Rosen in pink


Liebe Freunde, Leser und Besucher,

mit Freude sah ich heute auf Facebook, dass die Fotografin Anna Lie Aufnahmen vom Literaturfest Meißen eingestellt hat. Mit ihrer Genehmigung möchte ich Euch heute – wie versprochen – mit Impressionen der Premiere unseres Programms „Poetisch-musikalische Szenen mit Zuckerbrot und Peitsche“ mit HC Schmidt und meiner Wenigkeit sowie dem Gitarristen Volker Wolfram erfreuen.

Immer wieder hatten wir Spaß, trotz meiner, teils stark gesellschafts- und sozialkritischen Texte: da waren die kleinen Versprecher oder andere Begebenheiten, und wir konnten gemeinsam mit den Gästen lachen – besser kann ich mir keine Lesung vorstellen. Das Lampenfieber hatte sich also auch recht schnell verflüchtigt.

Ich bemühe mich, weiterhin Impressionen zu sammeln, um gerade meine Lesern, die auf Grund der Entfernung nicht an einer solchen Vorstellung teilnehmen können, zu erfreuen. Die gesamte Zeit wurde aufgenommen – es liegt momentan leider noch immer an dem fehlenden Internet, dass uns oft die Hände gebunden sind. Jedoch sind wir entschlossen, nach unserem Urlaub im Juli eine Änderung herbeizuführen und laden im August Videos auf meiner Homepage www.sylvia-kling.de hoch.

 

„Leute“ – das Lied wurde 2010 von mir getextet und vertont, das Pianostück schrieb Mila Georgiewa, eine Künstlerin aus Dresden,

es ist auf meinem YouTube-Kanal zu hören.

 

„Geh nicht“ – ein Gedicht mit musikalischer Begleitung von Volker Wolfram gelesen

 

HC Schmidt liest

 

Wir singen „Hallelujah“ von L. Cohen auf Deutsch – Text von Andreas Hähle

 

Abschied – zuvor hatte mir HC Schmidt bei meinem Gedicht zur Zugabe „Ode an meine Linde – Auf Wiedersehen“ eine Rose ins Haar gesteckt, was wieder für etwas Humor sorgte.

Monika Meier (Kleines Haus Meißen) schenkte uns einen Meißner Wein, in welchem sogar die Trauben aus ihrem Weinberg stammen.

Ich wünsche Euch eine angenehme, wunderbare Restwoche und passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

 

 

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Proben, Zungenbrecher und Füßestampfen …


Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich mit einem ganz anderen Beitrag am Start. Ich bringe Euch Impressionen aus der gestrigen Probe mit dem Künstler HC Schmidt mit.

 HC Schmidt, Volker Wolfram und ich bei unserer gestrigen Probe für unser gemeinsames Programm:
„Poetisch-musikalische Szenen mit Zuckerbrot und Peitsche“. Wir hatten von Zungenbrechern, bis zum (unabgesprochenen) gemeinsamen Füßestampfen oder grotesken Geräuschen inmitten meiner „Wunschballade“ in fünf Stunden alles dabei. Natürlich auch Kaffee und Kuchen und so…. 🙂. Merkt Euch die ersten, uns bekannten Termine vor, sonst verpasst Ihr was! 😉 Die Termine seht Ihr hier:

https://sckling.wordpress.com/lesungentermine/

Ach so, HC meint: Sahra Wagenknecht war auch zu Gast ….;-)

So sieht das also aus, wenn Arbeit Spaß macht:

„Der Deutsche im empathischen Wohlstandsmodus“ – ja, das sollte schon heftig gelesen werden, verstehste? 🙂

„Pass auf, Mädel, so geht das“ und da guckt das Weibe schon komisch aus der Wäsche, wenn ein „alter Bühnenhase“ etwas erklärt …

Ja, ernstes Arbeiten jetzt …

Nix mit „Dort“ – HC ist konzentriert, denn Frau Kling schreibt hin und wieder wunderliche Wortkreationen … ;-).

Der Musiker: Volker Wolfram – unser „Zuckerbrot“ …

Simsala Bim … (ein Lachen gezaubert)

In der Pause brauchen wir es albern und der „Apfel mit Decke“ da auf dem Teller …,

ja, das war meiner. Trotz Ernährungsumstellung und bisher 22 kg Gewichtsabnahme sind „Verbote verboten“.

Männerwirtschaft!

