Eriks Reise


„Ich habe bisher ein aufregendes Leben geführt, mit wilden Partys, allem drum und dran, etc., aber ich bin auch ein meisterhafter Einsiedler. Soll heißen, ich kann in Einsamkeit schwelgen, ohne wirklich einsam zu sein und hole mir so – für Außenstehende vielleicht schwer nachvollziehbar – die volle Portion Erholung in Form von Ruhe und Zeit für mich selbst, ohne irgendwelche, äußeren Reize / Einflüsse beachten zu müssen – absolute Erholung und Regeneration garantiert.“

Erik ist 27 Jahre alt. Sein Leben ist so normal, wie das Leben vieler anderer jungen Männer. Er wohnt in Berlin, hat eine Arbeit und Hobbys. Eben „normal“.

 

(c) Erik vor dem 26.12.2016

(c) Erik
vor dem 26.12.2016

Am 26.12.2016 feiert der lebenslustige Erik im Kreise seiner Familie den 2. Weihnachtstag. Wie bei vielen, anderen Familien ist es ein trautes, friedliches Beisammensein mit Kerzen, gutem Essen und freudigen Gesichtern. Alles ist ganz normal.
Bis Erik plötzlich zusammenbricht. Nach einem schweren, epileptischen Anfall verliert er das Bewußtsein. Im Krankenhaus Berlin-Köpenick stellt man einen 2,5 cm großen Hirntumor rechtsseitig fest.

Wie er damit umgeht, wie er die erste Operation übersteht, wie er seinen neuen Alltag verbringt, wie er ganz besondere Menschen kennenlernt, die sonst nie seinen Weg gekreuzt hätten, wie er sich neu orientiert und was er erfährt, was wir von diesem mutigen Jungen lernen können, berichtet er auf seinem Blog und ich hier – in stark gekürzter Form natürlich. Denn alles, was Erik weiterhin zu erzählen hat, könnt Ihr auf seinem Blog lesen, den ich am Ende des Beitrages als Link setze.

In einer persönlichen Mail am 24. Januar 2017 schreibt mir Erik:

„.…dann hab ich mein Ziel erreicht – einfach ein wenig Hoffnung/Positives an Menschen abgeben, die nicht so stark sein können/sind.“

Für den 26.12.2016 trägt er auf seinem Blog nachträglich ein:

„Ich dachte mir ich starte jetzt endlich Mal (rückwirkend) einen Blog, um Freunden und Verwandten eine zentrale Anlaufstelle zwecks Info’s & anderen Betroffenen vielleicht auch ein wenig Hoffnung / Austausch geben zu können 🙂 . Motiviert & kämpferisch bin ich zumindest durch und durch 💪😁 und habe nebenbei schon einiges in’s Handy getippt & dachte mir, ich lass jetzt einfach Mal den Rest der Welt daran teilhaben, wie alles abläuft, man damit umgehen kann usw 😁.“

Verlegung

Erik wird  am 27.12. 16 nach Berlin-Neukölln verlegt. Dort liegt er mit Manfred aus Potsdam im Zimmer. Erik schreibt:

„Für die kommende Zeit war ich seine persönliche Krankenschwester – gern geschehen 😁✌ und er hat mich postwendend nach Potsdam eingeladen – das zeigte mir mal wieder, dass vieles leichter von der Hand geht, wenn man einfach mal auf die Mitmenschen Rücksicht nimmt und sich selbst auf z.B. Empathie besinnt.“

Erste OP

Erster OP-Termin war am 06.01. 17 und da wurde eine radikal Kraniotomie durchgeführt, welche jedoch risikobedingt abgebrochen wurde, da das beim Monitoring während der OP zu gefährlich nahe an wichtige Hirnareale ging.

