„Das Wir“ und erste Eindrücke in Bild und Ton (!)


Wir sind sehr wenig –
unser Wort im Winde verhallt.
Wir weinen leise
in einem viel zu kleinen Spalt.

Wir sind allein –
unser Mund fühlt sich so kalt.
Wir lieben das Wort Freiheit,
es spürt sich leblos alt.

Wir sind besudelt –
von blecherndem Gebrüll.
Wir sind gelähmt
im blutgetränkten Müll.

Wir sind zart –
wie Gräser auf der braunen Erde.
Wir säen wirre Zeichen
und hoffen, dass die Erde friedlich werde.

©Sylvia Kling

Zeichnung im Beitrag: Vanessa Ramm/12 Jahre alt – mit freundlicher Genehmigung von Vanessa und ihrer Mutter

Liebe Freunde, Leser und Besucher,

auf YouTube werden jetzt in Folge einige Videos von unserer Lesung eingestellt. Das erste Video mit der Begrüßung sowie einigen Gedichten findet man hier:

Wenn ich mich auch beim Betrachten solcher Aufnahmen frage, warum ich 23 kg abgenommen haben (FRAUEN! 😉 ), möchte ich nicht so eitel sein, die Videos trotz eigenen Nichtgefallens einzustellen :-). Primär sind die Texte und unsere Vortragsweise, die Stimmung (das ist auch der eitelsten Dame bewusst 😉 ). Die „Wunschballade“ ist nochmals verändert in dieses Video eingefügt worden (diese trage ich im Stehen und natürlich auswendig vor), was man erst in den nächsten Stunden sehen kann. Leider muss ich das heutige, mir mal wieder verfügbare Datenvolumen, nutzen und diesen Beitrag schon jetzt veröffentlichen – zu gern hätte ich noch bis morgen Nachmittag gewartet.

Wer auf Facebook einen Account hat: Dort sieht man noch weitere Videos. Ich bemühe mich wie immer, die folgenden auch hier in den nächsten Wochen zu zeigen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Sonnenwoche und wie immer: Passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Rosen in pink


Liebe Freunde, Leser und Besucher,

mit Freude sah ich heute auf Facebook, dass die Fotografin Anna Lie Aufnahmen vom Literaturfest Meißen eingestellt hat. Mit ihrer Genehmigung möchte ich Euch heute – wie versprochen – mit Impressionen der Premiere unseres Programms „Poetisch-musikalische Szenen mit Zuckerbrot und Peitsche“ mit HC Schmidt und meiner Wenigkeit sowie dem Gitarristen Volker Wolfram erfreuen.

Immer wieder hatten wir Spaß, trotz meiner, teils stark gesellschafts- und sozialkritischen Texte: da waren die kleinen Versprecher oder andere Begebenheiten, und wir konnten gemeinsam mit den Gästen lachen – besser kann ich mir keine Lesung vorstellen. Das Lampenfieber hatte sich also auch recht schnell verflüchtigt.

Ich bemühe mich, weiterhin Impressionen zu sammeln, um gerade meine Lesern, die auf Grund der Entfernung nicht an einer solchen Vorstellung teilnehmen können, zu erfreuen. Die gesamte Zeit wurde aufgenommen – es liegt momentan leider noch immer an dem fehlenden Internet, dass uns oft die Hände gebunden sind. Jedoch sind wir entschlossen, nach unserem Urlaub im Juli eine Änderung herbeizuführen und laden im August Videos auf meiner Homepage www.sylvia-kling.de hoch.

 

„Leute“ – das Lied wurde 2010 von mir getextet und vertont, das Pianostück schrieb Mila Georgiewa, eine Künstlerin aus Dresden,

es ist auf meinem YouTube-Kanal zu hören.

 

„Geh nicht“ – ein Gedicht mit musikalischer Begleitung von Volker Wolfram gelesen

 

HC Schmidt liest

 

Wir singen „Hallelujah“ von L. Cohen auf Deutsch – Text von Andreas Hähle

 

Abschied – zuvor hatte mir HC Schmidt bei meinem Gedicht zur Zugabe „Ode an meine Linde – Auf Wiedersehen“ eine Rose ins Haar gesteckt, was wieder für etwas Humor sorgte.

Monika Meier (Kleines Haus Meißen) schenkte uns einen Meißner Wein, in welchem sogar die Trauben aus ihrem Weinberg stammen.

