Furcht


Furcht

Die Menschen machen mich traurig,
das wertlos besessene Sein,
als ob wir keinen Anstand hätten
und kein Maß obendrein

Nur am Wort können wir nicht genesen,
selbst die Liebe nur flüchtig scheint,
als ob wir die ewige Jugend
und das Leben in uns vereint

Ich fürchte ein wenig das Sterben,
(nicht das meine, denn das kommt gewiß)
und durch das geschenkte Leben
geht auf Erden ein tiefer Riss.

©Sylvia Kling

Uwe Richter, g. U.

Uwe Richter, g. U.

Mit freundlicher Genehmigung: Uwe Richter – schaut doch mal auf seiner Seite vorbei. Es lohnt sich!

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

Ich möchte am heutigen Tage auch an einen der letzten großen Politiker gedenken: Hans-Dietrich Genscher, der letzte Nacht im Alter von 89 Jahren starb. Möge er in Frieden ruhen.

Statt eines großen Nachrufs, hier das vielleicht letzte wichtige Interview Genschers, in dem er zur Aussöhnung mit Russland aufruft und die westliche Sanktionspolitik infrage stellt:

http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-genscher-fordert-neuanfang-mit-putin-1.2615763

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13 Gedanken zu „Furcht

  1. Pingback: Samstag, den 02. April 2016 | Kulturnews

  2. Hallo ich bins mal wieder,
    die Furcht ist ja immer auf etwas Konkretes ausgerichtet. Ohne sie würden wir schlichtweg bei der nächsten Straßenüberquerung möglicherweise zumindest schwer verletzt im Krankenhaus liegen, an eine Maschine angeschlossen bleiben oder lieber sterben wollen.
    Die Angst dagegen steckt in unseren Genen. Die ist
    ursprünglich´ angelegt. Das ist z.B. die Angst vorm Sterben. Das hat uns und allen Staatsmännern der Terrorismus gelehrt. Das mag zynisch klingen, aber es ist nun mal Fakt. Alle haben jetzt Angst, aber von Furcht kann keine Rede sein. Ich habe auch Angst davor.
    Deshalb hab ich mir mit meinem Artikel über Alexis Korner mal richtig Luft gemacht. Alles wird schließlich besser werden. Wie gut, dass du das Thema aufgegriffen hast.
    Mach`s gut! Der Frühling ist da. In Gedenken auch an H.D. Genscher!!
    LG
    PJP

    Gefällt 1 Person

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