13.Januar 2017 – Erik berichtet und kann es nicht lassen, uns ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern:

  • Vorläufiger histologischer Befund sagt aus, dass es ein bösartiges Gliom ist – wer sich belesen möchte http://www.gliome.info/ aber bitte nicht hyperventilieren ;)✌
  • Der endgültige wird wohl in den kommenden Tagen erwartet
  • somit steht fest, dass dringender Handlungsbedarf besteht
  • bei der ersten OP wurde Risikobedingt abgebrochen und somit muss nun vor einer möglichen Chemo-/Strahlentherapie so viel Gewebe wie möglich entfernt werden
  • Eingriff ist gefährlich nahe am Teil des Hirns, welcher für die linke Motorik zuständig ist
  • Aber dat muss halt gemacht werden 💪😎

Nebenwirkungen nach dem Eingriff:

  • Wesensveränderungen
  • Im Worst-Case wohl Störungen des (linken) Bewegungsapparats
  • Laut der Ärztin sind dies aber alles temporäre Nebenwirkungen, die sich nach ein / zwei Wochen wieder legen / selbstständig aufheben / trainiert werden können
  • Also alles halb so wild und vielleicht bringt das ja auch, wie mein Vater und Robert einstimmig meinten, was Gutes zum Vorschein 😜😂

Somit steht der weitere Fahrplan fest:

  • Donnerstag, 19.01., ist morgens die OP angesetzt
  • Danach wohl weiterhin ein/zwei Wochen stationäre Behandlung/Überwachung
  • Im Nachgang dann Chemo-/Strahlentherapie

Ich bin gespannt 😁

Auf der Raucherinsel trifft er auf einige, interessante Menschen, wie er schreibt. Er begegnet den unterschiedlichsten Charakteren, die ihn erheitern, nachdenklich stimmen, die ihn auch irgendwie halten.

Operation:

Am 19.01.2017 wird Erik operiert.

Erik nach der Operation

Erik nach der Operation

Am 22.Januar

Heute schreibt Erik wieder über eine Begegnung:

„Ende 50, Schlaganfall, aber Humor bis zum Abwinken 😂 dafür liebe ich diese kleinen Raucherinseln 😂 wie kleine Ausflugsorte. Meist verbunden mit geselligem, stark von Sarkasmus geprägtem Smalltalk über die abscheulichsten Krankheiten & Zustände hier im Krankenhaus 😂 und nun auch die Erkenntnis, dass selbst Privatpatienten hier kein schönes Leben haben 👻😂.“

„… Zum Glück darf ich mittlerweile auch wieder duschen (vorerst noch ohne Kopfwäsche 😪) .“

„… Morgen wird dann auch endlich die Cannabis Methode angesprochen, jetzt wo das schon (medizinisch) legalisiert wurde und Studien seit längerem die Wirksamkeit fundiert belegen.“

Am 22. Januar bringt er die Bloggerwelt erneut zum Lachen:

Eriks Frühstück im Krankenhaus

Eriks Frühstück im Krankenhaus

„Jetzt ist aber gut, mir wurde jetzt Frühstück in fünf Minuten versprochen – die spielen hier nur so mit den Gefühlen der Patienten 😪😂😂😂😂😂;)

Schönen sonnigen Tag euch da draußen!

Update 9 Uhr:

Früüüühstück 😍😍😍😍😍😍😍😍

Der Tag ist gerettet 💖 das mit der Sommerfigur 2017 hab ich erstmal hinten angestellt ;)😂👍“

Zur Ernährung:

„Damit ich mich nicht wieder rausreden kann, oder wie man das bei Vorsätzen üblicherweise versucht, hab ich mir gedacht, ich schreib die hier einfach nieder und lass euch einfach an der Post-Krankenhaus-To-Do-Liste teilhaben, die in mir über die letzten Wochen gereift ist (vielleicht auch zu intim/privat, aber scheiß drauf, Tumor ist nur einmal im Jahr ;)🍻🎶😂)“ …

Am 23.01.2017 liest man wieder von Eriks Humor, der einfach unbestechlich ist und mich schon von Beginn an fesselt. Erik war im Edeka einkaufen, nachdem er einen Freund zum Bus brachte:

„Jetzt kann von mir aus der Krieg ausbrechen – ich bin für alles gewappnet 😂✌ werde mich jetzt über den Tisch hermachen und die Speckröllchen auf den Winterschlaf vorbereiten/füttern,  dann wohl noch kurz unter die Dusche, mich stundenlang peelen (? ;)) und dann glücklich, wie ein Baby in’s Bett fallen. Vorausgesetzt der Herr auf dem Flur/benachbarten Zimmer hört auf um Hilfe zu rufen 😂 ebenso wie die nette ältere Dame am Ende des Ganges mit ihrem stetigen „Haaaaaaaallo“ „hallllllohooooooooo“ 🙈😂 Zustände sind das hier 😁 ein Glück gibt es Schwestern, die sich dennoch bemühen den Leuten tatkräftig zu helfen wo sie nur können – meinen größten Respekt!“