Eins kann ich verraten:

Zu dem Song „99 Luftballons“ von NENA habe ich einen neuen Text geschrieben. Den Song werden wir gemeinsam singen. Einen Auszug des Textes findet Ihr hier:

http://www.sylvia-kling.de/download/ein_herz_auszug_1.pdf

Langweilig wird es nicht – so viel ist sicher!

Ich wünsche Euch heute noch kein schönes Wochenende, denn ich hoffe, Euch noch mit etwas Seelenbalsam zum Wochenende erfreuen zu können (es soll ja niemand behaupten, ich sei nur mit der WortPeitsche unterwegs 😉 ). Bis dahin habt eine schöne Zeit.

Eure Sylvia Kling

Es wird in diesem Jahr …


einiges bei mir passieren:
Im Januar (in den nächsten 10 Tagen) erscheint mein 4. Lyrikband mit dem Titel „AufBruch“. Er beinhaltet 131 Gedichte und 10 Zeichnungen des Düsseldorfer Künstlers Khalid Aouga. Hier eine Zeichnung des Künstlers, die mein Buch „bekleiden“ wird:

Khalid Aouga - Zeichnung darf NICHT kopiert werden!

Khalid Aouga – Zeichnung darf NICHT kopiert werden!

Das Programm „AusgeKLINGt“:

Poetisch-musikalische Szenen zwischen Zuckerbrot und Peitsche – mit HC Schmidt läuft an. HC und ich werden bald mit der Auswahl der Texte, der Musik und dann mit den Proben beginnen. Im März wird es dann – so denken wir – einen ersten „SchmidtKling“ in Leipzig geben.

ausgeklingt_hans_und_ich

Mein Solo-Programm:

„Poetisch-musikalische Szenen mit Wortpeitschen und Zuckerglasur“ wird unter dem Namen „Im Geiste bleib ich gefräßig, zu vieles ist nur mäßig“ anlaufen.

im_geiste_bleib_ich_gefraessig_programm

Weitere Projekte sind im Gespräch, unter anderem im April mit der phantastischen Gruppe „Sommerhaus“, Udo Udo J. Siefen, in NRW.
Diese und weitere Termine gebe ich rechtzeitig bekannt.

Literarisch wird auch dieses Jahr aufregend. Es sei einiges zu beenden und weiterzuführen. Um meine zeitintensive Internetarbeit zu verkürzen, wird meine Homepage http://www.sylvia-kling.de und mein Blog hier, bei WordPress, zusammengeführt. Mein Artikelblog „https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/“ wird in den nächsten 14 Tagen gelöscht. Alles, was ich zu sagen habe, beworte ich mit meinen Gedichten und anderen, prosaischen Texten und Textfragmenten.

Auf Facebook findet Ihr mich hier:

https://www.facebook.com/profile.php?id=100010657024918

Instragramm:

sylvia.kling.autorin

Auf youTube bei:

Angelika Wittenbecher-Hennig (ab Mitte des Jahres gibt es einen eigenen Kanal, den ich noch bekannt gebe) mit bisher zwei Stücken:

 „Leute“ – Chanson

und „Sättigung“ – Gesellschaftssatire – (Probemitschnitt zur Lesung in Dresden) – auf diesem Kanal ebenso zu finden.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei meinen Freunden, Lesern und Besuchern sehr herzlich für das Interesse, für die „Sternchen“ und  Kommentare bedanken. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Euch auch in diesem Jahr an meiner Seite weiß, Ihr mich in meiner Arbeit unterstützt und auch in meinem Engagement für mehr Menschlichkeit. Ich möchte anregen zum Widerspruch, zum Nachdenken, zum Handeln. Oft erkennen wir nicht den Sinn, den wir so gern immerzu erkennen wollen – sind wir doch alle Sinnsuchende.

Ich bin dafür, dass wir alle Selbstverantwortung übernehmen, dass wir sagen: „Warum nicht?“ – anstatt: „Es geht nicht, weil …“, dass wir mit Mut, anstelle mit Wut agieren. Ich bin dafür, dass wir erkennen: Nicht nur wir Menschen sind verletzlich, sondern auch diese Erde, auf der wir leben, von der wir mit offenen Händen alles entgegen nehmen, was wir bekommen können.

Welche Visionen haben wir? Enden unsere Visionen in unserer Komfort-Zone? Haben wir zu viel oder zu wenig kritische Distanz zu unserer Gesellschaft, den Mitmenschen? Fühlen wir uns mitverantwortlich für unsere Mitmenschen?

