GrabesStille


GrabesStille

Finsternis im Tageslicht
an der Stätte der Gegangenen,
kaltschöne Steine
mit eingemeißelten Namen

Bedrückte Menschen
inmitten der Toten,
bewegen sich leise
im Stillstand der Zeit

Düstere Stimmung,
flüsternde Gebete,
gedämpfte Monologe,
getragen vom Wind

Leidvolle Fragen,
wässrige Augen,
dankbares Lächeln
Für die gelebte Zeit.

©Sylvia Kling

Quelle: Facebook

Quelle: Facebook

UNICEF Deutschland:

Wir fühlen mit den Opfern der Anschläge in Brüssel. Alle müssen zusammenstehen gegen Hass und Gewalt – für Menschlichkeit und Solidarität.

„Niemand wird geboren, um einen anderen zu hassen. Menschen müssen lernen zu hassen. Und wenn sie zu hassen lernen können, dann können sie auch gelehrt werden zu lieben (…)“

(Nelson Mandela)

 
 
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38 Gedanken zu „GrabesStille

  1. Liebe Sylvia, dein bewegendes Gedicht soll an erster Stelle für die Menschen und deren Angehörige sein, die durch so viele Unglücke und/oder feige Terroranschläge gingen.
    Jedoch ist es auch für mich und so viele deiner Leser ein ganz persönliches Geschenk. Jeder denkt an einen lieben Verstorbenen, der ihn viel zu früh verließ. In meinem Fall ist es besonders mein herzensguter Papa, der vor einigen Jahren freiwillig aus diesem Leben ging.

    Dank‘ dir herzlich❤️
    Elisabeth

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Donnerstag, den 24. März 2016 | Kulturnews

  3. “ Bedrückte Menschen “ … “ Düstere Stimmung “ … “ Leidvolle Fragen “
    Diese Anfangszeilen erinnern mich an eine meiner Tagebuchnotizen :

    Bittere F e s t s t e l l u n g

    N i e m a l s
    wurde

    zu jedermann,
    zu jeder Zeit und
    an jedem Ort

    a l l e s
    gesagt …

    W a r u m ?

    © PachT
    Gedanke zwei Tage vor der Trauerfeier unseres Vater im März 2009

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Martina,

      der Mensch war schon immer gierig und machtbesessen. Offenbar wird sich das nie ändern.
      Manche Menschen, leider zu viele, tragen keine Liebe in sich. Auch daran können wir leider nichts ändern.
      Was wir tun können: Die, die sich dieser Liebe bewusst sind, die in Demut vor dem Leben stehen, sollten sich zusammenschließen, um sich gegen Terror und Vernichtung zu richten.
      Dabei sollten persönliche Befindlichkeiten (damit meine ich kleine, unwichtige Streitigkeiten unter den Menschen) keinen Raum finden, denn hier geht es um unser Leben, um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, um ein GANZES.

      Wir haben nur diese eine Erde. Im Metapher gesprochen:
      Diese Erde weint.

      Danke für Deinen Kommentar, liebe Martina.
      Sei herzlich gegrüßt,

      Sylvia

      Gefällt 5 Personen

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