Hör- und LesBar: „Wie gerne würd ich weinen“


Aus der Hör- und LesBar heute: „Wie gerne würd ich weinen“ – gelesen vom österreichischen Autor Karl Miziolek –

Ihr solltet es nicht versäumen – seine außergewöhnliche Form des Vortragens bescherte mir wahre Glücks- und Berührungsmomente:

Wie gerne würd ich weinen

Ach, wie gerne würd ich weinen,
weinen, so wie lachen,
könnt das Bittre sich vereinen
mit in mir der Schwachen

Weinen aus gequälter Brust,
seufzerschmetternd erfüllt,
über schmerzenden Verlust,
Unversöhntes – eingehüllt

Ach, wie gerne würd ich weinen,
über all das Lebens-ach,
atmet in mir, tief in meinen
Adern schon der Pulse flach

Weinen, so wie ich kann sehnen,
wie ich liebend zu schreiben vermag,
wie die Worte an mir lehnen,
jeden verwirrendschönen Tag

Ach, wie gerne würd ich weinen,
weinen, wie ein Singen,
doch die TränenLosen scheinen
kunstwandelnd zu durchdringen.

Copyright Sylvia Kling
Oktober 2016

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Hinweise zum Urheberrecht finden sich im „Impressum“!

Aus gegebenem Anlass möchte ich Folgendes bekanntgeben:

Nach diesem Gedicht veröffentliche ich im gesamten Netz keine Gedichte/Texte mehr, die noch nicht in einem Buch von mir erschienen sind. Wenn, dann werden diese ausschließlich gelesen und in meiner Mediathek zu finden sein. Zu Erzählungen sind selbstverständlich Leseproben auf meiner Homepage zu finden, welche auch hier, auf WordPress, ihren Platz haben werden.

Der respektlose Umgang im Netz mit den Arbeiten von Künstlern (Fotografen, der schreibenden Zunft, Musikern) und meine eigenen Erfahrungen hierbei lassen nicht mehr zu, dass ich ungeschützt meine Arbeiten preisgebe. Ich veröffentliche Bücher, die bezahlbar sind – so muss ich das leider ganz unverblümt schreiben. Diese können erworben werden.

Gedichte /Texte aus bereits veröffentlichten Büchern wird es selbstverständlich weiterhin geben – auch in Wort und Schrift.

Meine geplanten Veröffentlichungen sind hier zu finden:

https://sckling.wordpress.com/publizierungen/

Ich wünsche Euch noch einen schönen Wochenbeginn und bedanke mich herzlich für Euer Interesse.

Eure

Sylvia Kling

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43 Gedanken zu „Hör- und LesBar: „Wie gerne würd ich weinen“

  1. Entschuldigung, dass wir die letzten Tage etwas arg nachlässig waren beim (Re)Bloggen, aber eine aktuelle Sache duldete keinen Aufschub, und analog dem biblischen Wort „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.“ wissen wir hier immer noch nichts Genaues. ;-( Wir mussten nur verhindern, dass bestimmte Dinge nicht in eine „Kaffeesatz-Leserei“ ausarten konnten, bzw. sonst keine andere Möglichkeit geblieben wäre, weil alles Irdische sich in Rauch aufgelöst hatte. ;-(

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  2. Ich bin doch jetzt sehr verunsichert was das Urheberrecht angeht. Ich blogge ja hier und da auch Gedichte und Weisheiten und nenne dabei von wem es ist z.B Rilke oder der Dalai Lama. Verstoße ich dennoch gegen das Urheberrecht? Liebe Grüße Michi

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  3. Guck mal, Kollegen von dir … http://enpunkt.blogspot.de/2016/10/autoren-in-die-fresse.html
    Hoffentlich brauchst du dieses spontane Veröffentlichen nicht allzu arg als „Schwungraum“, so dass der Rückzug dich Energie kosten würde. Ich schreibe jetzt natürlich viel weniger und auf anderem Niveau, in anderer Art, doch früher setzte ich meine Texte einfach in ein Forum und bezog viele wichtige Impulse. Ich veröffentliche die Texte von damals jetzt erst, sind grad in der Druckerei – ich mag sie. Aber ich konnte damit nicht weitermachen, es gab Krach, das Umfeld hatte sich verändert, ich vielleicht auch – ganz lange Blockade. Nichts ging mehr. Wünsche ich keinem. Wobei dein interner Kreis sicher stabiler ist als das bisschen, das ich damals hatte.