Wir müssen doch keine Helden sein. Es reicht, wenn wir Menschen sind.

Vielen Dank für Euren Besuch,

Eure Sylvia Kling

 

Liebe denkt nicht……


Liebe Freunde, Leser und Besucher,

heute wende ich mich mit einem ganz besonderen Anliegen an Euch, welches mir sehr am Herzen liegt:
Die Wiener Lyrikerin und Autorin Karin Kronreif, die ich als solche und als Mensch hoch schätze, braucht Unterstützung.

Ich fände es so unglaublich schade, wenn Karin ihr Schreiben nicht fortführen könnte und ich bin mir sicher, weder die Kunst, noch die Literatur kann auf eine solche (Schreiber)Seele verzichten!

Es gibt aktuell drei LyrikerInnen, deren Arbeiten ich immer wieder gern lese, da sie mich sowohl sprachlich, als auch inhaltlich unglaublich ansprechen und dazu gehört Karin schon seit über zwei Jahren.

Wenn Ihr könnt, helft mit, damit die Kunst nicht am Mammon zerbricht.

VIELEN LIEBEN DANK!

Sugar

kalender_2017

…so der Titel meines poetischen Tischkalenders, den ich anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit Zitaten aus meinen Gedichten und wunderschönen Fotos zusammengestellt habe. Ein hübsches Geschenk für kleines Geld, und es beseelt mich immer wieder, wenn ich mit meiner „Schreiberei“ Menschen Freude bereiten kann. Gleichzeitig wollte ich selbst Gutes tun und einen Teil des Erlöses an eine mir sehr wichtig gewordene Institution spenden.

Leider kommt es im Leben oft anders als man denkt. Als Autorin habe ich vor einiger Zeit für mein Kinderbuch und einen Gedichtband übereilt einen Verlagsvertrag unterschrieben, der mich heute vor große finanzielle Probleme stellt. Ich will euch nicht mit juristischen Einzelheiten langweilen, nur so viel: Meine große Liebe, das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern, droht nun zu scheitern, da ich an diesen Verlag vertraglich gebunden bin. Da mir als alleinerziehender Mutter die finanziellen Mittel fehlen, mich aus dem Vertrag raus zu kaufen, werde ich daher den Erlös…

Ursprünglichen Post anzeigen 130 weitere Wörter

Vielleicht …


sucht Ihr noch ein Geschenk für liebe Menschen, die noch gern in einem Buch aus Papier lesen? In vier Wochen ist Weihnachten – eine gute Zeit für Besinnung, Zeit für Leseratten und persönliche Präsente.

Wer noch „AusGeatmet“ (9,50 Euro) , „BruchStücke“ – Band I und (oder) II mit Widmung (jeweils 9,95 Euro) an Eure Lieben oder gute Freunde verschenken möchte, kann mir gern eine Mail schreiben:

sylvia-kling@gmx.de.

Die Zahlung ist über Paypal und per Überweisung möglich. Hinzu kommen die Versandkosten (1 und 2 Bücher 1,50 Euro ges.). Der Versand erfolgt umgehend nach Überweisung.

Damit Ihr heute nicht „mit leeren Händen“ aus meinem Blog herausspaziert:

WindLeben

Der Wind spielt in der Baumeskrone,
dort wo die Amsel sitzt auf ihrem Throne
Es läutet rauschend zur WinterWende,
der Herbst erspäht sein jähes Ende

Ungestüm küsst er Strähnen aus meinem Gesicht
und zart er mir ins Ohre spricht
Hinweg er über den See nun fegt,
das Wasser hat sich zum Treiben geregt

Im Rhythmus der Zeiten hat der Wind gehangen,
in der Amsel Federkleid sich verfangen
Ich mache auf einem Baumstumpfe Rast
und folge lächelnd der WindesHast

Wie ist der Wind dem Leben ähnlich:
eilig fordernd, vergänglich, versöhnlich.

Copyright Sylvia Kling
Auszug aus „BruchStücke“, Band II

Yvonne Wagner/Reichenbach bei Hermsdorf - Thüringen

Yvonne Wagner/Reichenbach bei Hermsdorf – Thüringen

Yvonne Wagner stellte uns auch das Buchcover für „BruchStücke“ – Bände I und II zur Verfügung.

