Verlustempfinden


VerlustEmpfinden

Ich werde nicht alt
in diesen Zeiten,
die Jugend genau betrachte,
freu mich an ihren
eigenen Eitelkeiten,
nach denen ich nicht trachte

Ich werde nicht müde
ihnen zuzusehen,
wie sie sich ins Neue
mengen,
die Belange neu
verstehen,
in oft harten Klängen

Ich werde nicht traurig,
beim Ergebnis von Vergleichen,
nur atme ich etwas schwer,
denn wir alle verlieren
die WerteZeichen
Ich ersehne die
Wiederkehr.

©Sylvia Kling

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Ich wünsche meinen Lesern, Freunden und Besuchern ein wundervolles und erholsames Wochenende.

Die hier veröffentlichten Texte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne Angabe des Urhebers nicht kopiert und weiterverwendet werden. Auch das Zitieren einzelner Textstellen außerhalb dieses Bereiches bedarf meiner Genehmigung.

Sylvia Kling

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41 Gedanken zu „Verlustempfinden

  1. Liebe Silvia,

    dieses Thema hast du wirklich mit wundervollen Worten veranschaulicht. Erst vor Kurzem hatte ich ein Gespräch, in dem wir über das Heute und das Gestern gesprochen hatten. Wie ich meine Kindheit, meine Jugend im Gegensatz zu heute sehe, was sich verändert hat und was ich daran durchaus gut finde und was eher nicht. Aber geeinigt haben wir uns darauf, dass jede Lebensphase seine Vorzüge und Vorteile hat und auch wenn man, vielleicht in Anbetracht des Alters oder wegen etwaiger verpasster Möglichkeiten, manchmal mit einem traurigen Auge zurück blickt, es immer etwas zu entdecken gibt, das man dem entsprechenden Alter zuordnen kann und das man vielleicht verpasst, wenn man die Augen nicht auf hält und den Zeiten nachtrauert. Ich finde es schon spannend, dass du das hier geschrieben hast, wo dieses Gespräch erst vor ein paar Tagen stattfand und mich immer noch beschäftigt.

    Vielen lieben Dank für diese schöne Sicht auf die Dinge. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

    Mit lächelnden Grüßen
    Alex

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    • Meine liebe Alex,

      nun, manchmal scheint es in der Tat keine Zufälle zu geben, nicht wahr? 😉

      Du hast es wieder so treffend be-/geschrieben: Jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile.
      In der Jugend sind wir sehr hoffnungsvoll, erwartungsvoll, haben das Gefühl, wir könnten die Welt verbessern und würden alles besser machen als „die Alten“. Die Jugend hat diesen wunderbaren Vorteil des Unverbrauchten. Damit gibt es viel weniger Ängste vor dem Neuen, mehr Risikobereitschaft, auch viele Ideen.
      Das „Alter“ (ein relativer Begriff 🙂 ) bietet uns die Weisheit, das Gelernte. Wir wägen mehr ab, sind vorsichtiger, verhaltener und damit nicht mehr so risikobereit. Vieles hinterfragen wir, ehe wir reagieren. Ich beispielsweise habe bis vor einigen Jahren noch alles spontan entschieden, oft auch recht unüberlegt, die Konsequenzen nicht abschätzend.
      Heute hinterfrage ich ALLES, bin kaum noch bereit, spontane Entscheidungen zu treffen. Das hat Vor- und Nachteile.

      Ja, um auf die Werte zurückzukommen. Als junger Mensch haben wir viele gar nicht als solche erkannt. Sie waren einfach da.
      Heute hängen wir uns an unsere „Andenken“ aus alten und neuen Zeiten, bewahren sie auf, erkennen sie als mentale Werte und schätzen sie. Das ist die Reife, die es uns ermöglicht, unseren Blickwinkel „zu richten“.

      Ach, wie viel könnten wir darüber schreiben, Alex.

