Gewidmet meinen geistigen Schwestern


Gewidmet meinen
geistigen Schwestern

Hätt ich gewusst,
wie viel Kraft in deinem Leben
das Besitzen misst,
dein Schatten so groß geworden,
dass ein Drüberspringen
ganz unmöglich ist

Hätt ich gewusst,
wie stark dein Groll
die Jahre überdauert,
herrisch grobes Spiel
an jeder Ecke auf
uns lauert

Hätt ich gewusst,
dass die Macht ist dein
einzig erstrebenswertes
Ziel,
und du be-nutzt die
Menschen als
mißgehandeltes Ventil,

Hätt ich gewusst,
dass dein Sein als Vater
meines Kindes einem
lügend Raubgetiere
gleicht –
Ich hätte trotzdem
gern dieses eine Kind,
das jeden noch so trüben Tag
mein Herz erweicht.

Copyright Sylvia Kling

sk_initialien_1

Liebe Freunde, Leser und Besucher,

ich wünsche Euch einen guten Wochenausklang und freue mich über Eure Aufmerksamkeit, die Likes und Kommentare. Passt gut auf Euch auf.

Eure Sylvia Kling

Hinweise zum Urheberrecht finden sich im Impressum!

Lieber würd ich sterben


Lieber würd ich sterben

Lieber würd ich gar verhungern,
als dich darben zu sehen,
lieber im durstgen Elend leben,
lieber nackend durch die Winde gehen,
als dir keine wohligwarmen Kleider hinzugeben.

Lieber würd ich mein wenig Hab und Gut
verkaufen,
als zu sehen, dass du keine Bleibe hast,
lieber verbissen mit deinen Feinden raufen,
als dass du brichst unter der Drohung Last

Lieber würd ich aufrecht sterben,
als meiner Liebe zu dir abzuschwören,
denn ich weiß, nur so kannst du zu
jenem Menschen werden,
der mit Bedingungslosigkeit versteht, dem
Schwachen zuzuhören.

Copyright Sylvia Kling

Dieses Gedicht wird mit 49 anderen Gedichten zur Lesung am 10.12.2016 in der Marienkirche Dessau vorgetragen.

Gestaltung: Michael Zach, Oikos-Redaktion, DEEZ

Gestaltung: Michael Zach, Oikos-Redaktion, DEEZ

Beitragsfoto: Yvonne Wagner, Reichenbach bei Hermsdorf

Weder Texte noch Bilder dürfen ohne meine Zustimmung und nicht ohne Angabe des/der jeweiligen Urhebers/Urheberin kopiert oder weiterverwendet werden. Bitte auch die Hinweise im Impressum hierzu beachten.

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern einen wunderbaren Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche. Bei Kommentaren bitte ich um Nachsicht, wenn ich aus Zeitgründen heute nur verzögert antworten kann.

Eure Sylvia Kling

Bald ist wieder Zeit und „Irgendwann“


Bald ist wieder Zeit für Besinnlichkeit und Zeit für Entschleunigung (es sei denn, man gibt sich einem anhaltenden Kaufrausch hin 😉 ). Vielleicht möchte der eine oder andere sich auch Zeit für Kultur und Kunst nehmen?

Dann lade ich Euch ein:

Am Samstag vor dem 3. Advent findet in der Marienkirche von Dessau eine Lesung mit musikalischer Instrumentalbegleitung statt.

Eine duftende Mischung aus allen, meinen bisherigen lyrischen Arbeiten wird dem geneigten Zuhörer im Anschluss an den dort stattfindenden Weihnachtsmarkt dargeboten.

Ort: Marienkirche Dessau
Zeit: Sa., 10.12.2016, 20:30 Uhr

Eintritt: frei

Hier einige Impressionen aus dem letzten Jahr zum Weihnachtsmarkt
(zur Verfügung gestellt vom Veranstalter, Peter Fischer)

received_1111000435645720

received_1111000358979061Marienkirche Dessau/Fotos: Peter Fischer

Die Veranstaltung ist auch hier zu finden:

https://www.facebook.com/events/1656809444630236/ – Facebook
oder wie gehabt auf meiner Homepage:
http://www.sylvia-kling.de/termine.php#start
Auf dieser sind auch Fotos für die Pressarbeit zu finden und ein Auszug aus dem Flyer zum Programm „AusgeKLINGt“
mit HC Schmidt (szenisch musikalische Lesung – unter „Punkt 6“).