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern eine angenehme Woche und immer ein gutes Gespür für die Zeichen des Windes.

Eure Sylvia Kling

 

Hier noch die Links zur besseren Übersicht meiner Bücher und Rezensionen:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

https://sckling.wordpress.com/rezensionen/

In eigener Sache


Liebe Leser, Freunde und Besucher,

heute möchte ich Euch eine Rezension auf amazon zu meinem Buch „AusGeatmet“ vorstellen, die mich sehr bewegte und mich zu Tränen rührte – ja, auch das, ich bin ehrlich. Ich war beim Lesen der Rezension so ergriffen, dass ich oft innehalten musste, um den Inhalt zu erfassen. Das Bewußtsein, dass diese Rezension von einem Lyriker und zugleich großen Liebhaber der Sprache geschrieben wurde, kam erst viel später.

Doch lest selbst:

am 4. Mai 2016

„Sylvia Kling. Ein guter Name, wenn man sich der klingenden Sprache der Lyrik verschrieben hat. Und sie löst ein, was ihr Name verspricht. Bei ihr klingt es im Reim, es klingt im Rhythmus und es klingt im freien Vers. Sie weiß ihre Worte zu wählen und zu setzen.

Dabei ist Sylvia Kling vielfältig in ihrer Themenwahl. Doch ob sie nun über die Liebe selbst, die Heimat oder auch die Natur schreibt, sie schreibt mit Tiefe. Schnell merkt man, dass hier eine schreibt, die schreiben muss, weil sie etwas zu sagen hat. Eine, die sich verschenkt an das Leben und sich immer wieder auch daran aufreibt, bis sie an ihre Grenzen kommt.

Es sind kleine und große Fragen um unsere Gesellschaft, die sie „ruhelos denken“ – über ihre „zerlaufende Vergangenheit“ bis hin zu den politischen und sozialen Auswüchsen im Jetzt. Fragen um die Lieben(den) in ihrem Leben, die sie immer wieder weinen machen, mal golden flüsternd, mal rot schreiend: „Taut auf das Eis um mein Herz“.

Und es sind Antworten, die sie oft genug in der Natur und durch die Natur erhält. Oder wenigstens die Metaphern zu den Antworten. Da sind Wolken, Stürme und Sterne. Ozeanblaue und feuerrote Himmel. Wälder und Berge. Und immer wieder Wasser. Goldener Regen. Sonnengelbe Flüsse. In die sie oft genug das lyrische Ich hineinwirft, es forttreiben lässt, um so vom Persönlichen zum Allgemeingültigen in ihrer Lyrik zu gelangen.

Die Verknappung der Sprache durch die Entfernung des Ichs, ihre ganz eigene Verwendung von BinnenMajuskeln und bewusst gesetzten rhythmischen Holperern, so wie eine beim Schreiben noch nach einer tieferen Bedeutung suchende Formgebung ihrer Gedichte … zwingen einen förmlich beim Lesen innezuhalten, nochmals zu lesen, Pausen zu denken, voran zu fühlen und rückwärts zu blättern.

„Erzählt allen Sehenden Geschichten der Vergangenheit“, denn „nicht die Vergangenheit ist eine Lüge“, sondern zu „jammern und beklagen den Untergang vom Sonnenland“ ohne etwas dagegen zu tun. Folgt den Zeichen, die „aus rostigen Ketten sich befreien, im WildLeben sich einzureihen“. „Die Spuren entschlüsselt der Blinde“.

Sylvia Kling hat Glaube, Liebe, Hoffnung noch nicht aufgegeben. Und ihre Gedichte erzählen davon. Sinnenfreudig, tiefgründig, lustvoll. Und nicht zuletzt auch, in vielen ihrer Liebesgedichte, erotisch.

Angereichert wird das Ganze, gewürzt manchmal, manchmal verdeutlicht und bisweilen gar verschleiert durch wundervolle KugelschreiberZeichnungen von Khalid Aouga.

Ich würde sagen: >AusGeatmet< sollte der Liebhaber von Lyrik kaufen. Und lesen. Und wieder lesen. Immer wieder lesen. Linear und kreuzundquer. Hungrig. Und mit weitem Herzen. Denn dies ist Lyrik, die es verdient, geliebt zu werden.“

Alle bisherigen Rezensionen sind hier zu finden:

http://www.amazon.de/product-reviews/3737567611/ref=dp_db_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um meinen Lesern einen ganz besonderen Dank auszusprechen und natürlich auch denen, die sich die Mühe machten, mein „Baby“, wie ich mein Erstlingswerk liebevoll nenne, zu rezensieren. Es macht mich nicht nur glücklich, sondern motiviert mich auch, weiterzuschreiben und die (geneigten) Leser mit meinen WortBrandSätzen, LichtWorten und anderen WortKreationen zu erreichen.

