Die Ballade vom unvergessenen Tag


Die Ballade vom unvergessenen Tag

Kürzlich traf ich
in der MittagsHitze
auf einen kleinen Alten,
zwei fremde Augen,
wie blaue Blitze,
die in meinen Alltag
prallten.

Unter tiefen Narben
kaum zu erkennen,
ein schmalgeformter Mund,
ein kurzer Blick,
ein leises Brennen,
auf gelittenem Untergrund.

Er las in der Zeitung,
einer Regionalen
und schüttelte
das weiße Haar,
„Die werden noch bitter
bezahlen,
das ist doch sonnenklar!“

Ich stand in der Nähe,
beschäftigt mich zeigte,
schielte neugierig
zu dem Alten,
müde er den Kopf
nur neigte,
es trafen sich
zehn Mal zehn Falten.

„Junge Frau, was meinen
Sie dazu,
vielleicht können Sie
es mir sagen,
brauchen Sie eine
zirkusbunte Kuh,
für ein bisschen
Milch im Magen?

Wie schätzen sie
das Leben ein,
muss Großes immer
größer werden,
brauchen sie stets
den teuren Wein,
wie diese gepflegten
Derben?

Sie quatschen und
lamentieren,
sind alle
aus gutem Stall,
doch verblöden sie
in ihrem Gieren,
schlappe Hirne
essen gern prall

Die sollten erstmal
barfuß laufen,
Gott segne ihr
Gemüt
und solange
klares Wasser saufen,
bis das erkaltete
Herz wieder
glüht

Ach, junge Frau,
verzeihen sie mir,“
sprach er weiter,
vor Aufregung matt,
„das Schweigen ist
heut eine Zier,
vorallem im Trocknen
und satt.“

Er lachte bitter
und leise,
„Ich bin nicht mehr
lange hier,
ich geh bald auf
erlösende Reise,
der Tod hat mich schon
im Visier.

Da treff ich wieder
die Eltern
als Sohn,
die Geschwister,
zu jung gestorben –
unter der Hitlernation,
die auch Lebende
bis heut verdorben.

Da dreht sich auf
dieser Welt
das Kriegsrad unentwegt,
glauben Sie mir,
die Seele des
Menschen fällt,
bevor die Erde
sich nicht mehr regt.“

Ich grüßte
den Alten und ich lief,
mein Herz stand schon
in Flammen,
ich vertrug ihn
nicht mehr, den Mief,
trage nun
meine Worte zusammen.

Was soll ich euch
denn noch erzählen,
pazifistisch
menschenerschöpft,
ich beginne mich
zu schälen
hab das elende
Schweigen geköpft.

©Sylvia Kling

sk_initialien_1

 

Zum Projekt „GEGEN DAS VERGESSEN“ – hier das Portfolio dazu:

https://sckling.wordpress.com/portfolio/gegen-das-vergessen/

Bitte weiterlesen!

Gestern waren Wahlen in MVP. Das Wahlergebnis war zwar zu erwarten, hat dann uns, als Gegner der AfD, doch zutiefst erschüttert.
Meine Meinung dazu:

Sie werden sich von selbst auflösen. Sie sind sich nicht einig, haben kein politisch tragfähiges Konzept.
Man sollte aufmerksam sein und sich vor diesem gesellschaftlichen Phantom nicht verschließen.
Es ist Teil unserer Gesellschaft und bedarf auch unserer Beachtung.
Aber wir dürfen davor keine Angst bekommen und in Panik oder Hysterie verfallen. Primär sollten wir mit Argumenten und sachkundigen Meinungen der AfD und ihren Anhängern den Boden entziehen. Das setzt in uns eine solide, moralische und politische Bildung voraus.

Ich möchte meinen Lesern und Besuchern hier dringend einen Ausschnitt aus dem Artikel in der Telepolis – von Florian Rötzer empfehlen. Ich gebe den gesamten Artikel unter dem Auszug als Leseempfehlung weiter:

„Abzusehen ist, dass die AfD bald in sich zusammenbrechen und sich als
Phantom erweisen wird, das eine Zeitlang die anderen Parteien vor sich
hertreiben konnte, die sich um „die Mitte“ drängelten, also auch um den
Erhalt des Bestehenden. Deprimierend ist, dass es offenbar in Deutschland
wie in vielen anderen Ländern als Alternative nur diese kreischende
Erhaltungsstimmung gibt, die Veränderung als solche fürchtet und Mauern,
Grenzen und Zurück zur Nation ersehnt, selbst im Einwanderungsland USA.
Fortschritt ist derzeit bestenfalls noch technischer Fortschritt, der das
Heil bringen soll, alles andere ist desavouiert. Höchste Zeit, den
sozialen, machbaren, aber postsozialistischen Fortschritt wieder zu
erfinden.“

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49326/1.html
Das Beitragsbild wurde mir von Doreen K. aus Rostock zur Verfügung gestellt – vielen herzlichen Dank. Bitte das Foto nicht kopieren und weiterverwenden.

