´lem Speicher steht versteckt,
mein alter Schlitten staubbedeckt.
Von Spinnenweben grau umwoben,
so steht vergessen er dort oben.

(Auszug aus dem Gedicht
© Rudi Rieman – Bunt erzählt)

«Es gab in diesem Pflegeheim nur eine Schwester, die ihn verstand.
In unendlich langen Gesprächen musste sie ihm die Gedichte Wort für Wort entlocken.
Er war ein großes Vorbild für viele Menschen – wegen seiner fröhlichen Art und vor allem oder gerade wegen der Texte.»

Luke Elljot schreibt weiter:

«Mit Hilfe dieser Gedichte will ich nun der Lebenshilfe in Stadthagen – Schaumburg Lippe – und damit behinderten Menschen helfen.
Dort habe ich hochseriöse Kontakte, unter anderem zu einen Notar.
Ich selber hatte ja nun viel Glück mit meinem Schlaganfall und will etwas davon weitergeben.»

Bitte seid so lieb und lest den Beitrag von Luke, der mich wieder sehr berührt hat. Es ist überhaupt ein sehr lesenswerter und inspirierender Blog.
Wer von Euch hat Ideen zu seinem Anliegen, wer kann weiterhelfen?

Die Gedichte von Rudi Riemann sind wirklich zauberhaft. Auch finde ich die Metrik einfach wunderbar und gekonnt.

Ich danke Euch von Herzen für Eure Aufmerksamkeit und das Interesse.

Eure Sylvia Kling

GEDANKENKRAFTBLOG - manche Geschichte, wissenswertes und hoffentlich hilfreiches

In dieser Serie gibt es jetzt jedes mal zuerst diesen oder einen ähnlichen Text! Am Ende immer ein Gedicht.

Hallo ihr Lieben!

Mein Onkel Rudi ist schon lange Tod. Er war ein schwerst behinderter Heimatdichter. Er wurde nicht sehr bekannt. Es war halt noch eine andere Zeit.

Die Sprache und das Versmaß sind aus den 50ern. Ich finde es sehr bezaubernd.

Immer wieder wünschte er sich mit seinem alten Rollstuhl hinausgeschoben zu werden. Dort stand er Stundenlang und genoß was er sah!

Er ist, und wird es immer sein. Mein Vorbild!

In jungen Jahren verdiente er sein Geld als Kirchenmaler. Konnte sehr gut zeichnen und kam im damaligen Deutschland ziemlich herum.

Eine Verletzung am Fuß, die ihm, so vermuten wir , eine schwere Sepsis und eine Schwerstbehinderung einbrachte, beendete sein normales Leben. Die Medizin damals, war eben noch nicht so weit.

Er konnte sich danach kaum mehr bewegen und…

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Sie hatte, sie war und – sie ist


 

Das Gebet der Bettlerin
(Sie hatte, sie war und – sie ist)

Ich hatte ein gutes Leben,
es war wie eures so normal,
mit täglich Arbeit und Streben,
ging zum Tanz und Karneval.

Ich hatte ein Haus aus Ziegeln,
vier Zimmer, einfach – und schön,
auf dem Boden konnten sich spiegeln
heimatliche Berge der Rhön.

Ich hatte Freunde und Gäste,
und kochte wie jede Frau
für große und kleine Feste,
hatte mehr als nur Knowhow.

Ja, schön war ich sogar,
glanzäugig und attraktiv,
mit manch modischem Accessoire
trank ich in Bars Aperitif.

Nur Kinder hatte ich keine,
das Schicksal mirs nicht gewährte,
blieb mit dem Gatten alleine,
ein Hund war uns treuer Gefährte.

Ich komme von dort, wo ihr noch seid,
war weder faul noch asozial,
kannte nicht Mangel oder Neid,
mein Leben fand ich ideal.

Nun hör ich euch hinter mir raunen:
«Die kauft sich nur Alkohol.»
Ja, ich kaufe mir Braunen,
so wird es mir warm und wohl.
Und wenn ihr es nicht versteht,
dann geht einfach still vorbei.
Ich spreche für euch ein Gebet –
inmitten der Bettelei.

Ich hatte und hatte und hatte,
mir wars nicht vergönnt für immer,
das Schicksal, das nimmersatte,
lud ein zum Ewigkeits-Dinner.

Ich verlor Haben und Sein,
alles, was mir teuer und lieb –
mit dem ELEND zum Stelldichein,
mir nur noch Erinnerung blieb.

Jeden Morgen ich erwache,
ohne Freunde, Gatte und Hund,
sehe aus wie ein zahnloser Drache
und bin mehr als ungesund.

