Im März


Im März

Nach dunkelkalter Zeit
der Winter friedlich
von den Feldern flieht,
es schimmert schon
der Wiesengründe grünes Kleid,
ein milder Lufthauch durch
die Bäume zieht

Die Sonne kitzelnd
aufs Gestirn mir scheint
und macht mich wohlgestimmt,
die Schwalben schwärmen
anmutig vereint,
der Lenz die Sinne
zart erklimmt

Da sehen meine Augen
fast vergessne Pracht,
unterm Laub vom ersten Licht
berührt,
königliche Glöckchen sind
erwacht,
lächelnd sich der Frühling
in mir spürt.

 ©Sylvia Kling

©Alexander Rudeloff

©Alexander Rudeloff

Foto: ©Alexander Rudeloff – www.putetet.wordpress.com

Ich verrate Euch heute ein kleines Geheimnis: Oft schreibe ich Alexander an, schicke ihm mein Gedicht mit und bitte ihn, ein passendes Foto zu suchen. Auch hier wieder eine sehr gelungene Wahl – man könnte meinen, Alexander befand sich in Gedanken auf meiner Frühlingsreise ;-).

 

Heute eine weitere, kleine Anmerkung:

Auch auf Facebook bin ich zu finden („Sylvia Kling – Autorin“).

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31 Gedanken zu „Im März

    • Vielen herzlichen Dank, liebe Piri – das freut mich sehr. Oh ja, wir alle können es wohl kaum noch erwarten, dass der Frühling Einzug hält.

      Mit einem Infekt herumschlagend, werde ich wohl etwas ruhen müssen – mich weiter nach der Sonne sehnen. 🙂

      Sei herzlich gegrüßt
      Sylvia

      Gefällt 1 Person

  1. Liebe Sylvia,
    dein Gedicht ist wunderbar freundlich😊
    Es stimmt mich froh und macht mir große Freude😘

    Alexander’s schönes Bild paßt wieder genau!

    Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende☀️

    Herzlichst, Elisabeth

    Gefällt 2 Personen

  2. Pingback: Sylvia´ s Poesie – Putetets Stöberkiste

  3. Pingback: Freitag, den 11. März 2016 | Kulturnews

  4. Ein wunderschön „stimmiges“ Frühlingsgedicht, das die Stimmung, deren wir uns in diesen Tagen gewahr werden, sehr nachfühlbar beschreibt. Besonders schön finde ich, dass „der Lenz die Sinne zart erklimmt“!

    Ein schönes Wochenende und lieben Gruß, M!

    Gefällt 2 Personen

    • Oh, wie freue ich mich! Gerade an der von Dir erwähnten Formulierung habe ich gebastelt.
      Das Gedicht stand vor 2 Tagen ursprünglich in anderer Form. Nur die Reimform stand fest und der letzte Vers.
      Selten „wortel“ ich so herum.
      Daher freue ich mich so sehr, dass es mir gelungen ist.
      DANKE für Deine Worte und fürs Lesen.
      Liebe Grüße
      Sylvia

      PS: Hoffen wir, der Frühling erscheint bald in Gänze. In Sachsen ist es wieder trübkalt, düster.

      Gefällt 1 Person

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