      Ich freue mich sehr, dass auch Dich dieses Gedicht berührt und bewegt hat und es ein „frisches“ Gespräch erweitert.

      Herzliche Grüße und einen wundervollen Sonntag Dir,

      Sylvia

      Gefällt 2 Personen

      • Liebe Silvia,

        ich kann dir in deinen Worten nur voll und ganz zustimmen, mit einer kleinen Einschränkung allerdings, die jedoch nur für mich persönlich von Belang ist. So ist diese „Risikobereitschaft“, die ich nicht nur bei anderen in jungen Jahren beobachte, sondern die ich natürlich selbst in jüngeren Jahren hatte, mir leider auch im Lauf der Jahre abhanden gekommen. Heute denke ich viel stärker über ALLES nach, wäge in jede Richtung ab und muss leider zugeben, dass ich meistens nicht mehr gewillt bin, irgendein Risiko einzugehen. Was ich, für mich persönlich, doch recht schade finde. Denn gerade diese Bereitschaft zum Risiko, der Wille, einfach mal ins kalte Wasser zu springen, hat mich um so viele Erfahrungen und Menschen in meinem Leben bereichert. Die waren nicht immer gut, sowohl die Erfahrungen als auch die Menschen, haben mir aber dennoch im Hauptteil ganz viele wundervolle Erlebnisse verschafft, die einen unheimlich großen Teil meiner Erinnerungen einnehmen. Dadurch, dass ich heute, was natürlich auch von den gemachten Erfahrungen kommt, eher wenig risikobereit bin, denke ich, entgeht mir unglaublich viel und wirklich viele verpasste Chancen pflastern da meinen heutigen Weg. Das finde ich für mich wirklich schade. Doch obwohl mir das durchaus bewusst ist, kann ich es irgendwie nicht ändern. Was ich ebenso schade finde. Dass ich heute so eng in meinen Mustern verstrickt bin, dass ich Schwierigkeiten habe, diese aufzulösen und neue Wege zu gehen. Aber ich glaube, auch das ist normal wenn man älter wird. Man ist stärker geprägt und in Verhaltensweisen und Muster gefestigt, als man es vielleicht in jüngeren Jahren war, wo man neuen Wegen doch aufgeschlossener gegenüber war.

        Andererseits bedeutet das auch eine gewisse Stabilität und eine gewisse Ruhe im Leben. Ich empfinde mein Leben heute als wesentlich gefestigter und ruhiger als noch vor 20 Jahren. Manchmal, wenn ich zurück denke, kommt es mir so vor, als ob ich damals (was für ein schreckliches Wort für mich. Ich hatte mir doch mal geschworen, das nie im Zusammenhang mit meinem Lebensverlauf zu verwenden…) in einem ständigen Sturm gelebt habe, mal mehr, mal weniger im Auge des Sturms. Jeder Tag bot viele Überraschungen, viele Neuerungen, viele neue Erfahrungen und Erlebnisse. Das ist heute doch enorm zurück gegangen und aus dem Sturm ein laues Lüftchen geworden. Auch das finde ich auf der einen Seite sehr schade, aber auf der anderen Seite bin ich auch froh, dass ich nicht mehr jeden Tag wie einen Tanz auf dem Vulkan empfinde. So hat wohl alles seine Vor- und Nachteile, jeder Lebensabschnitt seine Vorzüge und Bedenklichkeiten, jede Lebensphase seine guten und seine schlechten Seiten. Ich muss dir noch mal danke, dass du mich durch deine Worte nochmals dazu gebracht hast, darüber nachzudenken. Und nein, Zufälle gibt es manchmal wohl wirklich nicht ;-). Die Werte von damals empfinde ich jedoch auch heute noch in vielen Teilen als nicht unbedingt erstrebenswert und umgekehrt finde ich, dass heutige Werte (meine Werte) in allen Zeiten Bestand haben sollten. Aber auch hier muss man wieder sagen, dass jede Zeit seine eigenen Werte hat, die gut oder schlecht, aber doch immer den Zeiten angepasst sind. Auch wenn ich es nicht unbedingt verstehe oder für mich verinnerlichen kann. Was heute normal erscheint, war vor 20-30 Jahren noch undenkbar und manchmal denke ich, das war vielleicht auch ganz gut so. Andererseits sind Werte von vor 20-30 Jahren heute nicht mehr anwendbar, was ich aber im Gegenzug ebenso gut finde. Denn wer weiß, wo uns die Geschichte so manches Mal hingeführt hätte, wäre es zu allen Zeiten so gewesen wie es heute ist.