So streune ich durch die Straße
mit meinem letzten Hut,
bitte um Gaben nicht zum Spaße.
Meint ihr, ich sei dissolut?

Zum Abend such ich ein ObDach,
um die Nacht zu überstehen,
bleibe oft in der Kälte wach,
will den Tagesanbruch sehen.

An fremden Leibern mich reibe,
in alten Decken auf der Erde,
egal, ob Männlein, Weibe,
nur dass es warm mir werde.

Nun hör ich euch hinter mir raunen:
«Die kauft sich nur Alkohol.»
Ja, ich kaufe mir Braunen,
so wird es mir warm und wohl.
Und wenn ihr es nicht versteht,
dann geht einfach still vorbei.
Ich spreche für euch ein Gebet –
inmitten der Bettelei.

©Sylvia Kling

Dieser Text wird in einem Song Verwendung finden.

 

© Eva Maria Horstick, Künstlerin aus Dortmund – das Foto unterliegt dem Urheberrecht und darf nicht kopiert werden! Eva Maria ist eine sehr engagierte Künstlerin, die mich immer wieder mit ihren Fotografien und Arbeiten zu begeistern vermag. Auch sie ist stets «nah am Menschen». Die Homepage der Künstlerin findet Ihr hier: http://www.photoarchitektur.de/

 

Nicht selten werden Bettler auf der Straße angepöbelt. Es wird die Nase gerümpft.

Nicht selten erlebe ich, wie eben diese Menschen ihren Kaufmarathon beschwingt weiter führen – in der Weihnachtszeit und Zeit der Kälte besonders zu beobachten.
Darüber steht mir keineswegs ein Urteil zu. Ich bin keine Richterin.
Ein bitterer Beigeschmack bleibt mir dennoch.

«Ich würde ihm ja was geben. Aber der kauft sich sowieso nur Alkohol – ich kenne ihn!», sagte kürzlich eine Frau vor dem «REWE» in Meißen zu mir.
«Ja, das stimmt – ich kenne ihn nicht, aber sehe ihn hin und wieder. Und er hält dieses Leben ohne diesen eben nicht mehr aus. Verständlich, oder nicht?» Die Frau sah mich mit großen Augen an, nickte und meinte: «Darüber muss ich nachdenken.» Mein Gott! Sie wollte darüber nachdenken! Ich bin glücklich über solche Menschen, die darüber nachdenken und ich meine das nicht im Geringsten sarkastisch.

Kürzlich wurde ein Bettler auf der Straße von einer Mitarbeiterin des Amtes beim Betteln gesichtet und ihm wurden die Leistungen gekürzt. Man kann das drehen und wenden, wie man will:
Nach meiner Auffassung ist es entwürdigend: die Hartz IV-Gesetze und das Betteln in unserem reichen Land.

Die Zahl von Armut betroffener Frauen steigt.

Ich sehe es als einen weiteren Grund, sich endlich mal mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Zunächst rede ich dabei nicht einmal von der Verantwortung der PolitikerInnen (das würde endlos werden), sondern um Mitmenschlichkeit, Empathie, um HerzensBildung!
Selbst Freunde auf meiner Freundesliste auf Facebook setzten unter den Artikel der Zeitung, die darüber berichtete, Kommentare, die ich ihnen nicht zugetraut hätte. Freunde, die jede Woche in die Kirche gehen und wissen müssten, was das Wort «Nächstenliebe» bedeutet.

Ich bitte Euch, denkt darüber nach. Denkt. Empfindet. Urteilt nicht.

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern, Besuchern und meinem lieben Freund Holger einen guten Wochenstart.

Eure Sylvia Kling

Zu den Fakten:

Über acht Millionen Menschen bewegen sich in Deutschland – trotz Wirtschaftsaufschwung – am Existenzminimum.
Ca. jeder zehnte Einwohner hängt am Tropf einer Sozialleistung, die nicht mehr als die minimalen Lebensbedürfnisse deckt.
Eine große Zahl von Menschen schafft es auch in guten Zeiten nicht, aus der Armut herauszufinden.

Für Sozialforscher geht der «Armutsbegriff» noch weiter. Für sie gilt jeder als armutsbedroht, dem weniger als 60 Prozent
des mittleren Einkommens zur Verfügung steht.

Wie der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen mitteilt, sind immer mehr Frauen in Hessen und Thüringen von Altersarmut
betroffen. «Pflege von Kindern und Angehörigen, Minijobs und Arbeit im Niedriglohnsektor – es gibt viele Gründe, warum Frauen besonders im Alter betroffen sind.» (KarinWagner, VdK).

 

Brauchst du mich?