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Alexandra,

      vor zwei Jahren begann ich mit diesem Blog und habe viele Erfahrungen machen dürfen – mehr gute, als schlechte.
      Ich mache auch keinen direkten Rückzug, sondern ich ändere nur von „noch nicht im Buch veröffentlichten“ in „bereits im Buch veröffentlichten“ Gedichte. Da ich bereits über 300 Gedichte in 3 Büchern veröffentlichte, bleibt genügend über.
      Vielleicht passt diese Entscheidung auch dazu, dass ich gerade an einem Roman arbeite: Das Leben meines Großvaters, der den ersten und zweiten WK überlebte und unglaubliche Aufzeichnungen hinterließ. Da ich auf Grund meiner Gesundheit ohnehin nicht so viel arbeiten kann, gibt es also genügend Zwischenräume.
      Ich werde meine Leserschaft hier keinesfalls enttäuschen und keine Energie verbrauchen.

      Letztendlich bleibt – abgesehen vom Verkauf meiner Bücher – meine Intention, die LeserInnen zu berühren, anzuhalten, sie mitzunehmen und auch nachdenklich zu stimmen, immer erhalten und vordergründig.

      Den Link habe ich mir angesehen: sehr interessant! Ich sehe die Digitalisierung auch als Fluch UND Segen. Meine Bücher gibt es, diese Entscheidung bleibt bestehen, nicht als Ebook. Meine Leser wissen und akzeptieren das, wofür ich sehr dankbar bin.
      Den Artikel der Autorin möchte ich gern auf Facebook teilen – unglaublich gut! DANKE! 🙂
      Sei herzlich gegrüßt,

      Sylvia

      PS: Was machst Du mit Deinen gedruckten Texten nun?

      Gefällt 1 Person

      • Urheberrecht ist nun mal Urheberrecht und darauf würde ich an Deiner Stelle auch pochen. Ich hatte mal ein langes Telefonat mit dem Liedermacher Knut Kiesewetter. Ich hätte von ihm gerne die Rechte zur Veröffentlichung eines Liedes von ihm gehabt, das sehr gut zu einem Thread gepasst hätte.

        Er hat sehr bedauert, dass er sie mir nicht geben konnte, da die Rechte nicht bei ihm, sondern der Plattenfirma lagen. Mit der sollte ich mich in Verbindung setzen. Die haben darauf allerdings nie geantwortet. So musste ich darauf verzichten. Das war mir aber immer noch lieber, als ein Urheberrecht zu verletzen.

        Gefällt 2 Personen

      • Vielleicht habe ich diesen „Schuß vor den Bug“ (sagt man doch so, oder?) auch gebraucht, um vorsichtiger zu werden. Ich selbst würde auch nie auf den Gedanken kommen, geistiges Eigentum zu verbreiten, ohne den Urheber zu fragen oder diesen gar wegzu“bearbeiten“ -unglaublich sowas. Du hast gut gehandelt – ach, wären doch alle so.

        Wie ich schrieb: Jedes meiner Bücher kostet bisher unter 10,00 Euro und wir achten darauf, dass sie erschwinglich bleiben. „BruchStücke“, Band I und II, können sogar unabhängig voneinander erworben werden. Die Deutschen geben so viel Geld aus – warum nicht auch für ein Buch? 😉

        Aber alles hat sein Gutes und so schrieb ich ein Gedicht, in welchem ich meine sarkastische Ader wieder pulsieren lassen konnte. Ich stelle es in den nächsten Tagen ein. Auf FB fand es schon durchaus Erheiterung.
        🙂

        Gefällt 3 Personen

  4. Pingback: Hör- und LesBar: „Wie gerne würd ich weinen“ | Kulturnews

  5. ich danke dir liebe Sylvia! Es gab auch bei mir eine Zeit da wurde geklaut was das Zeug hielt. Sprüche fanden sich auf Prospekten von Hotels, Kommunen u.s.w., ja sogar Keramik Arbeiten mit Texten von mir wurden von Firmen erzeugt ohne zu fragen natürlich.
    Bis es mir zu viel wurde und ich rechtlich vorging, seither ist es ruhiger geworden. manche kapieren es einfach nicht was ein Urheberrecht ist. Wenn du Hilfe brauchst, bin ich gerne bereit dir meine Anwälte zu empfehlen.
    liebe Grüße
    Karl

    Gefällt 5 Personen

    • Ja, lieber Karl. Ich bemerke auch immer wieder: Es werden in sozialen Netzwerken Aphorismen, Sprüche veröffentlicht, ohne den Urheber zu nennen. Begründung: Man kenne ihn nicht. Ein Klick von mir auf Google und ich habe ihn! Dabei ist es völlig unerheblich, ob der geistige Urheber noch lebt, oder nicht.
      DAS wird einfach nicht begriffen. Damit selbst nicht gedacht werden muss, wird eben geklaut – ich habe dazu natürlich ein Gedicht geschrieben. Vielleicht bringe ich es nächstes Mal – freigegeben zum Klau …. ;-).

      Liebe Grüße
      Sylvia

      Gefällt 6 Personen

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