        Jetzt habe ich hier so viel geschrieben. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich deinen Blog mit so vielen Worten zukleistere.

        Erhol dich heute gut an diesem (zumindest bei uns einigermaßen) schönen Tag.

        Ganz herzliche Grüße
        Alex

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      • Liebe Alex,

        es kommt mir vor, als hätte ich all das geschrieben. Besonders:

        „Ich empfinde mein Leben heute als wesentlich gefestigter und ruhiger als noch vor 20 Jahren. Manchmal, wenn ich zurück denke, kommt es mir so vor, als ob ich damals (was für ein schreckliches Wort für mich. Ich hatte mir doch mal geschworen, das nie im Zusammenhang mit meinem Lebensverlauf zu verwenden…) in einem ständigen Sturm gelebt habe, mal mehr, mal weniger im Auge des Sturms.“

        Genauso empfinde ich es auch und auch bin keineswegs noch risikobereit. Ja, auch ich empfinde es oftmals schade, andererseits erhält es meine Strukturen. Nichts im Leben hat nur eine Seite – so ist das.

        Ach, Du hast nicht meinen Blog „zugekleistert“, denn das ist doch DAS LEBEN. 🙂

        Ich danke Dir für Dein Vertrauen, liebe Alex!

        Bei uns kämpft sich immer mal wieder die Sonne durch – das wird uns heute nach Meißen „treiben“ und risikobereit, wie ich bin, Eis essen lassen (trotz hartnäckiger „Diät“- besser Ernährungsumstellung) 🙂 :-).

        Herzliche Grüße

        Sylvia

        Gefällt 2 Personen

      • PS: Ich habe für meinen übernächsten Band mehrere Gedichte zu diesem Thema geschrieben. Ein oder zwei werde ich demnächst hier noch zeigen, wenn Du magst. Sie beschäftigen sich mit dem Alter, Reifen und dem Blick in die Zeit (als Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft).

        Gefällt 2 Personen

      • Ach, ich finde es irgendwie beruhigend und gut zu wissen, dass ich nicht alleine damit bin, sondern dass es anderen Menschen ebenso ergeht :-). Aber natürlich hast du recht, jede Medaille hat zwei Seiten und so gibt es für alles die gute und die nicht so gute Seite. Man muss sich nur immer wieder anhalten, auch beide Seiten zu betrachten, um sich nicht allzu arg in einer Seite, einem Gefühl, zu verlieren.

        Ich danke im Übrigen DIR für diesen wunderbaren Austausch! Und da ich bislang noch keinen einzigen Text von dir gelesen habe, der mir nicht gefallen, oder der mich nicht auf die ein oder andere Art berührt hätte, bin ich natürlich auch sehr gespannt auf diese Gedichte und Texte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch in diesen Texten Nachdenklichkeiten, Schönheiten, Tiefgründigkeiten, Verständigkeiten und Berührungen finden kann :-).

        Und siehst du, manchmal zeigt sich Risikobereitschaft auch in kleinen Dingen, wie in einem Eis :-). Ich wünsche euch einen wundervollen Tag dort und viel Genuss mit deinem Eis.