Was mir bleibt

Das Wort,
das nicht vergisst,
zeitlos besessen
Das Wort,
in Freiheit unberührt,
von viel zu engen
Pässen

Das Wort
tanzt kraftvoll
erdenweit,
Das Wort
ist das Wunder
Was mir bleibt.

©Sylvia Kling
1

 

Buchtipp: AusGeatmet von Sylvia Kling


Die letzten Tage sind besondere Tage für mich:

Eine neue Rezension von Gero Frabo auf Amazon, die mich sprichwörtlich fast vom „Hocker gehauen“ hat und dann diese Rezension von Viola Reinhardt.
Ich bin sehr berührt und dankbar.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei all meinen Lesern bedanken, die mich immer wieder motivieren und mir Kraft geben, die meine Gedichte kommentieren und dadurch stärken.

Ich danke Euch herzlich!

Ach, und bevor ich es vergesse:

Zukünftig werde ich mich bemühen, bei meinen Stammlesern und fleißigen Kommentatoren auch ein paar Worte zu verschiedenen Beiträgen zu hinterlassen.
Bitte seht es mir nach, dass es mir nicht immer gelingt. Ich engagiere mich für einige Projekte außerhalb von WordPress gegen Rassismus und Nationalsozialismus und bin in der Tat viel mit Marketing rund um die Bücher beschäftigt. Das ist Selfpublishing: nicht immer ein „Spaziergang“.

Dazu kommt natürlich meine Familie – auch mein Sohn möchte nicht allzu oft auf seine Mama verzichten müssen.
Doch ich bemühe mich und gelobe Besserung.

Es würde mich auch freuen, wenn der eine oder andere von Euch Violas Blog für sich entdecken würde, der eine große Vielschichtigkeit bietet: von Rezensionen über Ernährung und allgemeine Texte rund um das Leben – eine Powerfrau mitten aus dem Leben.

Ich danke Euch für die Aufmerksamkeit und wünsche allen einen schönen Tag und morgen guten Start in das kommende Wochenende.

 

Eure Sylvia Kling

Mein Reine Wasche Tagebuch

Kürzlich habe ich mir ein ganz besonderes Buch bestellt und dieses sogar mit einer persönlichen Widmung der Autorin erhalten. Da es wirklich sehr schön ist, möchte ich euch nun das Buch „AusGeatmet“ von Sylvia Kling kurz als Buchtipp vorstellen…

Ursprünglichen Post anzeigen 197 weitere Wörter

Die Schreiberei und so


Die Schreiberei und so

Momentan bereite ich meine Lesung in Dresden vor und ich gestehe, doch recht aufgeregt zu sein :-). Dazu kommt, dass ich seit Tagen dabei bin, eine Bronchitis auszukurieren und natürlich hoffe, mein Erkältungsgekrächze weicht einer samtweichen Stimme ;-).

Die Schreiberei und so:

Vor einigen Wochen unterhielt ich mich mit einem alten Bekannten. Wie so oft kamen wir von einem zum anderen Thema und schließlich landeten wir bei den lieben Kinderchen. Holger sagte: „Weißt du, wie mir davor graut, wenn mein Jüngster auch eines Tages aus dem Haus geht? Ich weiß gar nicht, was wir dann anfangen sollten?“ Ich antwortete ihm: „Schafft euch schon jetzt Hobbys an, die ihr ein wenig pflegt, damit ihr dann eure Zeit mit diesen ausfüllen könnt. So wird es viel leichter.“ Holger sah mich mit großen Augen an, nickte schließlich und meinte sinnierend: „Ja, da ist wohl was dran.“ Ich ließ ihn also nachdenklich zurück. Wie ich so bin, kam mir am nächsten Tag beim Walken eine zündende Idee: „Darüber schreibe ich.“ Als ich am Abend im Bett lag, schoß mir die Überschrift der Erzählung ein: „Als Julian nicht mehr nach Hause kam“.