Ich wünsche Euch eine angenehme, wunderbare Restwoche und passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

 

 

Mengenangaben


So viele, längst vergessne Lieder,
vergilbte Schriften, gut bewacht,
so viele längst entmenschte Glieder,
die irgendwann ein Leben mal vollbracht.

So viel gutes, schlechtes Sinnen,
Gedanken, die uns weiter brachten,
so viel Weisheit, tief von Innen,
die für uns das Heute machten.

So viele Ahnenforscher so viel fanden,
tausend Worte, Klänge, Noten.
So wenig haben wir verstanden.
So viele. Moderne. Idioten.

Copyright Sylvia Kling

Kopieren und Weiterverwenden nicht gestattet.

Das Gedicht erscheint in „Morgenseelen und Eisbrecherferne“ – geplante Veröffentlichung November 2017.

 

Liebe Freunde, Leser und Besucher,

die Premiere unseres Programms „Poetisch-musikalische Szenen mit Zuckerbrot und Peitsche“ mit dem Künstler HC Schmidt fand am vergangenen Sonntag beim Literaturfest Meißen statt. Es war ein wunderbares Erlebnis und ich habe viele Eindrücke gewonnen.

Ich hoffe, Euch demnächst einige Impressionen zeigen zu können (noch sind nicht alle Fotos/Videos aufbereitet). Wer auf Facebook einen Account hat, kann auf meiner Seite unter dem gestrigen Tag einen kleinen Zusammenschnitt sehen. Wir lasen und sangen vor einer zauberhaften Kulisse der Altstadt Meißens, unterhalb des historischen Doms, der Albrechtsburg und in unmittelbarer Nähe zur Kirche St. Afra. Unter pinkfarbenen Rosen, mit einem herrlichen Blick auf das Elbtal bei wunderbarem Sonnenschein fanden sich zahlreiche Zuhörer rings um die Herberge „Kleines Haus“ ein.

Ich verrate Euch, ich hatte vor Beginn einen beachtlichen Puls! 😉

Doch Künstler erholen sich vom Lampenfieber, wenn der Beifall ertönt – so geschah es :-).

Ich wünsche Euch eine gute Woche und passt auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

 

 

Beitragsfoto: 1820796

https://pixabay.com/de/studie-buch-japan-anime-bildung-1616655/

Leben


Wenn die Dunkelheit mich ergreift
und ich noch immer den Duft
des Lavendels einfange,
wenn ich vor meinem Lieblingsbaum
stehe
und er mir erzählt vom Wind,
wie er des Tags ungestüm
durch seine Äste fegte,
wenn sich die einzige Rose
in meinem Garten
dem Gesang der Nachtigall zuneigt
und die letzte Libelle
des Sonnentages
ihre gläsernen Flügel spannt,
wenn meine Träume
mit den Sternen tanzen
und ich fühle mich schön.
Ist das Leben.

Copyright Sylvia Kling

Aus: „Neues aus Zeit und Sein“

Das Kopieren und die Weiterverwendung ist ohne meine Genehmigung nicht gestattet!

 

Uwe Richter – siehe Text im Beitrag

 

Zum Beitragsfoto:

Uwe Richter – ein Fotograf mit Herz! Schon eine geraume Zeit arbeite ich immer wieder sehr gern mit Fotos von Uwe. Er fängt nicht nur Stimmungen ein, sondern auch Seelen.

Schaut doch mal auf seiner Seite vorbei:

http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

Überraschung


Mit nackten Sinnen
steh ich verwandelt,
geschwollene Lippen,
befeuchtet vom Kuss –
und ist mir wohl
tief drinnen,
als ob ich
schäumen muss.

Die Segel waren gestrichen,
ein Gleiten
im bloßen Nicht –
und war mir wohl tief drinnen,
die Zeit sei abgeglichen,
als hätte dieses Leben
verloren jede Sicht.

Am Fenster trommelt
der Regen,
ich bebe glühend
nach dir jede Nacht –
und ist mir wohl verwegen,
du hast still kreißend –
tief drinnen
all meine Liebe entfacht.

Copyright Sylvia Kling
Auszug aus meinem Buch „AusGeatmet“

Meine Bücher finden sich hier aufgeführt (mit den entsprechenden Links):

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

Ich bin auch auf Facebook und Instagram sowie YouTube zu finden. Verbindet Euch mit mir. 🙂

Nun möchte ich Euch allen ein wunderschönes Pfingstfest wünschen. Genießt die schönen Tage – Zeit für die Sinnlichkeit und die Liebe vielleicht?