        Ganz herzliche Grüße zu dir
        Alex

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      • Manchmal versuche ich, eine Seite – die gute nämlich – zu „beschweren“, indem ich dieser Seite mehr Aufmerksamkeit widme. Natürlich gelingt es nicht immer (und wie langweilig wäre es „perfekt“) und die negativen Seiten versuchen, die Oberhand zu gewinnen. Diese Momente empfinde ich als ein Lehrstück, denn ich nehme wieder etwas mit, was mich reifen lässt.

        Ein Beispiel:
        Nach 100 – 200 Metern (je nach Belastungen zuvor und Tagesverfassung) Laufen beginne ich zu hinken (Hüfte/Schmerzen). Das nervt mich, denn ich liebe das Walken einfach zu sehr (mache es also trotzdem, da ich ja die Stöcke habe), da ich lieber schneller gehen möchte, um meine Muskeln zu stärken, fit zu werden und auch abzunehmen. Damit hadere ich oft, es macht mich traurig. Dann ertappe ich mich – völlig Mensch – dabei, an meine Bergsteiger-Zeiten zu denken, wie ich auf den Watzmann stieg und nicht genug davon haben konnte, auf Berge zu klettern oder einfach nur lange Wanderungen zu machen.
        Und ja: Heute reicht eine Stunde Walking und ich bin total erledigt.

        Kürzlich fiel mir beim Walken auf, dass ich durch die „Behinderung“ und das verhaltenere Laufen mehr von der Natur aufnehme und stehenbleibe, um ein Foto zu machen. Diese Fotos verwende ich meist für meine Texte (auf Facebook veröffentliche ich die zumeist) oder zu Gedichten/Texten oder ich behalte sie nur als Erinnerung. Die Eindrücke aus der Natur finden sich in meinen Naturgedichten wortbekleidet.
        Das ist doch schön! Schon wird dem Hinken, der „Verlangsamung“, ein positiver Aspekt abgewonnen.

        Wenn ich dann wieder einmal an dem Punkt bin, mich über die Hüfte zu ärgern und zu denken: „Menno, mit knapp 50 laufe ich Wie eine alte Oma – grummel. …“, dann richte ich meinen Blick auf die Natur.

        Ich danke Dir auch für den wundervollen, bereichernden Austausch.
        Oh ja, das Eis wird munden. 😀🍦

        Gefällt 1 Person

      • Weißt du, ich mag das sehr wie du es siehst. Natürlich sind diese Dinge nicht schön (auch ich entdecke immer wieder Dinge die mir zeigen, dass ich einfach keine 20 mehr bin und nicht mehr alles so machen kann, wie ich es zu früheren Zeiten tun konnte), aber ich versuche auch immer einen positiven Aspekt zu finden. Was als Depressionskranke auch nicht immer leicht ist, das muss ich ehrlich zugeben ;-). Andererseits, würde ich das nicht versuchen (und sei es nur versuchen), dann kann ich mir nicht vorstellen dass ich heute noch wäre. Ich wollte immer ein Auslandsjahr in Australien machen, habe es aber nie wirklich geschafft. Heute ist das mit dem normalen Work & Travel Visum für mich nicht mehr möglich, da ich zu alt dafür bin. Aber so hab ich einfach mein bevorzugtes Land verlagert und aus einem Jahr zumindest mal einen längerfristigen Urlaub gemacht. Im Grunde auf mehrere Länder, und eins davon besuche ich dann auch schon übernächste Woche. So kann ich immer noch davon träumen und die Erfüllung liegt so viel näher für mich. Als nur ein Beispiel dafür, dass ich es zumindest versuche. Und ja, es ist blöd, dass du heute vielleicht nicht mehr so lange Wege gehen oder Berge besteigen kannst, aber wenn sich dadurch die Sicht auf dein Umfeld verändert, ist das auf alle Fälle ein großer positiver Aspekt. Respekt für diese Sichtweise, liebe Silvia. Auf diese Weise entdeckst du vielleicht noch viele Dinge, die dir zuvor verborgen gewesen sind.