Die Protagonistin Sonja erlebt einen persönlich tiefen Fall, als ihr Sohn Julian aus ihrem Haus auszog, um in einer anderen Stadt zu studieren. Sie zog ihn nach dem frühen Tod ihres Mannes alleine auf und stellte ihr gesamtes Leben auf Julian ein. Mit ein wenig Augenzwinkern, doch auch mit dem nötigen Ernst versuche ich, einen Verlauf zu skizzieren, der die Protagonistin in eine völlig neue Welt des eigenen Lebens und der Autonomie führt. Die Erzählung schreibe ich in der „Ich-Form“.

Hier eine Leseprobe (unlektoriert) und einzelne Absätze getrennt:

Als Julian nicht mehr nach Hause kam

Gähnend langweilig, einfach nur öde. Das Haus hatte irgendwie seinen Charme verloren. Die Fassade müsste mal gestrichen werden. Nein, müsste sie nicht.
Sollte ich lieber das Haus von Grund auf renovieren? Warum das? Harry hatte vor 10 Jahren alles neu gemacht.

Irgend etwas musste ich tun. Das Haus war immer unsere Höhle, hatte etwas Magisches. Harry, Julian und ich: das Traumtrio.

War ich in den Wechseljahren, dass es mir so schlecht ging? Was war nur los?

Da half nur Telefonieren. Ich wählte Julians Nummer. Als ich seine Stimme hörte, atmete ich auf. In diesem Moment stieg die Sonne gemächlich auf der Kiefer vor dem Haus von Ast zu Ast und blendete mich. Die Augen zugekniffen, doch mein Gesicht in die Sonne streckend, sagte ich zu Julian: „He, du! Ich wollte mal hören, wie es dir geht?“ Ich versuchte, so gelassen wie möglich zu klingen.
„Mama, du hast gestern vormittag erst angerufen und mich gefragt, wie es mir geht. Heute geht es mir nicht anders als gestern.“ Julian klang etwas genervt. Ich schämte mich. „Ja, klar. Ich wollte Dir heute nur viel Glück wünschen.“
„Wofür?“, fragte mein Sohn. „Äh, naja, bei allem so.“
„Aha, ja, danke, Mama. Ich muss jetzt zur Uni. Bis später!“
„Ja, bis später!“, flötete ich albern und legte auf. Zum Schämen ging ich nach oben ins Schlafzimmer und es dauerte nicht lange, bis mich ein Heulkrampf erfasste.

Am nächsten Tagen rollte der Wagen des Lebens weiter, als sei alles wie immer. Im Büro musste ich den neuen, kahlgeschorenen Kollegen einarbeiten. Martha, unsere Bürostute, lief mit wackelndem Arsch zum Schreibtisch unseres Juniorchefs und beugte sich vor, um ihm auch noch einen Blick auf ihre Hühnerbrüstchen zu gönnen.
Sie bückte sich heute auch verdächtig oft, um den pinkfarbenen Stringtanga zu präsentieren, der über der Hüfthose herauslugte.
Die Pute hatte sicher zu Hause ihre Wohnung pink gestrichen.

Ich wollte mich gern auf zu Hause freuen, doch es gelang es mir nicht. Vielleicht sollte ich wieder ganztags arbeiten? Harry wollte damals, dass ich kürzer trete, um mich um Julian besser kümmern zu können. Ich hatte das nie bereut. Julian wollte unbedingt Journalistik studieren, schon seit er 12 Jahre alt war. Also sah ich zu, dass er im Gymnasium gute Noten erhielt und sprang wie ein aufgescheuchtes Huhn ab dem frühen Nachmittag um ihn herum.
Beim Fußballverein war ich eine durch und durch organisierte, disziplinierte, engagierte Mutter und versäumte kein Punktspiel.
Vorzeigemutter Sonja in einer Zeit, die zu schnell vorwärts ging. In einer Zeit, in der das Küken es eilig mit dem Wachsen hatte.