Am 24. Januar trägt Erik auch Folgendes ein:

„Akzeptiere die Diagnose – aber niemals die Prognose“

& das irgendwie eher nach Esoterik usw. klingende:

„Wer von seiner Heilung überzeugt ist, kann Wunder erwarten, die unter >normalen< Umständen, d.h. in der materiellen Welt undenkbar sind.“

Dr. Wighard Strehlow aus seinem Buch „Die Physiotherapie der Hildegard von Bingen“

 

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

heute wird Erik nach 30 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen und er freut sich so sehr, dass nur wenige von uns dies nachvollziehen können. Er hat inzwischen einen Schwerbehindertenausweis beantragt.

Zum Abschlussgespräch mit dem Arzt schreibt Erik Folgendes:

Schlusswort/Empfehlung direkt vom Arzt:

Es ist wichtig, dass man sich jetzt erstmal in der einst gewohnten Welt wieder zurechtfindet, guckt wie man alles managed, mit dem Wissen, (Stand jetzt) dass einem bewusst ist, dass die zur Verfügung stehende Zeit begrenzter, als bei anderen Menschen im selben Alter ist.

Von daher sollte man sich zum Beispiel eine Liste mit Dingen anlegen, die man gern machen möchte – Mount Everest besteigen oder ähnliches muss nicht drauf stehen – aber Kleinigkeiten, die Freude machen, positive Sachen eben.

Auch wenn der Job keinen Spaß macht, sollte man sich nach Alternativen umschauen, sollten allerdings die Kollegen oder gar der Job richtig Spaß machen, sollte man sich das erhalten und ehrlich zu sich selbst sein, wenn man doch an Grenzen stößt / easy wieder einsteigen. Man sollte keinesfalls jetzt anfangen die Tage zu zählen.

Genauso sollte man es auch nicht übertreiben und sich jetzt jeden Abend die Flasche Wein gönnen, einfach weil man sich sagt was soll’s. Ein Bier ist mal OK aber es sollte einem bewusst sein, dass gewisse Dinge nicht mehr wie früher gehen – beim zweiten Bier hört’s dann auch schon auf und kann gefährlich werden, da das Hirn nicht mehr soviel abkann 😪🙈😂

Sport ist wieder erlaubt, Gym, wie auch Fußball, aber Kopfbälle sind erstmal tabu.

In zwei Wochen kann ich wohl wieder zum Friseur 😱😂

Kurz um:

Man sollte sich die Lebensqualität bewahren und die Zeit bestmöglichst genießen 😇✌

#staypositive Leute 😆✌

Und nun möchte ich Euch seinen Blog empfehlen, auf welchem Ihr Erik noch besser kennenlernen könnt. Dieser junge Mann macht allen Mit-Betroffenen Mut. Er hat meinen höchsten Respekt!

https://rummelschubser.wordpress.com/

Was macht man mit einem Leben, das plötzlich aus den Fugen gerät?

Das Leben leben und nicht einfach nur dabeistehen, während es an einem vorüberzieht.

„Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen bedeutet auch immer, sich mit dem eigenen Leben zu beschäftigen und nach dessen Sinn zu fragen.“ Was war bisher, was soll in Zukunft sein? Wenn das Leben Revue passiert, fallen häufig auch die Unzulänglichkeiten in den Blick. Verpasste Chancen werden herausgefiltert, gute Vorsätze gefasst. Sich nicht mehr so viel über Kleinigkeiten ärgern, ab sofort achtsamer sein, optimistischer.“

Anja Mehnert, Psychoonkologin 

Anmerkung:

Wenn Ihr diesem Beitrag ein „Gefällt mir“ gebt, gebt Ihr es Erik und seinem Mut, seinem Lebenswillen, der Hoffnung und der Liebe.