        Bei uns kommt gerade die Sonne wieder durch und ich glaube, ich werde deine Antwort gleich dazu nutzen, einen längeren Spaziergang zu machen und mich in der Natur zu verlieren. Vielen Dank für diese Anregung.

        Hab einen schönen Tag, liebe Silvia und danke, dass du mich durch deine Betrachtungsweisen zum entsprechenden Nachdenken anregst.

        Alex

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  2. Liebe Sylvia, danke Dir für den Denkanstoß und die wohlgeformten Worte.

    Werte kann man anbieten, die eigenen vorleben. Ich darf gerade zusehen wie da ein neuer Vogel in die Welt flattert und sehe auch diejenigen die sich ebenfalls aufmachen und ihre Familien. Und trotz aller Schwere macht es mich mutig, all diese jetzt zum Teil schon großen Herzen wandern zu sehen. Mit Ideen, mit Vorstellungen und mit ihren Werten im Gepäck.

    Bei uns sehe ich die Generationen die diese Leben begleitet haben und werden. Und wie oft spüre ich dankbar, wie viel an Wert mitgetragen wird. Bei uns wurde das Thema mit bis zu 4 Generationen oft besprochen, nicht nur mit dem der das Nest verlässt, nein auch untereinander. Die Bereicherung sehe ich darin, dass Menschen sich über ihre eigenen Werte austauschen und sie so bewusst auch immer mal wieder anschauen.

    Wen ich da ins Leben wandern sehe, nimmt sicher nicht alles mit und wirft vielleicht auch manchen Wert einfach einmal über Bord, um Platz zu schaffen für neue, vielleicht gerade die richtigen, um verantwortlich, herzstark und mutig die Zukunft in die Hand zu nehmen.

    Einer in meiner Nähe schwirrende Vogel ist gerade abgereist für ein soziales Jahr nach Dachau, vorgeschaltet vor sein geplantes Studium.

    Als ich ihn gefragt habe wie er darauf kam, meinte er:
    „Ich möchte mir die Welt ansehen, sie verbessern und ja, dabei dann gerne auch Geld verdienen.“

    Ich wünsche den Nachfolgenden, dass das was wir hinterlassen noch die Werte wert ist, die wir Ihnen mit auf den Weg geben und sie es besser machen als wir, trotz allem Wandel in der Zeit.

    Danke Dir für die Anregung am Morgen. Herz und Hirn sind so schon mal warmgeschwirrt. 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Welch wunderbare, bereichernde Zeilen! Ich danke Dir für diese Gedanken und die Berichte aus Deinem eigenen Umfeld.

      Ich habe ein Gedicht geschrieben „An meinen Sohn“, welches eigentlich ausdrückt, was ich ihm mitzugeben gedenke (es wird in „BruchStücke“ demnächst erscheinen). Welche Werte vermittle ich ihm und dann kommen jene Fragen: Was macht er daraus und halten diese Werte in der heutigen Zeit überhaupt stand, kann er sie verteidigen? So, wie auch Frank in seinem Kommentar schrieb: Die Jugend hat es nicht leicht, in dieser macht- und gierhungrigen Welt zu bestehen.
      Nun, ich bin ja ein DDR-Kind. Vielleicht waren wir sehr eingeschränkt, ja, auch be-schränkt, in vielerlei Hinsicht recht behütet. Aber gerade das hat mir persönlich vermittelt, dass es nicht viel braucht zum Glücklichsein: Nähe, Menschlichkeit, Freundschaft und Liebe.
      So einfach können wir heute nicht mehr stricken, denn zu viele Maschen werden immer wieder zu schnell aufgetrennt und wir müssen von vorn beginnen.

      Ich wünsche Deinem „schwirrenden Vogel“ (wie schön formuliert!) alles Liebe und Gute, viele gute Erfahrungen, die ihn lehren und ihn wachsen lassen.