Zu diesen Veranstaltungen wird es, außer meinen Texten, gefühlvoll gesungene Lieder, dargeboten von HC Schmidt, geben. Einen kleinen Einblick in die Anfänge der Proben zu einem Song könnt Ihr im Link unten bekommen. Es handelt sich um einen Song von Steve Wonder. Als mich der Meißner Künstler HC Schmidt vor einigen Wochen anrief und mich fragte, ob ich ihm dazu einen Text schreiben könne, nahm ich diese neue Herausforderung gern an (bisher schrieb ich Songtexte, zu welchen noch die Melodie komponiert werden sollte). Ich brauchte 4 Stunden – dann war es vollbracht.

Im Video könnt Ihr auch mal einen Eindruck gewinnen, wie ein Musiker arbeitet und wieviel Zeit es dauert, einen Song sattelfest und perfekt zu präsentieren. Das Zwischenstück (im Video als Sprechgesang) wird die bezaubernde Künstlerin Mila Georgiewa singen. Auch ihre umwerfende Stimme wird diesem Song eine ganz besondere Note verleihen. Wir dürfen also auf das Endergebnis gespannt sein. Ganz ehrlich: Ich ziehe, seit mir klar wurde, welche Arbeit Musiker leisten, vor diesen Künstlern den Hut! Wer weitere Songs von HC Schmidt/Mila Georgiewa hören möchte, findet diese auf dem YouTube-Kanal oder frage bei mir an :-).

Hier nun: „Irgendwann“

Musik: Steve Wonder

Text: Sylvia Kling

Ich wünsche meinen Freunden, Lesern und Besuchern eine wundervolle Restwoche.

Eure Sylvia Kling

Unverbraucht – Kinder im Aufwind –


Unverbraucht

Ich möchte gern mit Kinderaugen sehen,
wie sie die Welt und den Sinn begründen,
mit Lachen ihren Tag bestehen,
und noch nichts wissen von Bitterkeit und Sünden

Wie sie das Getue von Erwachsenen ertragen,
die maskiert die Alltagsbögen überspannen,
keck und ohne listige Gebärden ungezwungen alles sagen,
ohne lieblos die Maskenträger zu verbannen

Wie sie am Wegesrand den wahren Reichtum noch erkennen,
der von den Alten nicht mehr wahrgenommen,
wie sie auf jedes Neue wißbegierig brennen,
und nie genug von den Warums bekommen

Wie sie vergnügt am Morgen singen
und das naturgegebene Vertrauen in uns legen,
wie sie herzzerreißend weinen, lachen, klingen
Wohl denen, die noch der Kinder Seelen pflegen.

©Sylvia Kling

Hinweise zum Urheberrecht finden sich im Impressum

Zeichnung: "Jonas" - Arno von Rosen

Zeichnung: „Jonas“ – Arno von Rosen

Ich freue mich heute besonders, ein Gedicht mit einer Zeichnung des von mir hochgeschätzten Arno von Rosen verschönern und bekleiden zu dürfen.

Mehr Zeichnungen findet Ihr auf der Seite von Arno:

https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/06/07/fingeruebungen/

Ich danke Arno für diese wunderbare Zusammenarbeit!

Das Gedicht widme ich dem, von der Malerin Petra Pawlofsky ins Leben gerufene Projekt „Kinder im Aufwind“, welches Ihr hier findet:

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/18/kinder-im-aufwindchildren-upwind/

Bisherige Beiträge zum Projekt:

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/18/kinder-im-aufwindchildren-upwind/

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/22/liebevolle-wegbegleiteraffectionate-company/

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/25/von-zeitdruck-hektik-und-ruhe/