DANKE

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62 Gedanken zu „Eriks Reise

  1. Pingback: Spendenaufruf / Charity Appeal  | Sylvia Kling - Literatur

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  3. Liebe Sylvia es ist etwas Schönes, wie nah unsere Wege und Fußspuren sich sind…Eriks Geschichte gelesen, und es ist, als wohne er gleich um die Ecke, und man geht die paar Schritte, einfach um ihm alles Gute zu wünschen und vielleicht eine Tasse Kaffee mit ihm zu trinken :-)…ich denke an Erik, und es ist, als würde ich an jemanden denken, den ich schon lange Zeit kenne…Danke

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  4. Wenn ein – Gefällt mir – Erik weiteren Mut und Optimismus schenkt: Gefällt mir, Gefällt mir, Gefällt mir, Gefällt mir, Gefällt mir… Ich fühle mit ihm. Wünsche ihm weiterhin alles Gute, Kraft, Geduld, Ausdauer, Stärke und dass er seinen Humor beibehält ❤ Herzensgrüße Herta

    Gefällt 1 Person

  5. Danke für den Beitrag und den Link. Ich hoffe, dass Erik nie wieder ein Krankenhaus von innen sehen muss. Und dass er sich in seinem neuen Leben recht bald gut zurecht finden wird.
    Solche Menschen geben einem durch die Schilderung ihrer Schicksale ungemein viel Mut.

    Gefällt 1 Person

  6. Liebe Sylvia,

    Danke für diesen Beitrag.

    Erik scheint ja seine positive Einstellung behalten zu haben. Ich denke das kann sehr viel helfen. Man sagt ja “Glaube kann Berge versetzen!“
    Ich wünsche Erik viel Kraft und Durchhaltevermögen und noch viele Sonnenaufgänge.
    Die Situation von Erik sollte aber auch ein Alarmzeichen für alle anderen sein ihr derzeitiges Leben zu überprüfen und vielleicht zu ändern. Man sieht ja wie schnell es sich ändern kann. Bei solch einer Nachricht wie Erik sie erhalten hat, halten wir kurz inne, um danach im alten Trott weiterzumachen.
    An Alle: Bedenkt, dass heute der erste Tag vom Rest eures Lebens begonnen hat.

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    • Wahre Worte! Seit der Diagnose sieht man das Leben in anderem Licht / aus anderen Sichtwinkeln…. Ich habe mich vorher schon über Menschen echauffiert, die sogenannten #firstworldproblems Prioritäten einräumen, die einfach nicht gerechtfertigt sind – also aus der Mücke den Elefanten machen… Aber seit der Diagnose und dem Blog habe ich schon öfter Mitteilungen bekommen, dass genau diese Leute sich jetzt zweimal Fragen ob dies und das wirklich so ein Problem darstellt oder ähnliches…. Das freut mich weil somit eine Message rüberkommt 🙂 & ja, der Glaube und auch innere Wille spielen meiner Meinung nach eine entscheidende Rolle was den Allgemeinzustand betrifft 🙂 in diesem Sinne auch dir vielen Dank für die wahren Worte 🙂

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  7. Ich glaube als Mitleidende ebenfalls erkrankte und von Ärzten und Onkologen fehlbehandelte Patientin was ganz harmlos begann “ An Brustkrebs ist noch keiner gestorben “ ! Nun Krebszellen in der Lymphbahn. Ich bin nach der 2. Chemo, ohne Haare einfach mal mit einer Ninja Rennmotorrad Probegefahren und nach 12 weiteren Chemos und Perrücke im Rucksack 😂 mit dem Bike 🏍 durch die Gegend gedüst. Mein Humor war:“ So geht wenigstens die Frisur nicht kaputt“! Oder “ Ach so, dafür ist mein Mopp also gedacht!“ 😂. Einfach nur das Gefühl, wenn mich Leute sahen, wie ich den Helm abnahm eiskalt meine Perücke aufsetzte und erhobenen Hauptes an Denen, die das sahen lächelnd vorbei lief. War fänomenal. 💪🏻💃🏼. Daher ist das, was Erik tut das Beste was er für sich, seinem Stolz und seines starken Willens macht. Mit erhobenem Haupt erhälst du dein Leben. Das weiß ich genau. Auf Prognosen und Arztakten höre ich schon lange nicht mehr. Genieße Alles weiter so, wie es dir Dein Innerstes sagt. Ich fühle genau, was gut, nicht gut tut und auch wenn mal eine Entscheidung nicht gut ist, Triff eine neue Entscheidung und du weist genau was für Dich das Richtige ist. Mit tiefster Verneigung wünsche ich Dir, Erik, ALLES was für Dich und deiner Genesung gut tut an Deiner Seit und in Deiner Nähe. Liebe Grüße Stephanie

