„Der zweite Akt“ und „Kampfansage an den Krebs“


Der zweite Akt

Kleine Frau,

so biegsam

leicht,

in ihr

gewaltige

Kraft,

die reicht,

dem Tod

ohne Klage

zu widerstehen.

Kleine Frau,

kein Entsetzen

dich packt,

leichtfüßig

tauchst du ein

in das Leben,

zweiter Akt.

©Sylvia Kling

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Gewidmet meiner an Krebs erkrankten Freundin Stephanie L. in Berlin und allen Frauen, die gegen den Krebs kämpfen.

Dieses Gedicht ist in meinem Lyrikband „AusGeatmet“ – mit dieser Widmung – enthalten.

Ich möchte Euch gern noch weiter „anhalten“ und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir folgt:

In diesen Tagen las ich einen Beitrag auf dem Blog von Izzie Stark (https://izziestark.wordpress.com/), die selbst eine Betroffene ist und deren Beiträge ich schon seit einigen Monaten mit Interesse verfolge. In diesem Beitrag, den ich Euch empfehlen möchte, geht es um Jeannette. Eine Frau, die – wie auch Izzie – meinen höchsten Respekt hat.

Das sind für mich starke Frauen, liebe LeserInnen, Freunde und Besucher. Doch bitte lest selbst – ich bin sicher, es wird Euch ebenso berühren wie mich:

https://izziestark.wordpress.com/2016/08/14/izzie-trifft-starke-menschen-jeanette/

Ich bitte Euch herzlich, nicht nur bei mir, sondern Izzie für diesen berührenden Beitrag ein „Gefällt mir“  zu hinterlassen, denn ich bin der Ansicht, dass diese Frauen mehr als das verdienen. DANKE!

Jeannette - Kampfansage gegen den Krebs

Jeannette – Kampfansage an den Krebs

Jeannette ist 35 Jahre alt und komme aus der Oberpfalz. Sie ist seit 10 Jahren verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 9 und 6 Jahren. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs – Non-Hodgkin – hat sie im März 2016 erhalten. Das war für die ganze Familie ein riesen Schock. (Quelle: aus dem Interview mit Jeannette, s. u.a. Link)

Ihr Blog auf Facebook heißt: „Kampfansage an den Krebs“.

Wer auf Facebook einen Account hat, kann Jeannette hier finden:

https://www.facebook.com/Kampfansage-an-den-Krebs-972940969487648/

Hier ist Jeannette:

jeannette zur Behandlung

jeannette zur Behandlung

Jeannette schrieb zu folgendem Bild auf Facebook:

Nun hat es mich doch erwischt, Fieber und auf ging es in die Uniklinik.  Aaaaaah!!!! Ab 38 Grad muss man in die Klinik. Ich hab es befürchtet, dass es mich doch noch erwischt. Entzündungswert ist ok, keiner weiß wo das Fieber herkommt. Habe mittlerweile einen Ruhepuls von über 100 *schnauf* und deswegen gibt es morgen doch Bluttransfusionen für mich. HB ist unter 7 normal ist 12 😷 da geht’s einen net mehr gut. Morgen früh um 8 Uhr geht’s los und danach werden Bäume ausgerissen.
Drücker an Euch (ein Herz) und Gute Nacht.“

 Jeannette - krank und positiv

 

Lasst uns nicht vergessen, wie wertvoll das Leben ist.

Ich danke Euch herzlich für Eure Aufmerksamkeit.

Eure Sylvia Kling

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38 Gedanken zu „„Der zweite Akt“ und „Kampfansage an den Krebs“

  1. Kurz, prägnant und vollends nachvollziehbar 😊✌ gute Zeilen 🙂 & danke für die Blogvorschläge, ich hab ja selbst einen fiesen Hirntumor verschrieben bekommen, versuche aber auch Freunde, Verwandte, Bekannte etc. was von meinem Humor/Optimismus abzugeben 😁✌ auf das es noch viele weitere Akte gibt. Dazu fand ich den Auszug vom Wikipedia: Wenn sich die dramatische Handlung in drei Unterabteilungen gliedert, nämlich die Information über die Voraussetzungen (Exposition), die Zuspitzung der Konflikte bis zum Höhepunkt (Entwicklung) und die Lösung(Komödie) bzw. die Katastrophe (Tragödie), ist die Einteilung in drei Akte naheliegend. 😂 Ich kann wunderbar im Zusammenhang Akt verweilen 💪😉

    Nicht zuletzt natürlich auch mein Mitgefühl für andere Betroffene und denen maximale Erfolge im Heilungsprozess 💪😇

    Gefällt 1 Person

  2. ich zögere mit einer Antwort, weil ich nicht abschätzen kann, was ich damit anrichte.
    dann wieder frage ich mich, warum nicht verbreiten, was ich für gut und richtig halte und tun würde.
    Einen Tumor am Knie habe ich mit Hilfe von diesem Buch weggefastet:

    https://www.amazon.de/unheilbare-Krankheiten-nat%C3%BCrlichen-Ratschl%C3%A4ge-Vorbeugung/dp/3000184074/ref=pd_bxgy_14_2/253-8278731-4326561?ie=UTF8&psc=1&refRID=0TACPNXMVVSC62723DQW

    Krebs/Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilbar. Ratschläge zur Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten Taschenbuch – 1990

    von Eigenverlag Rudolf Breuß (Herausgeber), Rudolf Breuß (Autor)

    Es gibt eine, vielleicht auch mehrere Kliniken, die nach der Methode von Breuß arbeiten. Hilft vielleicht. Nicht jeder ist so stur wie ich und zieht Dinge im Alleingang durch.