Weitere Hinweise zum Urheberrecht:

Dieser Beitrag darf rebloggt und im Rahmen des Projektes verteilt werden. Das Prosagedicht darf nicht an anderen Stellen ohne meine Einwilligung ohne Angabe des Urhebers verwendet oder zitiert werden.

Advertisements

32 Gedanken zu „Die Ballade vom unvergessenen Tag

  1. Guten Abend,

    auch ich möchte kurz meine Meinung zu der angefangenen Diskussion kundtun, aber trotzdem nicht vergessen der Autorin für ihre Ballade, die so wunderschön geschrieben und berührend zugleich ist, zu danken.

    Wer zu den Grundfesten der Demokratie steht, sollte wählen gehen, und sich nicht der Stimmabgabe enthalten. Sicher ist es schwer die Unterschiede zwischen den Parteien der großen Koalition auszumachen.

    Ein wenig mehr Profil zeigt wenigstens die Partei «Die Linke», die mit klaren Aufforderungen auf Wahlplakaten für eine Veränderung in Deutschland wirbt: «Keine Waffenexporte mehr», «Abschaffung von Hartz IV», «Grundeinkommen für Alle», und eine Vermögenssteuer für die Reichen, welche u.a. in der Forderung noch niedriger liegt, als die Besteuerung in der Schweiz.

    Die Frage ist doch nur: «Sind wir für Veränderungen auch bereit?»

    Die Veränderungen werden dann jeden betreffen. Den Rentner, die Arbeiter und Angestellten, die Beamten, die Azubis etc., die Kranken, Dich und auch mich.

    Gebe ich dann gerne meine Gewohnheiten für eine bessere Gesellschaft auf, oder denke ich, dass die Veränderungen so laufen sollen, dass sie erst einmal die Anderen von uns träfen, nämlich die, die ich nicht kenne?

    Wer wagt sich an die Aufgabe nicht nur Geschenke zu verteilen, sondern auch Forderungen zu stellen?

    Mit dem Herumhacken auf den Politikern und den Reichen wird es nicht getan sein!

    Nebenbei betrachtet ist die Entwicklund der Zahl der Bevölkerung rückläufig: Weniger junge Menschen als Alte. Das heißt mit anderen Worten, die Alten werden eines Tages das Rückrat der Gesellschaft brechen.

    Hat jemand dafür einen tragbaren Lösungsvorschlag?

    Aber das nur am Rande…

    Ich bin mir sicher, dass die AfD nur eine weitere Partei in den Fußstapfen der DSU, der Schill- Partei, den Islamfeidlichen und anderer ist, die gerne einmal mit dem Holzhammer richtig aufräumen wollen. Von demokratischen und staatskonformen Handlungen wollen diese nichts wissen. Das Spektrum der politischen Arbeit dieser Partei ist schmalbandig und liegt mehr im Aufputschen der inneren Sicherheit und der Abschottung nach dem Motto: My home is my castle. Am besten noch mir D-Mark und Grenzzäunen gegen die Anderen! Und die Anderen im eigenen Land ebenso hinter Gitter bzw. Zäune bringen.

    Doch das ist nur Wunschdenken.

    Die AfD wird rasch verblassen, wenn Herr Seehofer bei der nächsten Bundestagswahl gen Berlin marschiert. Dann wird es nur noch einen kontrollierten Zugang von Fremden nach Deutschland geben, so wie wir die Fremden schon all die Jahre benutzt haben: Als Arbeitskraft ohne ihre Herkunft und Kultur zu sublimieren.

    Das Auseinanderbrechen der EU hat mit dem Brexit nicht aufgehört. Nationale in Polen, Niederlande und Ungarn etc. werden diesen Prozess befeuern.

    Dann ist Europa in der Verfassung wie es einmal war, und zwar so wie nach dem II. Weltkrieg. Nationalstaaten mit eigenen Währungen und wirtschaftlich maroden Ländern im Süden und Osten.

    Der Sieger wird Deutschland sein, mit eingeführter D-Mark und Weltmeister im Export und das seit vielen Jahren.

