Gewidmet meinen geistigen Schwestern


Gewidmet meinen
geistigen Schwestern

Hätt ich gewusst,
wie viel Kraft in deinem Leben
das Besitzen misst,
dein Schatten so groß geworden,
dass ein Drüberspringen
ganz unmöglich ist

Hätt ich gewusst,
wie stark dein Groll
die Jahre überdauert,
herrisch grobes Spiel
an jeder Ecke auf
uns lauert

Hätt ich gewusst,
dass die Macht ist dein
einzig erstrebenswertes
Ziel,
und du be-nutzt die
Menschen als
mißgehandeltes Ventil,

Hätt ich gewusst,
dass dein Sein als Vater
meines Kindes einem
lügend Raubgetiere
gleicht –
Ich hätte trotzdem
gern dieses eine Kind,
das jeden noch so trüben Tag
mein Herz erweicht.

Copyright Sylvia Kling

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Liebe Freunde, Leser und Besucher,

ich wünsche Euch einen guten Wochenausklang und freue mich über Eure Aufmerksamkeit, die Likes und Kommentare. Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Hinweise zum Urheberrecht finden sich im Impressum!

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16 Gedanken zu „Gewidmet meinen geistigen Schwestern

  1. Liebe Sylvia, man ist schnell geneigt in der Ich-Person eine Frau zu sehen. Nur gibt es auch viele Männer in dieser Lage. Wenn Frauen nach Macht streben, ihre Karriere ihnen das Wichtigste ist, ordnen sie dem alles unerbittlicher unter als ein Mann. Eizellen werden eingefroren bis das Kind passt. Ich kriege Pickel, wenn ich die Fürsprecherinnen höre, die das alles unter das Moto der Vereinbarkeit von Karriere und Familie stellen. Es geht auch anders, aber diese Gesellschaft forciert diesen Schwachsinn. Welches Kind möchte eine alte Mutter? Die nichts spontan macht? Die das Leben des Nachwuchses so plant, dass ein altkluger Besserwisser am Ende da steht und eigentlich nicht vorbereitet ist auf Unbillen, die das Leben mit sich bringt?!

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Bärbel, Du hast mit allem Recht.
      Hier wird verständlicher Weise nur eine Sicht in EINEM Gedicht beschrieben. Zumal das lyrische ICH immer (s)eine Berechtigung hat. Dafür ist Kunst da.

      Es gibt noch sehr viel mehr Situationen im Leben – auch zu dieser Thematik – die nicht durch ein Gedicht abgedeckt werden können/müssen.

      Ansonsten, wie oben erwähnt, hast Du meine ganze Zustimmung!

      Liebe Grüße

      Sylvia

      Gefällt 3 Personen

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