Hör- und LesBar „Drei Mal“


Ein Hochgenuß und auch für mich Gänsehaut pur – heute aus meiner Hör- und LesBar:

„Drei Mal“ aus „BruchStücke“, von dem österreichischen Autor Karl Miziolek gelesen – mit musikalischer Untermalung:

Gern möchte ich Euch auf den Beitrag von Karl hinweisen und Euch seine Seite wärmstens empfehlen:

http://wortbilder.at/bruchstuecke.html – Hier liest Karl „GedankenBoote“. Nun der Text zu meinem Gedicht:

Drei Mal

Ich kann nicht schlafen
ohne dich,
wechselte drei Mal
die Gewänder

Ich kann nicht ruhen
ohne deinem Atem,
zählte drei Mal
die Himmelsränder

Ich kann nicht berühren
deine zartblasse Haut,
wachte drei Mal
über deinem Kissen

Ich kann nicht hören
dein SchlafesStöhnen,
ich wurde drei Mal
ohne dich zerrissen.

©Sylvia Kling

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38 Gedanken zu „Hör- und LesBar „Drei Mal“

  1. Pingback: Das Goldene Lesezeichen – Oktober 2016 – Cinematographic Tides

    • Oh! Nun muss ich doch fragen: Warum bekomme ich das jetzt angezeigt zum Beitrag vom Oktober und der wunderbaren Auszeichnung für mich? Sorry, dass ich frage … – ich bin nicht immer in glorreicher Vereinigung mit der Technik und dem PC-Gedöns.

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  2. Drei Mal ist nicht drei Mal
    drei Mal ist viele Male

    Ich kann nicht schlafen
    nicht ruhen
    kann Dich nicht berühren
    und nicht hören deinen Schlaf

    Viele Male
    wurde ich zerissen
    viele Male wachte ich
    über deinem Kissen
    und zählte die Unendlichkeit
    unzählige Male
    kleidete ich mich neu

    Der Liebe Sehnsucht
    kann man nicht deutlicher malen
    nicht eindringlicher verdeutlichen
    als Deine Worte
    als Dein Gedicht
    das vermag!

    Herzlichen Dank dafür!
    Lieben Gruß, M.!

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    • Vielen herzlichen Dank DIR, lieber M. Ich bin so glücklich, dass die recht einfachen Worte, die ich absichtlich für dieses Gedicht wählte, so gut wirken können.

      Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche und grüße Dich herzlich,

      Sylvia

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  3. Liebe Sylvia,
    Deine wunderbaren Gedichte bekommen durch die herrlich einfühlsame Vortragsweise von Karl Miziolek noch mehr Zauber! Er liest sie ganz bedacht und gefühlsvoll. Die begleitende Musik tut ihr Übriges.
    Schön, wie die beiden Gedichte hier im Festtagskleid erstrahlen!
    Das alles ruft nach mehr! 😉
    Die Bilder Deines Sohnes habe ich leider nicht gesehen…
    Wie lebendig und spannend es für Dich gerade zugeht!!! Ich freue mich sehr mit Dir!
    Ganz herzlich, Petra

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    • Liebe Petra,
      vielen lieben Dank! Ich freue mich sehr über Deine Worte.
      Die Bilder habe ich wieder entfernt, da sonst das Gedicht zu wenig Raum erhält.
      Es ist wirklich sehr lebendig und auch überaus spannend. So viele Projekte und Pläne warten auf mich.
      Ich hoffe, Du hast einen guten Start in den Dienstag.

      Herzliche Grüße

      Sylvia

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  4. .. und jetzt bin ich da und bitt dich dreimal: Mach mit 😎 ❤

    Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)
    Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)
    Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)
    Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)
    Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

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  5. Pingback: Sonntag, den 02. Oktober 2016 | Kulturnews

    • Danke, lieber Arno – Karl hat diese besondere Art, Gedichte zu lesen, die mich auch immer wieder fasziniert.
      Die Lesungsfotos habe ich entfernt, da sie sonst von dem Wesentlichen ablenken (Leseverhalten der Leser 😉 ).
      Sie sind jedoch auf meiner HP unter „Presse“ zu finden.

      Hab auch einen wundervollen Sonntag.

      Herzlichst,
      Sylvia

      Gefällt 1 Person

  6. Liebe Sylvia, vielen Dank, dass du meine Interpretation deines wundervollen Gedichtes hier anbietest. Vielleicht wundern sich manche Hörer über den Vortrag und können ihn nicht richtig einordnen. Aber in meinem Alter empfindet man etwas anders als junge Leute. Man horcht immer wieder, fühlt immer wieder, geht es dem Parter gut? atmet er noch, Selbst ein Schnarchen ist ein so tolles Zeichen, ja, es geht Ihr/ihm gut. Deswegen spricht mich dieses Gedicht besonders an, Ich danke dir!
    Liebe Grüße
    Karl

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    • Lieber Karl,

      ich hoffe nicht, dass sich der geneigte Leser/Hörer wundert. Denn dieses Gedicht habe ich absichtlich „zweideutig“ geschrieben. Einerseits könnte es ein „schlichtes“ Vermissen des/der Geliebten sein, andererseits ein ganz anderes, ein endgültiges Vermissen.
      Ja, lieber Karl, und genau deshalb liebe ich Deine Interpretation besonders!

      Herzliche Grüße
      Sylvia

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    • Liebe Babsi,
      wir haben „Der Deutsche im empathischen WohlstandsModus“ aufgenommen. Allerdings ist die Aufnahme nicht gut geworden. Wir werden am 10.12., wenn ich in der Marienkirche Dessau lese, eine bessere Aufnahme anstreben.

      Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

      Liebe Grüße
      Sylvia

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