    Dem Niedriglohn und der Absenkung der sozialen Standards sei Dank, oder haben wir noch nicht bemerkt, dass wir bei jeder medizinischen Leistung hinzu zahlen?

    Wer hier ein tragfähiges Konzept hat und dies als Wahlprogramm seit Jahren verkauft, um diese Probleme zu lösen muss ich nicht noch erwähnen.

    Doch «Die Linke» wählt der Deutsche nicht: Der Modergeruch der SED haftet zu stark an, und der Altbundesdeutsche ignoriet die linkere Kraft neben der SPD nicht. Da wurde zuviel gegen jegliche Idee aus deren Reihen gehetzt.

    Am Ende bleibt mir nur eine Prognose: Die Merkel knickt in der Flüchlingsfrage gegenüber Seehofer ein, die AfD hat diese Entwicklung mit *GIDA beschleunigt. Die breite Masse wählt wieder SPD und CDU/CSU.

    Es bleibt somit alles beim Alten, denn so schlecht geht es uns noch nicht, dass wir «Die Linke» wählen müssen.

    Gute Nacht.

    Gefällt 3 Personen

    • Guten Tag, Frau Britta Simon aus Dorndorf/Rhön!

      Seit über einem Jahr nunmehr werde ich von Ihnen belästigt, gestalkt und massiv beleidigt. Außerdem werde ich von Ihnen in meiner Arbeit behindert.
      In dieser Zeit also habe ich Einschränkungen in meiner Arbeit hingenommen und verstehe nicht, was meine Arbeit als Autorin auf Facebook, WordPress mit Ihrer privaten Situation zu schaffen hat.

      Mehrfach habe ich Sie per Mail aufgefordert, diese Belästigungen und Angriffe zu unterlassen.

      Ich habe Ihnen mitgeteilt, falls Sie dies nicht einstellen, werde ich Ihr Verhalten in der Öffentlichkeit dokumentieren und Sie haben meine Warnung ignoriert.
      Nun müssen Sie mit den Folgen leben.

      Sie geben sich auf meinem Blog wiederholt mit einer falschen E-Mail-Adresse aus, sind beleidigend und denunzierend.

      Ihre äußerst niederträchtige Art, sämtliche Blogbeiträge von mir zu durchforsten, mich auf FB auf verschiedenen Profilen von Ihnen und Ihrem Sohn in gleicher Weise nachzustellen, ist beschämend.

      Weiterhin benutzen Sie Informationen aus meinen Beiträgen, um einen anderen Menschen zu diskreditieren.

      Diesem haben Sie inzwischen im letzten Quartal über 30 infame E-Mails gesendet. Die Liste Ihrer Beleidigungen hat sich dann auch auf meine Tätigkeit als Autorin ausgeweitet und ich bekomme mit tödlicher Sicherheit von Ihnen immer wieder Post auf verschieden Kanälen, obwohl ich mir dies streng verbeten habe.

      In Ihrer Mail vom 29.08.16 bezeichneten Sie mich u.a. als eine „gefährliche Frau“.
      Ebenso bewerten Sie mein Familienleben in negativer Weise.

      Wie von mir angekündigt und von Ihnen ignoriert, veröffentliche ich ab sofort jegliche Reaktion von Ihnen dokumentarisch in meinen Blogs und auf Facebook.
      Des Weiteren werde ich Ihren Arbeitgeber informieren, dass Sie nachweislich (!) an Hand der IP-Adressen seine Arbeitsgeräte benutzen, um mir nachzustellen.

      Außerdem werde ich den Rat des Polizeibeamten in Dresden, welchen ich bereits am 15.09.2015 nach zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Unterlagen und Materialien, erhielt, befolgen und gegen Sie Anzeige erstatten bzw. eine Einstweilige Verfügung beim zuständigen Amtsgericht erwirken.

