Die einzig Wahre


Die einzig Wahre

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p style=“text-align:center;“>Die einzige Liebe
der Ewigkeit,
die kein Verblassen
kennt,
die einzig wahre
der MenschenZeit,
die der Überdruss
nicht trennt,

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p style=“text-align:center;“>die einzige Liebe,
ungebunden an Normen,
auch Armut
sie nicht verschreckt,
sogar im Alter
behält sie die Formen
bedingungslos perfekt,

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p style=“text-align:center;“>die einzige Liebe
strotzt jedem
Gegenwind,
sie lebt
völlig unabgeklärt:
Es ist die Liebe
der Mutter zum Kind,
die einzige –
die Großes lehrt.

©Sylvia Kling

 

Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag. Aus Zeitgründen ist heute die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

 

Ich mache nämlich heute eine Pause (wir sind gestern umgezogen) und besuche mit meiner Familie meine Mutter in Dresden. Überaus glücklich bin ich, dass ich meine Ma noch habe.

Meine Mutter ist Jahrgang 1940 und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Viel zu früh hat sie in den Kriegsjahren ihre Mutter verloren. Auch sind an den Folgen des Krieges zwei ihrer Geschwister verstorben.

Sie gehört jener Generation an, der es im Leben in keinster Weise leicht gemacht wurde. Diese Frauen ertrugen schwere Arbeit – ohne zu jammern oder zu klagen. Erinnert Ihr Euch an das Gedicht „Die Mütter von einst“? Es ist in meinem Buch „BruchStücke“ enthalten. In diesem Gedicht beschreibe ich in den Versen einige Fragmente aus dem Leben der Mütter dieser Generation.

Weitere Anmerkungen:

 

 Gedichte brauchen keine Begründung. Sie sind weder eine Abhandlung (z. B. wissenschaftlicher Themen), noch besitzen sie Allgemeingültigkeit. Man kann es so sehen wie ich bzw. der/die Dichtende/Schreibende, man kann es jedoch aus eigenen Erfahrungen heraus auch völlig anders betrachten. Ich bin weder eine Psychologin, noch eine Lebensberaterin.

Auch wird es keinem Dichter gelingen, alle Eventualitäten zu einem Thema in einem Gedicht unterzubringen oder im Gedicht etwas einzuschränken, um allen gerecht zu werden. Das ist keineswegs Sinn der Lyrik!

Aber vielleicht regt es den einen oder anderen an, seine Gefühle und Gedanken in einem eigenen Gedicht oder Prosatext niederzuschreiben?

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Wer mehr über meine Person und meinen Bezug zum Thema lesen möchte – diese Seite ist neu gestaltet:

https://sckling.wordpress.com/eine-seite/

Beitragsfoto: Uwe Richter/Uwe Richter Photography – mit freundlicher Genehmigung

Hier findet Ihr den phantastischen Blog des Fotografen:

http://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

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