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/25/von-zeitdruck-hektik-und-ruhe/

https://pawlo.wordpress.com/2016/09/02/die-widerstandskraft-staerken-1/

Die Widerstandskraft stärken/Strengthening resilience 2*

Generationenreigen/ Round Dance of Generations*

Malen, Singen, Rhythmus: unbedingt!*

Die Kraft in der Ruhe/ Strength in calm 1*

Die Kraft in der Ruhe/Strength in calm 2*

Sylvia Kling

https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/2015/11/19/kinder-erfahren-und-eltern-sprechen/

https://sckling.wordpress.com/2016/08/22/schluesselerlebnis-kinder-im-aufwind-children-upwind/

Random Randomsen

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/08/19/kia-1-%e2%80%a2-die-kinderwelt-ist-klang/

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/08/23/kia-2-%e2%80%a2-pity-the-child/

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/08/28/%e2%98%85-kia-3-liebeserklaerung/

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/09/08/kia-4-%e2%80%a2-eternity-in-progress/

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/09/15/kia-5-%e2%80%a2-lebenslaeufe/

Anne-Marit

https://anneslesetagebuch.wordpress.com/2016/08/19/rainer-engelmann-kinder-ausgegrenzt-und-ausgebeutet-in-zusammenarbeit-mit-amnesty-international/

Ulrike Sokul

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/02/24/henriettes-heim-fuer-schuechterne-und-aengstliche-katzen/

Mitzi Irsaj

https://mitziirsaj.wordpress.com/2016/08/26/kinder-im-aufwind-ein-projekt-von-petra-pawlofski-und-ein-kleiner-beitrag-von-mir/

vro jongliert

http://vrojongliert.blogspot.co.at/2016/09/kinder-sind-keine-prufung-ein-pladoyer.html

Diana Klute

https://artscope.de/2016/06/28/you-are-my-home/

Meinen Lesern, Freunden und Besuchern wünsche ich morgen einen guten Start in die neue Woche.

Eure Sylvia Kling

Unsere Schöne


Unsere Schöne

Sie ist so schön,
beackert, so prall
und trotz des Alters
herrlich drall

da laufen doch,
ihr wollt es (nicht) wissen,
die Wahnsinnskranken
ohne Gewissen,

manche stummdumm
und manche mit Waffen,
wollen sie hochtrabend
noch mehr raffen,

was gestern noch
von Schönheit geprägt,
wird unverdrießlich
in Asche gelegt,

oder erklinget
die GlaubensLeier,
wer trägt – wo – den
falschen Schleier,

da wird es gar
dem Herrgott zu bunt,
der im Anblick seiner
Schöpfung vestummt,

der und die Sterne,
all das HimmelsFinale
schaut auf uns Irre
das MenschleinFatale

(sie hoffen sicher,
dort oben zu bleiben,
als hier unten bei diesem
elenden Treiben)

ihr Mitleid gilt
diesen Hurensöhnen,
die unsere pralle Schöne
verhöhnen

schmerzvoll erkennen sie,
was groß und schön,
wird durch MenschenHand
zugrunde gehn.

©Sylvia Kling

sk_initialien_1

Dieses Gedicht wird in meinem Lyrikband „AufBruch“ enthalten sein, welcher ca. im Dezember 2016 erscheinen wird. Auch zu meiner Lesung am 10.12.2016 in der Marienkirche Dessau wird dieses Gedicht zu Gehör kommen. Mehr zu dieser Lesung hier:

https://sckling.wordpress.com/lesungentermine/

 

Hinweise zum Urheberrecht:

Das Kopieren und Weiterverwenden von geistigem Eigentum ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Alle Weiterverwendungen -außer im direkten Reblogging – bedürfen meiner Genehmigung (siehe auch Impressum).

Wer möchte zum Kontinent des Lächelns reisen?


Ja, Ihr habt richtig gehört. Macht es Euch neugierig?

Dann lade ich Euch ein, mir zu folgen:

Harbans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns

hrabans-geheimnisvolle-reise

Ein Buch von Lotar Martin Kamm. Lotar schreibt dazu:

Das Genre der Kurzgeschichten hat den großen Vorteil, den wesentlichen Erzählfaden komprimiert wiederzugeben, selbst, wenn beim ein oder anderen Fall der Leser gern mehr erfahren möchte. Mich beflügelte stets eine ziemlich spontane Idee beim Schreiben, keine Kurzgeschichte folgte einem vorher erdachten Konzept, sondern entwickelte sich wie von selbst.

