Beweglichkeit


Beweglichkeit

Du bist mein und ich bin dein,
in der Lebensmitte angelangt,
bauen wir eifrig Stein um Stein,
damit das EndZeitHaus nicht schwankt

Wir wissen doch schon lange,
wie bitter Süßes schmeckt,
vor dem Erkalten ist uns bange,
zu oft aus Träumen erweckt

Niemand über sich hinweg so liebt,
dass er im Frieden nur sein Herz verliert,
sein eignes Ich ins Aus verschiebt,
haltlos nach dem Elend giert

Wir sind wie zwei gestandne Türme,
es sprengten manch enge Ketten,
wir überstanden arge Stürme,
tanzten einst wie Marionetten

Lass uns bei all den Flammen nebenbei
für ein wenig SELBST die kleinen Ritzen
Die Bewegung geht nur frei –
Liebe nicht mit dem Besitzen.

©Sylvia Kling

nurmalich - g. U. siehe Link

Werner Bühler  – g. U.

Hier findet Ihr einen Link des Fotografen Werner Bühler:

https://wittlicher.wordpress.com/

Ich denke, auf seinem Blog ist für Jedermann etwas dabei:
„Erlebt und erdichtet,
geschrieben und berichtet:
menschlich, tierisch und so weiter –
manchmal ernst und auch mal heiter.“
(Werner Bühler)
Dies ist seine Fotoseite:
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Ein Gedanke zu „Beweglichkeit

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