    Zur Zeit lese ich: Galina Schatalova: Heilkräftige Ernährung. Im Gegensatz zu dem Buch von Breuß enthält es keine exakten Anweisungen, vieles aber geht in eine ähnliche Richtung. Ein Buch für wahre Gesundheit für Gesunde und Kranke.

    Berührend, was Arno von Rosen schreibt…

    Grüße von Leela

    Gefällt 1 Person

    • Das sind sehr gute Hinweise und ich persönlich würde alles nur Mögliche versuchen, um gesund zu werden.
      Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.

      Ich danke Dir herzlich für Deine Mühe und hoffe, dass es gelesen wird.

      Liebe Grüße

      Sylvia

      Gefällt mir

  3. Vielen Dank für die sehr bewegenden Zeilen… ich musste ein wenig schlucken, da ich vor ein paar Tagen erfahren habe, dass eine gute Bekannte an Krebs verstorben ist. – Zur Zeit kämpft meine liebe Freundin gegen den Krebs …. es ist so ein harter Kampf…. und sie ist so tapfer…. LG

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo Sylvia ich bewundere den Mut dieser Frau. Allerdings kann ich bei solch einer Krankheit kein „gefällt mir“ abgeben. Das fände ich sehr merkwürdig, denn es gefällt mir ganz und gar nicht, wenn jemand gegen diese Krankheit kämpfen muss. Ich hoffe Du verstehst wie ich es meine.

    LG Sigurd

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Sigurd,
      danke für die lieben Worte zum Mut von Jeanette.
      Zum „Gefällt mir“ mal einige Worte:
      Dies gibt man nicht zwingend für den Inhalt oder zur schwierigen Thematik (sonst würden wir hier einen sehr großen Teil auf WordPress nicht liken – gebe ich Dir mal zu bedenken), sondern für die Mühe des Beitrages, zum Aufwand dafür, für die Recherchen, für die Kunst, einfach als Danke für die Information. So wird das auch in anderen Netzwerken gehandhabt.

      Das einfach nur mal zur Klarstellung – nicht, weil ich mir unbedingt ein Like (bzw. Izzie) erbitten möchte.

      Liebe Grüße zurück,

      Sylvia

      Gefällt mir

  5. Pingback: Freitag, den 19. August 2016 | Kulturnews

  6. Liebe Sylvia, deine bewegenden Worte haben mich sofort an biegsames Schilf erinnert, welches auch jedem Wetter widersteht, obwohl es so zart ist. Ich weiß, dass es für Erwachsene sehr schwer ist diesen Zustand herzustellen, aber wenn ich etwas bei meinen kranken Kindern gelernt habe ist es, nicht zu hoffen, nicht zu hadern, nicht zu grübeln, nicht zu verzweifeln, sondern jeden Moment der Freude einfach dankbar anzunehmen und das Beste aus jeder Minute zu machen ❤

    Gefällt 4 Personen

    • Lieber Arno,

      es ist für mich ein Genuß, Deine Zeilen zu lesen – so tiefgehend und hoffnungstragend.
      Ich weiß, dass Du innerhalb Deiner Projekte (Kalender u.a.) sehr in diesem Thema involviert bist und so nehme ich Deine Worte sehr dankbar an und hoffe, sie werden von allen gelesen.
      Was mir persönlich noch wichtig ist:

      Nichts geht ohne der Hilfe von lieben Menschen an der Seite der Betroffenen.
      Wer selbst schon einmal schwer krank war, weiß, wie wichtig es ist, Freunde und Familie an seiner Seite zu wissen: tröstend, mutmachend, einfach auch nur mal im Arm haltend, einfach weinen lassend und auch, ja, zum Lachen bringend.
      Da braucht man keine Ignoranten oder Sprücheklopfer, keine Menschen mit Gefühlskälte.
      Wie auch die Trauerzeit betreffend, rate ich den Menschen, wenn sie sich unsicher sind:
      Fragt die Betroffenen doch einfach, was sie brauchen, wenn Ihr Euch unsicher seid.
      Sagt den Betroffenen einfach ehrlich, dass Ihr es seid und dass Ihr Angst habt, etwas Falsches zu tun.
      Diese Ehrlichkeit kommt wesentlich besser an, als ein Schweigen.

      In dieser Zeit trennt sich „die Spreu vom Weizen“ – wie man so schön sagt ….

      Auch Jeannette beschreibt im Interview, wie viel Hilfe sie erhalten hat und noch erhält und wie wichtig es für sie ist.

      Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße,

      Sylvia

      Gefällt 3 Personen

  7. Es ist ein so einprägsames Gedicht, das in seiner Kürze doch so viel aussagt und betroffen machtt!
    Ein verletzliche, zarte Frau von Krebs befallen und doch kämpft sie mit erstaunlicher Stärke und Mut dagegen an.
    Einschnitt / Ein Schnitt : Das Leben wird nicht mehr so sein wie vorher… der 2. Akt hat begonnen…
    Aber der 2. Akt ist nicht unbedingt ärmer, das zeigt sich oft nach Schicksalsschlägen, weil plötzlich klar wird, wie viel Schönes das ganz alltägliche Leben doch bietet, wie viel Kraft doch da ist und wie sie an den Zumutungen wachsen kann… Das wünsche ich allen betroffenen Frauen! Viel Kraft, viel Mut und endlich wieder Gesundheit!

    Liebe Grüße, Petra

    Gefällt 2 Personen

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