„Hrabans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns“ entstand keineswegs zufällig als Buchtitel. Sie ist nicht nur mit Abstand die längste, sondern gleichwohl reine Science Fiction, die mich bereits als Jugendlicher zu faszinieren begann.

Das zwischenmenschlich Dramatische in ziemlich unterschiedlichen chaotischen Konstellationen bis hin zu mystischen Begebenheiten durchziehen die Kurzgeschichten. Kurzum, jede Menge Spannung sorgt für Abwechslung und nachdenkenswerte Schilderungen, möchte aber in erster Linie unterhalten.

Die Rezension von Ninde C., einer Leserin:

Harbans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns…..

hat mich mitgenommen auf eine Reise. Nicht nur auf eine Reise des Lächelns, auch auf eine Reise des Weinens, des Nachdenkens und auf eine Reise mit in meine Träume. Ich weiß nicht, wie Lotar es geschafft hat, ich weiß nur, dass ich selten so kurze Geschichten in meine Träume mitnehme. Ob Gisele oder Melinda, auch Gasbar, drei von vielen Hauptdarstellern, die mich so sehr berührt haben, dass sie mich sogar nachts begleitet haben. Wer sich fallen lassen kann, in Geschichten eintauchen kann und die Welt so schön aber auch kritisch und erbarmungslos sieht wie ich, sollte unbedingt dieses wundervolle Buch lesen und sich mit Hraban auf die Reise begeben.

Danke, Lotar Martin Kamm!

Lotar Martin Kamm:
Jahrgang 1957, geboren in Tübingen, als Kleinkind aufgewachsen in Schottland, gelernter Möbelschreiner, gearbeitet als Bühnentischler, Holzbildhauer, lebt im Rhein-Westerwald, betreibt die Journalismusplattform „querdenkende.com“ und ist Mitbegründer der vielen von Euch bekannten und beliebten Seite „kulturnews“, die oft interessante Beiträge von Bloggern und Künstlern aufnimmt, um sie einer weiteren Leserschaft zuzuführen.

Seine Seite mit immer wieder aktuellen und interessanten Themen:

Willkommen bei Querdenkende

Die Seite „Kulturnews“ mit einem breiten Spektrum an Themen, wie Architektur, Literatur, Kunstgeschichte, Fotografisches, Modewelt, Kochen, Reiseberichte, Museum, Musik und vieles mehr:

https://kulturnews.net/

Das Buch findet Ihr auf amazon hier:

https://www.amazon.de/Hrabans-geheimnisvolle-Reise-Kontinent-L%C3%A4chelns-ebook/dp/B01KVXHKSU/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1475607793&sr=8-1-fkmr0&keywords=Harbans+geheimnisvolle+Reise+zum+Kontinent+des+L%C3%A4chelns

Ich erwarb das Buch von Lotar und kann mich nun an seinen wunderbaren, sensibel erzählten und abenteuerlichen Geschichten erfreuen.

Meinen Lesern, Freunden und Besuchern wünsche ich einen wunderbaren Start in das kommende Wochenende.

Eure Sylvia Kling

Hör- und LesBar „Drei Mal“


Ein Hochgenuß und auch für mich Gänsehaut pur – heute aus meiner Hör- und LesBar:

„Drei Mal“ aus „BruchStücke“, von dem österreichischen Autor Karl Miziolek gelesen – mit musikalischer Untermalung:

Gern möchte ich Euch auf den Beitrag von Karl hinweisen und Euch seine Seite wärmstens empfehlen:

http://wortbilder.at/bruchstuecke.html – Hier liest Karl „GedankenBoote“. Nun der Text zu meinem Gedicht:

Drei Mal

Ich kann nicht schlafen
ohne dich,
wechselte drei Mal
die Gewänder

Ich kann nicht ruhen
ohne deinem Atem,
zählte drei Mal
die Himmelsränder

Ich kann nicht berühren
deine zartblasse Haut,
wachte drei Mal
über deinem Kissen

Ich kann nicht hören
dein SchlafesStöhnen,
ich wurde drei Mal
ohne dich zerrissen.

©Sylvia Kling

sk_initialien_1