    Gefällt 6 Personen

    • Ich danke dir vielmals für die Worte 😁✌ ich ziehe auch öfter Mal die Mütze und strubbel mir die Haare genau so, das man die Tackernageln auch nicht übersehen kann 😁✌ ich mag das provokante 😂 werde auch gleich von der Grünen Woche berichten, eine Dame von dort wird heut schlecht schlafen können weil kein Humor vorhanden 😂👍 aber Moped Führerschein muss ich auch noch machen verdammt 😍😁

      Gefällt 3 Personen

  8. Gefällt mir zu drücken fällt mir hier schwer. Wenn ein junger Mensch solch einen Schicksalsschlag hinnehmen muss. Jedoch für den Lebensmut des jungen Menschen werde ich es tun.

    Danke, dass Du diese Geschichte veröffentlicht hast. Und ich hoffe Erik geht nicht wieder in das Krankenhaus Neukölln. Mehr schreibe ich über dieses Krankenhaus lieber nicht.

    Gefällt 2 Personen

  9. Erik scheint seine Krankheit mit Würde, (Galgen)-Humor und Ironie zu tragen. Ich denke es ist so für ihn erträglicher. Im Selbstmitleid zu versinken wäre wohl das Schlimmste und alles andere als hilfreich.

    Gefällt 3 Personen

      • Ich möchte bei meinem ersten Kommentar nur noch etwas zurechtrücken. Mein erster Kommentar könnte schon zu kühl und distanziert rüber gekommen sein. Natürlich wünsche ich Dir, dass diese „Geschichte“ gut ausgeht und Du heil daraus gehen kannst.
        Es ist klar, dass, wenn man da von Humor redet, nur ein gewisser Galgenhumor übrig bleibt, denn „normaler“ Humor wäre da wirklich zu viel verlangt. Das könnte höchstens bei einigen Situtationen der Fall sein und die wären dann auch schon wieder tragikomisch. Sinnkrise oder gar Depression wäre schlimm – und die würden sicher den Heilungsprozess negativ beeinflussen. Aber es stimmt auch wie Sylvia sagt: nicht jeder schafft das. Also wünsche Dir viel Mut, Kraft und eine glückliche Fügung.
        Schicke Dir gute Gedanken und liebe Grüße – Hubert

        Gefällt 3 Personen

  10. Das ist so lieb von dir, liebe Sylvia, dass du uns so einen wundervollen jungen Menschen vorstellst. Mein „Gefällt“ gehört ihm und auch dir. Ich denke, wir können einiges von ihm lernen (obwohl ich schon bedeutend älter bin als er – man lernt solange man lebt!).
    Dein Eintrag ist sehr berührend. Danke dafür! ❤

    Liebe Grüsse,
    Christel

    Gefällt 3 Personen

    • Ich danke DIR für Deinen lieben Kommentar 💜.
      Erik ist so ein sympathischer, junger Mann (habe gerade seine Stimme gehört 😀). So ein „großer Junge“, den man einfach ins Herz schließen muss.
      Wenn wir aufhören würden zu lernen, blieben wir stehen. Das wäre schrecklich. 😊

      Sei herzlich gegrüßt

      Sylvia

      Gefällt 4 Personen

  11. Danke liebe Sylvia, dass du uns diesen jungen, tapferen Mann vorgestellt hast. Er ist ein Vorbild für viele, die an viel weniger verzweifeln wollen. Als ich den Anfang las, dachte ich mir schon, dass da noch ein dickes Ende folgt. Aber er ist wirklich bewundernswert und hat meine volle Hochachtung! Liebe Grüße

    Gefällt 5 Personen

  12. Toll, Erik ist für mich mein Held der Woche und ich werde ihm von nun an folgen. Ich konnte einige Gemeinsamkeiten entdecken… Ich kenne auch die Raucherinseln aus meinen Psychiatrie Aufenthalten, was da gelacht wurde (meistens über uns selbst) hatte schon was sehr heilsames. Danke fürs (Mit) Teilen liebe Sylvia, herzliche Grüße Michi 🙂

    Gefällt 6 Personen

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