      Herzliche Grüße an Dich an diesem Sonntag

      Sylvia

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  3. Und wieder findest Du die richtigen Worte zu einem Lebensaspekt,
    der allen verantwortlich lebenden Menschen wichtig ist.
    Was passiert mit unseren Werten?
    Auch ich erschrecke manchmal, wie intensiv und „großflächig“
    ein Verfall von „menschlichen“ Werten stattfinden kann …

    Aber vielleicht können wir uns auch damit trösten,
    dass wir „eigentlich“ wissen, das in unserer Welt
    alles in Bewegung ist, ständig!
    Und vielleicht nehmen wir ja tatsächlich eine Bewegung wahr,
    die neue Ausprägungen von Werten hervorbringen kann?

    Und wenn wir unverzagt an unseren Werten der Mitmenschlichkeit
    festhalten, wenn wir stets diese Werte auch vertreten und weitergeben,
    dann glaube ich, dass wir auch berechtigt Hoffnung haben können …

    Ich danke Dir herzlich für diesen DenkAnstoß!
    Hab‘ ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruß, M.!

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  4. Liebe Sylvia.

    Die heutige Jugend hier hat einen schweren Stand. Und auf diese beziehe ich mich, weil ich hierzu etwas sagen kann:

    Sie tanzt auf einem Vulkan, den Besitz- Machtgier und Größenwahn geschaffen haben. Er kann jederzeit ausbrechen…
    Viele junge Menschen tauchen ab in Internetphantasiewelten und Drogen, was ich gut nachvollziehen kann.

    Und einige tauchen aus all dem wieder auf und sagen: „Trotzdem!“ Und diese Jugendlichen sind die besonderen Helden dieser Zeit.

    Und viele pflanzen auch „das Apfelbäumchen“ und auch das sind Helden für mich.

    In anderen Kulturen kommen Krieg, Fanatismus, Hunger, Krankheit und ähnliches hinzu. Das ist noch furchtbarer. Und da tauchen viele in Fanatismus und Terror und Greuel ab….

    Liebe Grüße,
    Frank

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  5. Pingback: Samstag, den 13. August 2016 | Kulturnews

  6. servus Dir Silvia …. geselle mich den Gedankengängen Deiner wunderbaren Worte hinzu … meine Jugend war ein einziger Scherbenhaufen … den ich Scherbe für Scherbe wie ein Mosaik wieder ineinander setze … jedoch mit prächtigeren Farbnuancen … mit den voran geschrittenen Jahren reiften die inneren Werte zu einer Wiedergeburt einer ganzheitlichen sinnlichen Sphäre … es versetzt mich immer wieder in großes Erstaunen … wie besonnen sich auch die Jugend der Lebensnormen und ihrer zurück gewonnenen Werte zu integrieren versucht … zumindest folgen hier meine Töchter und deren Kinder diesen – nicht immer geebneten Stolperpfad …
    ein irre … sonnengeküsstes Wochenende Euch Lieben gewünscht … seid einfach glücklich
    die_zuzaly

    Gefällt 3 Personen

  7. Liebe Sylvia, ein schöner Gedankenanstoss. Wann immer ich die Jugend prüfe begegnen mir alle Seiten und ich kann nicht erkennen ob die Zeiten und Sitten sich geändert haben oder wir. Unsere Werte verschwinden und vielleicht müssen sie das in einer sich entwickelnden Gesellschaft, damit junge Menschen neue Werte schaffen können. Wer weiß.

    Gefällt 6 Personen

    • Lieber Arno,
      die Jugend und auch wir sind gewissen äußeren Einflüssen ausgeliefert. Die Frage ist nur, wie wir selbst unser Leben gestalten und ob wir uns selbst und auch die Menschen, mit denen wir Kontakt haben, zur WerteBesinnung anhalten. Leicht ist das nicht immer ….
      Doch ich freue mich immer wieder, wenn ich Menschen begegnen darf, die sich dem WerteVerfall nicht ergeben. 🙂

      Herzliche Grüße

      Sylvia

      Gefällt 6 Personen

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