Nachklingen lassen: Lyrik von Sylvia Kling


Mein herzlicher Dank gilt der Autorin und Lektorin Michaela Stadelmann. Einige Fragen habe ich beantwortet, wie ihr dem Beitrag von Michaela entnehmen könnt.

Falls Euch dieser Blog, der u.a. auch immer wieder interessante Beiträge zur Schreiberei bietet, noch nicht bekannt ist, schaut doch mal bei Michaela rein.

Aus ihrem Blog:
„Textflash ist im März 2016 aus dem Wunderwaldverlag (gegr. 2007) entstanden. Hier finden sich sowohl die Romane, die ich unter verschiedenen Pseudonymen veröffentliche, als auch News für Autoren.“

Für mich stehen zwei aufregende und schöne Tage im privaten Bereich an. So wünsche ich Euch schon jetzt ein schönes Wochenende.

Wir lesen uns nächste Woche.

Eure Sylvia Kling

Textflash - Mikaela Sandbergs unmögliche Autorenseite

https://www.amazon.de/BruchSt%C3%BCcke-Band-I-Sylvia-Kling/dp/3741841145/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1471965568&sr=8-1&keywords=BruchSt%C3%BCcke+von+Sylvia+KlingVon Sylvia Kling liegen mir zwei Lyrikbände vor, die ich auch allen Nicht-Lyrikern wärmstens empfehlen kann.

Mit leisen, eindringlichen Worten kehrt sie ihre Innenwelt nach außen. Darüber hinaus lässt sich die Dresdnerin auf die Ereignisse vor ihrer Haustür ein  – etwas, das heutzutage mehr bedeutet, als mit einem Plakat durch die Straßen zu laufen. Sie engagiert sich mit anderen Künstlern auf der Seite Gegen das Vergessen und postet auf ihrem Blog weitere Gedichte, in denen sie deutliche Worte findet. Ganz wunderbar finde ich ihre Antworten auf meine Fragen:

Wie kam es zu meinem Engagement gegen Rechts?

Gegen Rechts zu sein, bedarf es keinen Stein des Anstoßes, sondern ist jedem Menschen mit Gefühl und Verstand naturgegeben. Seit der Entstehung der islamfeindlichen Bewegung „PEGIDA“ fokussierte sich mein Blick insbesondere auf das Mitschwimmen bzw. Radikalisieren der Bürger im Osten Deutschlands.

Gibt es in deinem Umfeld persönliche Geschichten, die dich (zusätzlich) motivieren?

Der Blick…

Ursprünglichen Post anzeigen 152 weitere Wörter

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9 Gedanken zu „Nachklingen lassen: Lyrik von Sylvia Kling

    • Liebe Sylvia,

      das freut mich so sehr! Da hast DU das Buch eher in den Händen als ich. Ich hoffe aber, dass unsere Testexemplare heute endlich eintreffen, denn meine Leser warten schon.

      Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung und Deine Begeisterung – ich bin sehr berührt, liebe Sylvia.

      Gefällt 1 Person

  1. Es ehrt dich, weil du dich nur über den Osten schreibst, aber auch im Westen ist es nicht anders und Menschen die man glaubte gut zu kennen, lassen Sätze fallen die mir ein unbehagen unter die Haut treiben. Ich muss dann etwas sagen, was oft dazu führt nie wieder in diese Gesprächsebene eingebunden zu werden. Man weiß ja dann wie ich darüber denke und bin von den ANDEREN. Man hört mir zwar zu, sagt aber nicht was gedacht wird, doch hinter der Stirn arbeitet es. Ich bin einer von diesen naiven, unrealistischen Gutmenschen, ein ewiger Weltverbesserer, trage Scheuklappen vor der Realität und lebe in meinem Elfenbeinturm, weitab von echten Menschen. Nichts könnte falscher sein, aber wie sage ich dies jemanden der bereits keinen Platz mehr in seinem Kopf für neue Gedanken frei hält? Wie könnte ich Recht haben, wo so viele anderer Meinung sind? Ich rede nicht von radikalen Nichtskönnern, sondern von Menschen, die eine Stütze der Gesellschaft sind, eigentlich sozial eingestellt, aber eben nicht gegenüber allen Menschen, denn zugewanderte haben ja nichts für uns geleistet, nie gezahlt, gearbeitet oder etwas anderes beigetragen. Und da ist es wieder, was mir so eine Angst einjagd und mich wütend macht. Menschen in Klassen aufzuteilen. Im Supermarkt, auf der Straße, in Schulen und noch schlimmer, auf dem Amt, da wo wirklich jeder gleich sein sollte sind es noch mehr Kategorien. Mit Geld oder ohne, mit Bildung, ungebildet, naiv oder clever, schwarz oder weiß, Kinderreich oder Single. So wird falsches Denken regelrecht legitimiert, denn der Staat lebt und gibt es vor. Die Behörde an sich ist nicht sculd, aber es sind diese Mitläufer die ein gefährliches Gedankengut verbreiten wider besseren Wissens und die zum Schluss unschuldig die Hände in den Schoss legen, denn sie haben ja nur ihren Job gemacht. Es ist keine unmittelbare Denkweise, sondern über Jahrzehnte herangewachsen, beginnend mit den späten 70ern, gefördert Ende der 80er und mit jeder neuen Wirtschaftskrise, die auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen wurde, fester in die Hirne der Menschen eingebrannt. „Nur das Individuum zählt, alle anderen sind potentielle Fressfeinde.“ Jetzt sind sie endlich da. Die mit der anderen Hautfarbe, die nicht reden wie wir, denken wie wir, handeln wie wir, beten wie wir. Sie sind der neue Feind, einer der keinen Stern auf dem Arm benötigt um erkannt zu werden. Getragen wird das neue Feindbild durch dümmliche Aussagen aller politischen Farben, Wählerfang, Machtgier Unbesonnenheit und Gelddenken. Ich erhebe hier an dieser Stelle keinen Zeigefinger, gegen niemanden, höchstens gegen mich selbst, um da zu reden wo ich lieber schweige, dort zu handeln, wo ich gerne untätig bleibe, denn auch um mich wird der Frieden weniger werden, schon sehr bald. Und dann? Ich danke euch fürs Lesen.

    Gefällt 4 Personen

    • Lieber Arno, ich schrieb nur über den Osten, weil ich hier lebe.

      Ansonsten: Ich kann Dir in allem nur zustimmen.

      Hast Du es gelesen:

      „Sie (AfD & NPD) machen ernst mit der Vergangenheit.
      Abermals wird uns die Geschichte einholen.
      Die braunen Kolonnen formieren sich.
      Ein 1933er Duft liegt in der Luft.

      Schwerin. Das ist eine neue Qualität in Sachen Rechtspopulismus: Indem AfD-Chef Jörg Meuthen angekündigt hat, bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag auch mit der rechtsextremen NPD kooperieren zu wollen, rückt die „Alternative für Deutschland“ weiter nach rechts.“
      Jan Drebes

      Es wird einem Angst und Bange!
      Egal wo, der braune Wind in Deutschland weht uns um die Köpfe.
      😦

      Liebe Grüße

      Sylvia

      Gefällt 4 Personen

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