Irdisch


Irdisch

Flügel des Gemüts
ausgebreitet
über der Vorahnung
unsäglicher Wollust
sehnsüchtiger
Schwingungen

Entzückte Leiber
Weiches Schlagen
der Herzen
Wildsüß gehauchte
Klänge
in LeibesSeligkeit

Bedürftig trinkend
aus wohlgefüllten Seelen
Wie Balsam
erquicklich
die perlende Lust
Greifbar

Blasse Weiten
lässt du erröten
Unter meiner Haut
duftet die Nacht
Mit dir geerdet –
LiebesPfleger

©Sylvia Kling

Manfred Will, geschütztes Urheberrecht

Manfred Will, geschütztes Urheberrecht/Zeichnung aus dem Jahre 1984

Ich freue mich heute besonders, Euch einen Künstler der besonderen Art vorzustellen: Manfred Will aus Helmstedt (ursprünglich aus Freiburg – Breisgau). Manfred lernte ich auf Facebook kennen, wo er auch einen Account sowie eine künstlerische Webseite pflegt:

www.facebook.com/MannyArt.Ma

Seine Homepage (mit anderen Künstlern gemeinsam) ist hier zu finden:

http://www.pigmenta-kassel.de

Einige seiner Arbeiten sind hier zu bewundern:

http://www.pigmenta-kassel.de/index.php/manfed-will-48.html

Mehr zu seiner Person:

Manfred Will wurde am 10 Juli 1963 in Osterode/Harz geboren. Er ist Vater von drei Söhnen im Alter von 28 Jahren 20 Jahren und 5 Jahren .

Seit seiner Jugend setzt er sich intensiv mit Kunst, künstlerischen Prozessen sowie Landschafts, -Mode- und Aktfotografie auseinander.

Zwischen Gestalt und Inhalt verarbeitet er in seinen Bildern tief empfundene Gefühle aus alltäglichen Momenten und seiner Arbeit im Hospiz.

Die verborgenen Emotionen werden in seinen fesselnden Werken lebendig und sichtbar. Der Betrachter verliert sich in seinen zumeist abstrakten Werken.

Der Künstler verwendete zunächst Bleistift, Kohle und Acryl als Materialen. Es folgte die Begegnung mit Ölfarbe, wo er sich – mit dem Spachtel und Pinsel in der Hand – zu Hause fühlt.

Neben privaten Ausstellungen in Freiburg , einer Ausstellung in der Braunschweigischen Stiftung KUNST HIER UND JETZT, sowie der Kunststiftung Starke Löwenpalais in Berlin im Jahre 2015, werden weitere Ende Juni 2016 in Luxemburg , Frankreich und Brasilien im Herbst 2017 folgen.

Viele seiner Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen von Kunstliebhabern und Sammlern.

Ich danke Euch/Ihnen für die Aufmerksamkeit, wünsche einen wunderbaren Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Sylvia Kling

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54 Gedanken zu „Irdisch

  1. Du schaffst es immer wieder,
    mich zum Staunen zu bringen!
    Zum Staunen über Deine wunderschönen Bilder,
    die Du mit Deinen Worten zeichnest,
    ja farbenüppig malst,
    mit einem Reichtum an Tiefe
    und einer Vielzahl von Facetten!

    Wenn die vielsagende Lust vor Sehnsucht
    in Schwingungen gerät
    und das Gemüt die Flügel darüber ausbreitet,
    hat das für mich ungemein beschützendes,
    sehr warmers, geborgenes ….

    Wenn LeibesSeligkeit
    –welch wunderschönes Wortbild!–
    zum Klingen kommt
    und die Herzen (heftig!) schlagen
    –aber weich!–,
    dann macht LeiberEntzücken sich breit!
    Und nichts anderes, nur noch dies …

    SeelenBalsam trinken.
    lustperlend,
    aus erfüllten überquellenden Herzen ….
    … geht unter die Haut
    und lässt mich im MitErleben erröten,
    so wunderschön kannst Du dies alles
    be- und umschreiben,
    dass es mir Leser ist,
    als wäre ich der LiebesErleber,
    als erlebte ich diese so gutbekannte Erdung
    im diesem Moment just wieder neu!

    Vielen herzlichen Dank für dieses wunderschöne tief anrührende Gedicht und das absolut treffsicher ausgewählte Bild, das für mich ganz vieles Deines Gedichtes aussagt und verstärkt, als wären beide Kunstwerke miteinander und füreinander geschaffen worden!

    Alles Gute für den Wochenstart morgen!
    Lieben Gruß, M.!

    Gefällt 2 Personen

    • Lieber M.,
      was könnte ich zu diesen ergreifenden Worten noch schreiben?
      Du schaffst es doch tatsächlich, meine Gedichte mit neuen Klängen zu bereichern.
      Es könnte wohl eine WortSinfonie werden.

      Dafür danke ich Dir von ganzem Herzen!

      Ich wünsche Dir morgen auch einen guten Wochenstart 😊.

      Herzlichst,
      Sylvia

      Gefällt mir

  2. Pingback: Sonntag, den 29. Mai 2016 | Kulturnews

  3. Liebe Sylvia,
    ein sehr schönes Gedicht! Es gefällt mir sehr! Ich tauche ein und empfinde mit. Klasse!

    Das Bild dazu gefällt mir in dem Zusammenhang leider nicht. Es wirkt auf mich eher lasziv und das passt meiner Meinung nach nicht zu deinem Gedicht.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Katrin

    Gefällt 1 Person

    • Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich die Autorin vielleicht selbst in der Zeichnung von M.W. wiedererkannt hat, auch wenn der dies nicht beabsichtigt hatte (so als „verruchte Person“, „böses Mädchen“ o.ä., wie andere es nennen mögen). Sie hat sie ja auch ausgesucht. – Sorry, falls ich damit etwas daneben lag.

      Lieben Gruß
      R.

      Gefällt 1 Person

      • Nein, nicht unbedingt. Eher ist es so, dass dieser Teil des „Verruchtseins“ für meine Begriffe zur Erotik dazugehört. Ich lasse mir grundsätzlich viel Zeit für die Auswahl von Fotografien/Zeichnungen, sofern ich noch solche verwende.

        Gefällt 1 Person

      • Und in diesem Zusammenhang finde ich es sehr gut,
        dass Katrin uns aufzeigt, dass –in einem sehr erotischen
        Liebesgedicht– gerade das Verruchte anzudeuten für sie
        zu lasziv wirkt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen,
        wiewohl für mich selbst das Bild auch „passt“. So hat jede und
        jeder ihren eigenen Zugang zur Lyrik. Das mach die Welt
        bunt und interessant.

        Gefällt 1 Person

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