Passt gut auf Euch auf.

Herzlichst,

Eure Sylvia Kling

Beitragsfoto:

Pexels

https://pixabay.com/de/erwachsene-kunst-k%C3%BCnstlerischen-1869791/

Anmerkung:

Noch immer habe ich leider nur hin und wieder etwas Datenvolumen und noch immer ist es K(r)ampf. Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich nicht sofort oder nur äußerst zögerlich auf Kommentare oder Mails antworte bzw. momentan nicht mit dem „Besternen“ Eurer Beiträge nachkomme (wobei ich mich über Smartphone bemühe, aber auch dort ist nach 1 GB einfach ENDE 😦 ).

Nach Pfingsten kümmere ich mich wieder um weitere Klärungen.

DANKE!

 

Mit dem Wind


Wir betrauern
die Vergangenheit,
wir scheuen uns
vor dem Jetzt,
wir warten auf
bessere Zeiten
und fühlen uns gehetzt.
Da war
der komische Vater
und die Mutter –
hart wie ein Stein,
Geschwister,
ständig Theater,
wollten immer
was besseres sein.
Die Oma zu früh
gegangen
(frühkindliche
Hirnaffektion),
in der Schule wie
gefangen
und zu wenig
guter Ton.
Wir könnten jammern,
klagen
und uns im Kreise drehen,
wir könnten es aber auch
wagen,
das Leben als Wunder
zu sehen.
Wir könnten das Brot,
das wir essen
als Geschenk betrachten,
statt uns mit den Nachbarn
zu messen,
nach ihrem Reichtum zu trachten.
Wir könnten
uns täglich fragen,
warum wir nicht
glücklich sind
oder einfach die
Lasten tragen
und Altes trägt
mit sich der Wind.

Copyright Sylvia Kling
Auszug aus meinem Buch „AusGeatmet“ – erschienen im Oktober 2015

Meine bisherigen Publizierungen sind hier zu finden:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

 

Meine lieben Freunde, Leser und Besucher,

ich wünsche Euch eine gute Restwoche. Ich bereite mich auf das Literaturfest Meißen vor (siehe unter Termine) und versuche, mich nach den letzten Wochen etwas zu erholen.

Passt gut auf Euch auf.

Herzlichst,

Eure Sylvia Kling

Sommer-Und


Sonnenstrahlen veratmen sich
in Regengüssen,
Pappelblätter erspielen
den Wind,
Wolkenfarbengewänder
seelenwandelnd sind,

küssendes Klatschmohnrot
im Schmetterlingsgrund,
Grashalme singen
den Sommer –
und immerzu
vom ewigen Und.

Copyright Sylvia Kling
Auszug aus meinem Buch „BruchStücke“, Band I

Ich bitte weiterhin um Verständnis, dass ich vorerst wenig online bin und nicht alle Beiträge beachten kann. Bei Kommentaren bitte ich um Nachsicht, wenn diese nicht immer beantwortet werden können. Wir sind hier – bei Meißen – mit dem Internet nicht gut versorgt und kümmern uns derzeit um eine adäquate Lösung. Allerdings ist und bleibt das ein Kampf und Krampf – so modern sind wir in Deutschland 😉.

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern morgen einen wunderbaren Wetterstart. Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Zu viel


Aus „Neue Gedichte“ – für das Buch „Von Morgenseelen und Eisbrecherferne“

 

Ja, die Liebe – immer wieder ist es die Liebe, die uns hält, die uns träumen, innehalten, verweilen und auch manches Mal leiden lässt.

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Wochenende und passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Krokodilstränen


KrokodilsTränen

Warum weint ihr denn so laut,
als ob der liebe Gott gestorben wär?
Ihr habt geschaffen und gebaut,
die Welt ist doch nicht leer!

Warum seid ihr so verbissen,
als ob das Leben überall
an allen Enden sei gerissen,
mit einem elend lauten Knall?

Warum klaget ihr und lamentiert,
als ob die Alten hätten nichts erzählt,
hat euch es interessiert,
wie Kriege diese Welt gequält?

Warum weint ihr denn so laut,
als ob Satan gestorben wär?
Er hat der Hölle nur misstraut –
es war ihm wohl zu viel Verkehr.