Zeichnung: Vanessa Ramm
Text: Sylvia Kling

Auszug aus meinem Buch «BruchStücke» – Band I:

https://www.amazon.de/BruchSt%C3%BCcke-Sylvia-Kling/dp/3741841145/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1511440724&sr=8-1&keywords=BruchSt%C3%BCcke+Sylvia+Kling

Eine Rezension von «Ninde»:

«Was ich wirklich besitze…..die ersten Worte eines Gedichts welches mich so sehr berührt. Bruchstücke von Sylvia sind Bruchstücke, die in jedem neuen Text wieder und wieder die Bruchstücke der Gesellschaft und auch von einem selbst in Erinnerung rufen.
Wenn die Erde reißt, bleibt uns nicht viel über, vielleicht aber, dass wir Worte, Gedanken und Texte von Sylvia im Kopf und in der Seele behalten.

Zeit
du melodisch schwingende,
melancholisch stumme, vertraut…

( Ungewissheit)

Gewiss ist mir, dass deine Bruchstücke auf ewig in meinen Gedanken sind.

Danke für diese wundervollen Texte.»

Wenn ich zweifelnde Zeiten erlebe, in denen ich mich und meine Kunst hinterfrage (jeder Künstler kennt sie), so stöbere ich in den Rezensionen meiner Leser auf Amazon zu meinen Büchern. Spätestens dann fühle ich dieses Glück in mir, spreche Zweifeln keinen weiteren Bestand zu.

Kürzlich erhielt ich bereits eine Rezension zu meinem Buch „Von Morgenseelen und Eisbrecherfernen» (auf das inzwischen nicht mehr verfügbare Exemplar vom 07.11.2017 – es gibt auf Grund eines Verlagsfehlers eine neue Auflage vom 21.11.2017 mit neuer ISBN – bitte DRINGEND beachten) von Angela. Mein Tag ward sogleich schöner geworden und meine «Feuerfeder» glühte wieder. 🙂

 

Liebe Freunde, Leser, Besucher und lieber Holger,

mit diesem Gedicht wünsche ich Euch noch einen guten Wochenausklang und ein erholsames Wochenende. Der «schmuddelige» November lädt förmlich ein zu gemütlichen Stunden bei Kerzenschein, einem Glühwein (doch, können wir uns schon gönnen, oder? 😉 ) und Kuschelstunden auf dem Sofa.

Passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

 

 

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Die Schuhe


 

Als Kind war vieles mühelos
manches war verschwommen, endlos schwer,
Zeit fiel sanft heraus aus meinem Schoß,
so, als ob sie unvergänglich wär.

John Lennon, den ich früh verehrte:
ER war Kämpfer und mein Ideal,
die Frau, die mich die Sprache lehrte,
war mir Trost im Leide manches Mal.

Als man John zu Tode brachte,
weinte ich, weil sie Tapf`re hassen,
ich versuchte, ungesehen, sachte,
ob die Kinderschuhe mir noch passten.

Was ich auch tat, sie waren mir zu klein,
hätten keinen Schritt mich noch getragen,
mit neuen stürzt ich über manchen Stein,
Schwätzerworte auf dem Wege lagen.

Trommeln schlug ich und blies ins Horn
benässte die abgeliebten Lippen,
begann manches Jahr einfach von vorn,
und ich zog an ausgezerrten Strippen.

Ich lispelte manch flatternde Gebete
(Gesuche an einen Regungslosen),
und die heimatliche Fahne wehte,
ich lief ja in Schuhen, riesengroßen.

Als Kind, war vieles mühelos,
milchfeiner Glaube in der Stimme lag.
Heute sind nicht nur meine Schuhe groß –
auch Zweifel, ob ich lange mich erinnern mag.

©Sylvia Kling

Der vorerst letzte Auszug aus dem Buch «Als die Amsel verstummte», welches 2018 erscheinen wird.

 

Liebe Freunde, Leser und Besucher, lieber Holger,

momentan sind die Gedichte zu meinem Buch «Von Morgenseelen und Eisbrecherferne» im Lektorat. Khalid Aouga ist dabei, weitere Zeichnungen anzufertigen. So kann das Buch noch im November erscheinen.

Was erwartet Euch in meinem fünften Buch?

Gefühltes aus dem Leben, Hoffnungen und Träume, Sehnsucht nach Heimat, Atmen der Liebe, Verbindung mit der Natur, mein erstes Gedicht im Alter von 12 Jahren, Scharfgewürztes (es wird bei mir nicht fehlen) und Leichtfüßiges.

Ich wünsche Euch einen guten Wochenverlauf. Erholt Euch heute gut und passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Beitragsfoto:

© Uwe Richter

Schaut doch mal auf seiner Seite vorbei:

http://minoltagrafie.wordpress.com/