Verdrossen kochte ich mir Kaffee und setzte mich einige Minuten auf die Terrasse. Wenn wenigstens Harry noch da wäre. Aber der hatte es vorgezogen, sich vorzeitig aus dem Staub zu machen. Wahrscheinlich arbeitete er im Himmel weiter. Wer weiß, vielleicht saß er gerade dort oben, in der stillen Wolke und lachte sich eins. „Meine Sonja, ach, meine Sonja, deine Klagen sind die ideale Kulisse für ein Theaterstück über alternde Mütter!“

„Sei still, Harry! Hättest du damals auf mich gehört und nicht so viel gearbeitet, wärest du noch da. Nein, es gab kein Ende für dich, bis dein Herz mitten in der Nacht aufgehört hatte zu schlagen.
Julian hatte lange gebraucht, darüber hinweg zu kommen. Ich erzählte ihm immer, Du würdest jetzt für den lieben Gott neue Häuser bauen.
Als Julian dich am meisten gebraucht hätte, hattest du dich davongeschlichen, Harry. Nun, du körperloses Arbeitstier, lass mir meine Trauerseele.“

(…)

Am Freitag war ich früh zu Hause. Ich wollte meinen privaten, überfälligen Bürokram erledigen und schlich, mit einer Kaffeetasse bewaffnet, in Harrys ehemaliges Arbeitszimmer. Die Papierberge türmten sich bereits auf dem Schreibtisch und stimmten mich nicht gerade froh. Ich hasste es, nach der Arbeit im Büro auch meine private Zeit mit Papier zu verbringen. Aber mein schlechtes Gewissen trieb mich an.
Den Locher und einen Stift bereitgelegt, machte ich mich an die Arbeit. Nach fünfzehn Minuten schon fühlte ich mich ausgelaugt und noch lustloser als zuvor.

Als mein Blick gedankenlos durch das Zimmer streifte, in welchem mich eigentlich nichts mehr überraschen sollte, blieb er an meiner alten Gitarre hängen. Sie baumelte verlassen an der Wand wie ein Relikt aus aus einer noch ungequälten, freien Zeit: der Zeit meiner Jugend. Mir war in diesem Augenblick, als sehe sie verdrießlich auf mich herab und schmolle mit mir, als ob sie mit mir sprechen wolle, jedoch das Sprechen verlernt habe, als ob sie im Heute und Jetzt eine Art Phantom sei, welches aus der Wand kroch und wieder verschwinden könne.
Stocksteif saß ich nun in diesem Raum und starrte auf die Gitarre. Es hatte sich Staub auf ihr verfangen, der sich gerade durch die Sonne, die durch das Fenster blitzte und auf ihr ruhte, besonders hervortrat und den vernachlässigten Zustand in trister Strenge betonte.

(…)

Am nächsten Tag kroch ich erst aus dem Bett, als in mein Schlafzimmer durch das geöffnete Fenster der Geruch von gebratenem Fleisch drang. Ich hörte das Telefon klingeln und rannte in den Flur. „Ja?“ Ich hasste Telefonieren nach dem Schlafen. Noch keinen Kaffee intus, noch keine Dusche. „Ich bin es, Mama“, hörte ich meine Lieblingsstimme. Prompt war ich wach. „Du klingst, als ob du gerade aus dem Bett gefallen bist?“, meinte mein Sohn. Er kannte mich eben zu gut. „Ja, äh, ja, das bin ich tatsächlich“, entgegnete ich und kicherte.
„Jetzt?“, sagte Julian erstaunt. „Es ist fast 12 Uhr, Mama.“ Seine Stimme nahm einen mahnenden Klang an. Ich überlegte kurz, ob ich die Tür zu meinem gestrigen Abend einen Spalt öffne und Julian hineinspähen lasse.
„Ja, ich war erst gegen 3 Uhr morgens zu Hause, mein Schatz.“ Meine vergnügte Stimme war nicht zu überhören. „Na, sieh mal an. Wo warst du denn?“, fragte er erstaunt.
„Ich war in einer Blues-Bar“, verkündete ich stolz.
„Allein?“, fragte er.
„Nein, natürlich nicht, mit Sandra.“
„Hm.“
„Wie, hm?“
„Ja, du warst lange nicht mehr aus.“
„Das ist wahr und es wurde Zeit, es zu ändern.“
Das Gespräch verwunderte mich. Es war noch nicht so lange her, da stellte ich Julian solche bohrenden Fragen. Wo war er? Mit wem war er? Wie lange war er? Was kam noch?
„War es schön?“, fragte mein Sohn.
„Oh ja, es war einfach toll!“ Meine Stimme hob sich und ich zupfte gedankenverloren an den Rosen, die auf dem kleinen Schränkchen im Flur standen. Vor meinem geistigen Auge baute sich der Gitarrist auf, mit seiner wilden Frisur und dem Dreitagebart, den durchtrainierten Beinen, dem Knackarsch in den eng sitzenden Jeans und dem verschmitzten Lächeln, dem unglaublichen Spiel seiner Hände auf den Gitarrensaiten, sein Arm um meine Schultern, der tiefblaue Blick in meine Augen.
„Mama?“
„Ja?“
„Ich komme nächstes Wochenende mal nach Hause.“
„Oh fein! Da freue ich mich. Da machen wir es uns richtig gemütlich.“
Genau, wir machen es uns richtig gemütlich. Das sagte Julian doch das letzte Mal, nicht wahr? „Gemütlich“, sagte er. Ich sitze strickend am Kamin und erzählt mir von seinem Studentenleben. Ich sehe immer wieder über die Brillengläser hinweg zu ihm und gebe meinen Senf dazu.
Ich schüttelte mich.
„Ich würde gern wieder deinen tollen Nudelauflauf essen.“, meinte mein Sohn beiläufig und unterbrach meine Gedanken. Stimmt, ich hatte vergessen, ihn zu fragen, was er essen möchte.
„Natürlich, mein Schatz, den mache ich dir.“
„Vielleicht kannst du auch den tollen Apfelkuchen backen? Den mag ich so sehr.“
„Ja, den Apfelkuchen, den kann ich auch machen.“
„Schön, Mama, dann bis nächste Woche. Kussi.“
Knack.

