Was wir brauchen


wir brauchen

ein Lächeln
zum Sein,
um die Seele
zu verwöhnen,
wir brauchen
Vergebung,
Verzeihn,
doch wir
streiten,
anstatt
zu versöhnen,

wir brauchen
Umarmungen,
Sicherheit,
es ist doch
entzückend schlicht,
in dieser
beschleunigten Zeit
brauchen wir
mehr Zuversicht,

wir brauchen
in ewiger
Eifrigkeit
einen kostenlosen
Werteschein,
das Einfachste
seit der
Menschenzeit
ist das Wichtigste
obendrein!

Doch ganz gleich,
was wir
erhalten,
nur mit Herzen
ists
wahre Gabe,
was man gibt,
sei nicht zu
verwalten,
wie die sichtbare
ReichtumsHabe!

Copyright Sylvia Kling

Kopieren und Zitieren ohne meine Genehmigung ist nicht gestattet.

Thomas Seiger - siehe Beschreibung

Thomas Seiger – siehe Beschreibung

Zum Foto:

Mit Genehmigung von Thomas Seiger veröffentlicht – daher bitte nicht ohne dessen Genehmigung kopieren.

Sein Facebook-Profil: https://www.facebook.com/tom.inspiriert?ref=ts&fref=ts

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch in Eurem Alltag immer wieder mal ein Lächeln. Es fügt uns keine Schmerzen zu, wir müssen dafür nichts bezahlen – es ist, wie im Gedicht geschrieben, so leicht. Heute wird ein Lächeln schon als Anmache aufgefasst – ist das nicht schlimm? Wir sind schon so weit, dass wir Freundlichkeit verwechseln oder ihr misstrauen, da sie so selten geworden ist.

Habt noch eine gute Restwoche.

Eure Sylvia Kling

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63 Gedanken zu „Was wir brauchen

  1. Pingback: Was wir brauchen | Kulturnews

    • Liebe Ulli,
      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.
      „Sicherheit“ im Konsens mit Umarmungen – für meine Begriffe erfahre ich im Moment der Umarmung eine gewisse Sicherheit: mit dem Festhalten, mit der Wärme, der Nähe. Vielleicht sollte man über die Verwendung der Kommatas im Gedicht nachdenken, um den Konsens herzustellen – könnte man ggf. machen.
      Ich denke an das Lied von Silbermond, in dem es heißt: „Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint“ – so ist die Sicherheit vom logischen Standpunkt her natürlich umstritten, doch in unserem Hoffen und Wünschen (im idealistischen Bereich also) durchaus erstrebenswert :-). In der Lyrik doch ein erlaubtes Mittel, nicht wahr?

      Sei herzlich gegrüßt,
      Sylvia

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Sylvia, dir gelingt es immer wieder mich zu berühren und es ist, als ob du meine Gedanken zu Papier bringst und die Schwernisse des täglichen Lebens scheinen so leicht aus deiner Feder zu strömen. Ich möchte nie einfach nur schreiben, „deine Worte sind wunderbar“, das sind sie, aber sie hinterlassen auch Denkkerben in meinem Geist und dafür bin ich sehr dankbar, obwohl mich deine und meine Beobachtungen der Menschen immer wieder traurig machen. Sei gedrückt, angelächelt und bedankt für dein wertvolles Selbst ❤

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Arno,
      mit solchen lieben und tiefen Worten, wie den Deinen (und denen von Belana Hermine, Gerda, Ingrid und dem Herrn Frank 🙂 ) komme ich gern in den Tag. Da habe ich das Gefühl, meine Gedanken können besser fließen und meine Worte ebenso – fliegen vielleicht, das klingT gut :-). Vielen herzlichen Dank für Deine innigen Worte, die mich nachdrücklich und im Herzen erreichen.

      DANKE

      Gefällt 1 Person

  3. Mir ging gleich ein Lächeln übers Gesicht, als ich dein Gedicht las. Die Stirn wird glatt und leer von Gedanken, die Mundwinkel heben sich leicht, und eine leichte Spannung im Lippenbereich fügt Süße hinzu. Die Augen gewinnen Glanz, beginnen zu strahlen. Lächeln ist so wohltuend. Du kennst dieses göttliche Lächeln der Kouroi, der uralten Götterstatuen? Ich sah kürzlich ein solches Lächeln auf einem jungen Gesicht – ein vielleicht Zwanzigjähriger, aus Pakistan vielleicht, der mit hoher Konzentration und daher Stirnfalte meine Autoscheibe geputzt hatte, und als wir ihm dankten und ihm lächelnd das Geld reichten, ein so wunderschönes reines Lächeln zeigte, dass ich es nicht vergessen kann. Liebe Grüße dir!

    Gefällt 3 Personen

    • Das hast Du schön ge- und beschrieben, liebe Gerda. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Bei uns sind es Türken, die mir mindestens einmal wöchentlich zuwinken und -lächeln. Ja, ich muss leider sagen: So lächelt mich sonst kein Einheimischer an ….
      Ich schicke Dir sonnigwinterliche Grüße nach Griechenland!

      Sylvia

      Gefällt 2 Personen

  4. Genau das ist es, was wir brauchen. Und es ist doch eigentlich so einfach. Es kostet nicht einmal etwas, jemandem ein Lächeln oder eine Umarmung zu schenken. Nein, es macht einen selbst nichtmal ärmer – ganz im Gegenteil. Warum bloß tun wir uns dann sooo schwer damit?

    Gefällt 2 Personen

    • Danke, liebe Belana Hermine. Ja, warum tun wir uns schwer damit? Einerseits ist es der Stress, dem viele Menschen im Alltag ausgesetzt sind (Arbeitsleben, Leistungsdruck, Digitalisierung – viele lächeln schon eher ihr Smartphone an, als das Gegenüber, materielle Sorgen und andere Nöte), andererseits sind wir schon so verbogen, dass wir es als Schwäche auffassen, wenn wir lächeln – in dieser Ellenbogengesellschaft, in der wir unsere harte Seiten zeigen sollten. Wichtig wäre in diesen Zeiten die Bewußtseinswerdung.
      Herzliche Grüße an Dich und einen schönen Tag,
      Sylvia

      Gefällt 2 Personen

  5. Was wirklich wichtig ist, hast du so wundervoll in Worten ausgedrückt, dass ich dir jetzt einfach freundlich zulächeln muss – es ist so schön … 🙂
    Und der junge Mann ist so sympathisch auf dem Foto. Toll, was er uns da vermittelt – er macht das sehr gut.
    Das ist ein sehr schöner Eintrag, liebe Sylvia. DANKE dafür ❤

    Gefällt 2 Personen

  6. Ja Sylvia, es ist sehr schlimm und traurig, wenn wir Freundlichkeiten misstrauen, anstatt ein Lächeln zu erwidern. In welcher Welt leben wir? In der heutigen, oft kalten Welt, suchen manche Leute lieber Wärme bei Reibereien als sich zu versöhnen.
    Liebe Grüße Hubert

    Gefällt 1 Person

  7. Danke für dieses schöne Gedicht, es erinnert einen wieder an das, was wirklich wichtig ist und häufig untergeht. Und welch passendes Bild, ich musste schmunzeln und habe mich an beidem (Gedicht und Foto) erfreut!! Das Lächeln hat er und hast Du virtuell auf jeden Fall bekommen! Liebe Grüße, Wanja

    Gefällt 2 Personen

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