Copyright Sylvia Kling

Auszug aus meinem Buch „BruchStücke“, Band I

Hier sind alle meine Bücher aufgeführt – mit entsprechenden Links zu Amazon und LovelyBooks:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

Wie alle Autoren, freue ich mich über Rezensionen. Wer von Euch meine Bücher oder eines von ihnen in seinem Besitz hat:
Bitte unterstützt mich mit einer Rezension auf Amazon und LovelyBooks. Die Rezensionen dienen nicht zur Selbstbeweihräucherung. Warum sind sie für uns Autoren wichtig?

„Nun, Du kannst nicht nur einem Autor helfen sich zu verbessern, nein, Du hilfst auch anderen Lesern, sich für ein Buch zu entscheiden. Wenn Du Deine Eindrücke von einem Buch schilderst, kannst Du andere Leser ebenfalls überzeugen, dieses Buch zu kaufen. Damit hilfst du die Geschichte dieses Buches zu verbreiten. Ausserdem hilfst Du wiederum dem Autor, dass er noch mehr Geschichten für Dich schreiben kann und somit wirst Du ebenfalls wieder unterhalten (Winwin-Situation). 

Es ist also ein wahrer Kreislauf des positiven Schaffens.

Lest hier mehr darüber:

http://buchreisender.de/warum-rezensionen-fuer-autoren-so-wichtig-sind/

Ihr müsst keine Abhandlungen verfassen – niemand verlangt das von einem Rezensenten. Ich würde mich freuen, wenn meine Leser sich entschließen, mir einige Worte auf amazon und/oder LovelyBooks zu hinterlassen. Es ist für mich auch eine ungeheure Motivation!

Eure Sylvia Kling

Die einzig Wahre


Die einzig Wahre

<

p style=“text-align:center;“>Die einzige Liebe
der Ewigkeit,
die kein Verblassen
kennt,
die einzig wahre
der MenschenZeit,
die der Überdruss
nicht trennt,

<

p style=“text-align:center;“>die einzige Liebe,
ungebunden an Normen,
auch Armut
sie nicht verschreckt,
sogar im Alter
behält sie die Formen
bedingungslos perfekt,

<

p style=“text-align:center;“>die einzige Liebe
strotzt jedem
Gegenwind,
sie lebt
völlig unabgeklärt:
Es ist die Liebe
der Mutter zum Kind,
die einzige –
die Großes lehrt.

©Sylvia Kling

 

Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag. Aus Zeitgründen ist heute die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

 

Ich mache nämlich heute eine Pause (wir sind gestern umgezogen) und besuche mit meiner Familie meine Mutter in Dresden. Überaus glücklich bin ich, dass ich meine Ma noch habe.

Meine Mutter ist Jahrgang 1940 und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Viel zu früh hat sie in den Kriegsjahren ihre Mutter verloren. Auch sind an den Folgen des Krieges zwei ihrer Geschwister verstorben.

Sie gehört jener Generation an, der es im Leben in keinster Weise leicht gemacht wurde. Diese Frauen ertrugen schwere Arbeit – ohne zu jammern oder zu klagen. Erinnert Ihr Euch an das Gedicht „Die Mütter von einst“? Es ist in meinem Buch „BruchStücke“ enthalten. In diesem Gedicht beschreibe ich in den Versen einige Fragmente aus dem Leben der Mütter dieser Generation.

Weitere Anmerkungen:

 

 Gedichte brauchen keine Begründung. Sie sind weder eine Abhandlung (z. B. wissenschaftlicher Themen), noch besitzen sie Allgemeingültigkeit. Man kann es so sehen wie ich bzw. der/die Dichtende/Schreibende, man kann es jedoch aus eigenen Erfahrungen heraus auch völlig anders betrachten. Ich bin weder eine Psychologin, noch eine Lebensberaterin.

Auch wird es keinem Dichter gelingen, alle Eventualitäten zu einem Thema in einem Gedicht unterzubringen oder im Gedicht etwas einzuschränken, um allen gerecht zu werden. Das ist keineswegs Sinn der Lyrik!

Aber vielleicht regt es den einen oder anderen an, seine Gefühle und Gedanken in einem eigenen Gedicht oder Prosatext niederzuschreiben?

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p style=“text-align:center;“>

Wer mehr über meine Person und meinen Bezug zum Thema lesen möchte – diese Seite ist neu gestaltet:

https://sckling.wordpress.com/eine-seite/

Beitragsfoto: Uwe Richter/Uwe Richter Photography – mit freundlicher Genehmigung

Hier findet Ihr den phantastischen Blog des Fotografen:

http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/