Nudelauflauf und Apfelkuchen. Apfelkuchen und Nudelauflauf. Nichts lieber als das, mein Schatz.

©Sylvia Kling

Na, dann wollen wir doch hoffen, dass Sonja ihren neuen Lebenssinn findet, ohne ihren Julian aus den Augen zu verlieren.

Straßenfotografien, g. U.

Straßenfotografien, g. U.

Foto und Beitragsfoto: Straßenfotografien – hier findet Ihr den Blog mit den vielseitigen Fotografien von Lennart:

https://strassenfotografien.wordpress.com/

 

WindLeben


WindLeben

 

Der Wind spielt in der Baumeskrone,

dort wo die Amsel sitzt auf ihrem Throne

 

Es läutet rauschend zur Winterwende,

der Herbst erspäht sein jähes Ende

 

Ungestüm küsst er Strähnen aus meinem Gesicht

und zart er mir ins Ohre spricht

 

Hinweg er über den See nun fegt,

das Wasser hat sich zum Treiben geregt

 

Im Rhythmus der Zeiten hat der Wind gehangen,

in der Amsel Federkleid sich verfangen

 

Ich mache auf einem Baumstumpfe Rast

und folge lächelnd der WindesHast

 

Wie ist der Wind dem Leben ähnlich,

eilig fordernd, vergänglich, versöhnlich.

 

©Sylvia Kling

 

Fotos aus meiner, mich inspirierenden „WindWanderung“:

 

Sylvia Kling

20151222_133728

 

Fotos: bei Ebersbach/Sachsen

Fotos: bei Ebersbach/Sachsen, Sylvia Kling

ZurückGespürt


ZurückGespürt

Dein Lachen
schlängelt sich
erhaben durch den
dunklen Korridor

Durch die stillen
Zimmer flüstert
noch dein sanfter
Klang

in den Vorhängen
der Fenster
hängt dein Duft
wie SamtDekor

durch das Radio
dringt glühend noch
dein LieblingsGesang

An den Wänden
haften unvergänglich
Deine Lippen im
Korallenrot

In der Küche
liegt längst vergessen,
schimmelnd weiß
dein letztes Brot

Meine Wangen
zieren seidig
zarte Schimmer
von dem letzten LiebesFlug

Meine Tränen
atmen ungehemmt
in deinem Kissen
Bis zu deinem ersten AtemZug.

©Sylvia Kling

Uwe Richter, siehe Link unten

Uwe Richter, siehe Link unten

Dieses Gedicht ist vorgesehen für meinen nächsten Gedichtband „BruchStücke“ – eines jener Gedichte, die ich vor Publizierung des neuen Buches hier oder auf meiner Homepage veröffentliche ;-). Konkret heißt das: Von den geplanten 180 Gedichten werden höchstens 30 vor Veröffentlichung des Buches erscheinen.

Ich danke Uwe für dieses bezaubernde Foto, welches er mir für dieses Gedicht zur Verfügung stellte. Schaut mal auf seinem Blog vorbei – es lohnt sich:

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/