      Sylvia Kling

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Sylvia, ich freue mich sehr über deine nachdenkliche Lyrik und wie du immer wieder wichtiges Tagesgeschehen in deine Sprache kleidest. Ich nehme mir immer die Zeit deine Beiträge in Ruhe zu lesen. Ich hoffe ich drücke mich jetzt verständlich aus, denn zu schnell kochen Gemüter hoch und das möchte ich deinem Beitrag nicht antun.
    Die AfD ist nicht schlimm für mich, ebensowenig wie die NSDAP nicht schlimm für meine Großeltern war, als diese politisch zu wirken begann. Beängtigend heute wie damals ist die Zahl derer, die sich diesen Parteien und politischen Richtungen anschließen, weil sie glauben selber nicht zu verlieren zu haben. Wo die Menschen damals gelandet sind weiß eigentlich heute jeder, der nicht völlig ignorant ist, aber was glauben die Menschen heute, wo der Weg für sie endet? Der Wirtschaftskrieg hat längst global begonnen und das Kanonenfutter sind die Menschen die sich nicht wehren gegen schlecht bezahlte Arbeit, würdelose Behandlung und Leben nach Geldsäckel. Die Wenigsten helfen sich, denn es wird sich gegenseitig beargt, obwohl sich normale Menschen gar nicht ausserhalb des Systems bewegen können. Die Adressaten für den Volkszorn ist dann das Volk selbst. Merkel wird den Fehler von Kohl nicht wiederholen. Sie, die nie mit Druck umgehen konnte und nach nach Umfragen Entscheidungen trifft wird das Zepter vor der nächsten Wahl abgeben und die Neue wird vollmundige Versprechen machen und dann gewählt werden, um ihr die Zeit zu geben Muttis Politik zu ändern Ändern werden sich aber nur die Worte, denn Taten folgten noch nie, weder nach 45, noch nach 89 und auch nicht nach 2017, denn ein Wirtschaftssystem muss komplett zerstört werden um es zu ändern, anders war es die letzten paar tausend Jahre nicht und erst dann schließen sich wieder die Spalte in der Gesellschaft.

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Arno,
      nachdem ich in sozialen Netzwerken eine gewisse Hysterie feststellen musste, die niemandem wohl bekommt und auch in keinster Weise nützt, wollte ich lediglich zur Besonnenheit aufrufen.
      Aufpassen, hinsehen, weiterhin engagiert bleiben, doch aber nicht dieses AfD-Thema derartig hochschaukeln, dass sie DADURCH erst ihre Bühne bekommen.
      Genau DAS nämlich passiert gerade und ich finde diese Entwicklung keineswegs erfreulich.

      Alles, was Du schreibst, verstehe ich 😉 – da kocht nichts hoch und wird auch nicht falsch verstanden.

      Danke für Deinen hilfreichen Kommentar und Deine Meinung. Ich schätze sie immer sehr, lieber Arno.

      Herzliche Grüße

      Sylvia

      Gefällt 2 Personen

  3. Hinschauen, nicht einfach ignorieren, aber auch die Gründe sehen, die es der AfD so leicht machen, Sündenböcke zu liefern. Und diese Gründe liegen eben nicht in der Flüchtlingspolitik, sondern, wie du sehr deutlich machst, darin, wie wir mit Fortschritt umgehen, wie wir teilen wollen und können.

    Gefällt 3 Personen

  4. Ein berührendes Gedicht, ganz in der Tradition des politischen Bänkelsangs. Bewegend! Echt gut, Sylvia!

    Meine Sorge ist nicht die AfD, meine Sorge ist, dass vor lauter AfD-Bashing übersehen wird, dass Frau Merkel seit Jahren zuschaut, wie es in Deutschland vielen Menschen immer schlechter geht (eindrücklichst der frontal21-Beitrag letzter Woche > goo.gl/hR5hRu ), dass kaum jemand ihre Kniefälle vor dem türkischen Antidemokraten ertragen kann und diese Frau den Armeniern und dem Deutschen Bundestag mit ihrer schleimig-wachsweichen Art, Erdogan entgegenzukommen, in den Rücken fällt. Gerade den Armenieren gegenüber schreit ihr Verhalten zum Himmel, das natürlich gut kaschiert ist. Im Grunde zerlegt sie im Moment den Glauben der Menschen an unsere Kultur und echte Demokratie. Alles schreit gegen die AfD, in der wirklich schrecklich braune Sauce schwappt, aber eben nicht nur, und die Mitte der Gesellschaft, die Sinnmitte blutet weiter aus. Das ist das Schlimme für mich! Und echte Wahlalternativen gibt es nicht. Wer glaubt den schallplattenartiken Wiederholungen der Grünen und Linken? – Ich spüre da kein Herz, keine Überzeugung von innen, der es wirklich um den Menschen geht. – Es sieht momentan wirklich ganz schlecht aus.

    Gefällt 4 Personen

    • Lieber Johannes,

      vielen herzlichen Dank für Dein Lob zum Gedicht, was mir – von Dir – wahrhaft viel bedeutet.

      Allerdings bin ich eben nicht der Meinung, dass die Linken ohne Herz und Überzeugung agieren.
      Aber das empfindet eben jeder anders.
      Ansonsten stimme ich Dir zu: Es sieht schlecht aus.

      Was soll nach der Frau Merkel kommen? Mir graut es dabei, wenn ich an mögliche Kandidaten denke!
      Die wirklich Guten, die noch Politik mit Herz und Verstand machten, sind schon von uns gegangen. DAS waren noch Größen ….
      Wen von dieser Sorte haben wir denn noch bzw. können wir in einem Land, in welchem die Verblödungsmaschinerie täglich geölt wird, noch erwarten? 😦

      Gefällt 3 Personen

      • Mein Urteil über die Linken war sicherlich zu pauschal und selbst die Grünen haben zwei junge Europaabgeordnete, einen Mann und eine Frau, die ich ganz vergaß und deren Arbeiten und deren Aussagen ich immer wieder gut fand.
        Trotz aller dunklen Wolken finde ich, werden die Menschen wachsamer und rebellischer. Vielleicht kommt irgendwann eine ganz undogmatische Partei, die den Menschen in den Vordergrund stellt und nicht Programme, die in der Lage ist, jeden Punkt neu zu sehen und nicht mit Parteibrille, die die Wirtschaftsunternehmen an die Leine nimmt und wirklich ökologische Politiker betreibt, wo wirklich die Produkte entsprechend ihrer Umweltbelastung besteuert werden, die konsequent z.B. Saudi Arabien nicht mehr mit Waffen beliefert, die die von der Türkei finanzierten Imame aus dem Land schmeißt und und und . . .
        Das kann ganz schnell gehen. Ich hoffe es!

        Gefällt 3 Personen

  5. jedenfalls wird die AfD vieles verändern, das klima, die diskussionen und vor allem die andern parteien, die sich, unter dem druck der aktuellen diskussion und auf grund des aktuellen ausgangs, ebenfalls «anpassen» werden. in der schweiz ist dies geschehen, die SVP (Schweizerische Volkspartei), die von der AfD häufig als «Vorbild» zitiert wird, hat das klima wesentlich verändert, was ja nichts schlechtes ist. allerdings nicht gerade konstruktiv, da die svp verhindert, nicht lösungs-zukunfts-weisend, sondern retro orientiert politisiert. lieber gruss. barbara

    Gefällt 3 Personen

  6. Ich fürchte, die AfD wird sich nicht einfach wieder „auflösen“ wie viele hoffen oder prognostizieren. Die werden auch in den Bundestag einziehen, genau so wie sie in Baden-Württemberg schon für Furore gesorgt haben. Leider! Sie weg zu diskutieren wäre der völlig falsche Weg.

    Gefällt 2 Personen

  7. Pingback: Teilnahme am Projekt „Gegen das Vergessen“ | Querdenkende

  8. Pingback: Montag, den 05. September 2016 | Kulturnews

  9. Es ist doch zu einfach, WÄHLER heute vielerorts als verblendet zu deklarieren
    anstatt über die verfehlte POLITIK nachzudenken —>
    *
    Eine Volkspartei wurde vom Volk abgestraft

    Frau Merkel (CDU) und ihre Gefolgschaft haben, – unter Mitwirkung auch der SPD -, seit über ein Jahrzehnt mit ihrer Politik der MITTE den facettenreichen Rand der Gesellschaft erst stark gemacht. Jetzt sind sie fürbass über das Erstarken der AfD erstaunt und kämpften nun, – sogar zum wiederholten Male -, erfolglos gegen den Fehler ihres selbst verursachten politischen Missmanagements an.
    In Fachkreisen nennt man das wohl Machtverlust aufgrund politischer Kurzsichtigkeit !
    [ PachT / Aus meinem Pressebeitrag 05.09.16 ]

    Gefällt mir

    • Naja, ich muss ja nicht AfD wählen, nur weil mit die CDU/SPD Politik nicht passt. Ich kann mich auch enthalten und somit allen Parteien Prozente entziehen. Wer AfD wählt, findet sie entweder gut, und versteht das Wahlsystem nicht… Um die etablierten Parteien zu bestrafen, eine Partei wie die AfD zu wählen, ist schon ganz schön harter Tobak!

      Gefällt 2 Personen

    • Sorry, aber haben wir alle einen Kopf zum Denken, PachT?

      Ich bin immer sehr erstaunt darüber, dass niemand gegen diese „verfehlte Poltik“ auf die Straße geht. Wo sind sie denn alle?
      WAS passiert eigentlich beim bequemen Deutschen?
      Man wählt den bequemen Weg und läuft diesen Populisten nach?

      Sorry, das ist mir zu einfach gestrickt….

      Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s