Zwanzig Uhr fünfzehn


Lies ein Buch,
such die GeistesBewegung
gib dem Fernseher
einen Gnadenstoß

Dort sitzt du davor
ohne messbarer Regung,
gefühlsblind geformt,
lebensLos

Oder bist du für
die Unterwerfung bereit,
die verseuchte
Brot-und-Spiele-Welt?

Das Leben ist wohl
zu hart und schreit,
doch das wird nicht besser,
wenn der Geist (zer)fällt

Zwanzig Uhr Fünfzehn
tanzen Marionetten,
aus dem BierZelt im Quadrat
unterhaltsam und so nett

Lies lieber ein Buch,
es könnte dich retten,
wer viel denkt, der
wird auch nicht fett.

©Sylvia Kling

 

Foto: pravda-tv.com, g. U.

Liebe Leser_innen,

ein wenig überspitzt habe ich es heute dargestellt. Die meisten unter Euch wissen, wie ich das mit diesen sarkastisch angehauchten Texten so handhabe. Ich nutze sie nach wie vor zum besseren Verständnis ;-). Wenn ich es nicht ganz so vornehm ausdrücken möchte, so sage ich: „Ich stichel ein wenig …“.

Grundsätzlich ist gegen einen gesunden, ausgewählten Fernsehkonsum nichts einzuwenden. Wogegen ich bin: Gegen die gemachte und gewollte Volksverdummung mit Fernsehsendungen, die uns ablenken sollen und unseren Geist nicht fördern, sondern auf ein, gewissen Personen angenehmes, Mindestmaß bringen.

Wovon sie ablenken: Denken erlaubt!

Es gibt bereits unzählige Bücher über diese Thematik, doch genützt haben sie offenbar noch nicht. Wie auch? Wenn der Fernseher läuft, kann nicht gelesen werden.
Wie immer ist das Maß das Maß aller Dinge!
In diesem Sinne bedanke ich mich für Eure Aufmerksamkeit,
Eure Sylvia Kling
Ergänzung:
Alexander  (https://putetet.wordpress.com/page/2/) schrieb als Kommentar:
„Im TV gibt es viele interessante Sendungen (z. B. Nano, Terra-X und die Reportagen), die auch bilden und die grauen Zellen anregen. Ein anspruchsvoller Spielfilm, der Emotionen freisetzt und einen nachhaltig bewegt, ist auch nicht schlecht. Mann darf nur nicht vor der Glotze einpennen und anschließend auf das “Sauprogramm” schimpfen.
Das TV-Angebot ist sehr vielfältig und meistens findet man dort in der Tat verblödungsfördernde Sendungen oder diese schreckliche Unterhaltungskacke, bei denen der Bürger auch noch im Takt mitklatscht, so dass man die Songs der Künstler nicht verstehen kann. Schreckliche Angewohnheit in unserem Lande. Hinzu kommt noch, dass heutzutage viele einen Smart-TV haben, der es zusätzlich ermöglicht, übers Internet zu glotzen. Ein echtes Überangebot, aber wenn man in der Lage ist, sich die Rosinen aus dem Fernsehprogramm zu picken, hat man von diesem Medium sehr viel.
Das heutige Fernsehen ist zwar vielfältiger und übersättigter als früher, aber auch viel besser. Und dann macht es natürlich auch noch die Mischung, wie bei allen anderen Dingen auch. Zu viel glotzen – auch wenn´s interessant ist – ist auch nicht gut. Wer isst schon jeden Tag seine Lieblingsspeise? Von jedem etwas, also parallel auch andere Dinge tun oder sich um seine Hobbys kümmern oder ein Buch lesen etc. Das hält wach, fördert das kommunikative Miteinander und auch die Aufmerksamkeit fürs Glotzen. Wenn man über letzteres nicht verfügt, sollte man es lieber lassen, was im Prinzip ja auch nicht schlecht wäre. Ich selbst möchte aber nicht auf im TV verzichten die mich interessieren und zu denen stehe ich auch (ich bin aber auch kein Mitklatscher!).“
So möchte ich das Gedicht auch verstanden wissen.
Auch andere, sehr inhaltsreiche und nachdenklich stimmende Kommentare trafen ein. So empfehle ich heute also besonders, Euch die Kommentare zu diesem Beitrag u genehmigen. Ich habe tolle Freunde und Leser_innen!

Hier dazu noch ein Auszug aus der Website, aus der die obige Grafik stammt:

„Das Problem mag apolitisch erscheinen. Doch weit gefehlt, denn Fernsehen beeinflusst. Jeder Deutsche verbringt am Tag ungefähr elfeinhalb Stunden vor dem Fernseher. Geschätzte Dunkelziffer. Gegen das Fernsehen sind Erziehung, Ausbildung und selbst Erlebtes vernachlässigbare Faktoren in der persönlichen und staatsbürgerlichen Ent-wicklung. Das Fernsehen ist ein Fenster zur Welt. Mit zunehmender Erblindung dieses Fensters erblinden auch die Zuschauer.“
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99 Gedanken zu „Zwanzig Uhr fünfzehn

  1. Nicht nur dein köstliches Gedicht, sondern auch die ganzen Kommentare haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. Herrlich satirisch geschrieben, auch wenn ich mit deiner letzten Schlussfolgerung nicht so ganz einverstanden bin – ich denke wirklich viel, aber meine Waage scheint das leider in keinster Weise zu beeindrucken… 🙂

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    • Ich finde auch, dass die Kommentare wirklich durchweg köstlich waren – jeder auf eigene Weise und auch einige sehr interessante Ansätze waren dabei. ☺
      Das „wird nicht fett“ ist ggf. auch nicht wörtlich zu nehmen.
      Ich kann Dich beruhigen: Für mich gilt das leider auch nicht 😡😢. Meine Waage fragt auch dummer Weise nicht nach meinem Fernsehkonsum. 😉
      Herzliche Grüße
      Sylvia

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  2. Pingback: Mittwoch, den 03. Februar 2016 | Kulturnews

  3. Ich hab meine Glotze noch während des Studiums entsorgt und bin seitdem fernsehfrei. Ist mir nicht schwergefallen, ich muss allerdings sagen, als Kind mochte ich auch nicht vor der Kiste hängen. Alle Kinderserien aus meiner Zeit sind völlig an mir vorbeigegangen. Aber es fehlt insofern was, als ich gewisse Sehgewohnheiten oder andere Trends gar nicht mitbekomme. Das finde ich in gewisser Weise schade, andererseits, ich habe eben auch eine kleine Wohnung, die wird zumindest nicht durch einen Glotzkasten verschandelt….

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    • Da sprichst Du gerade etwas – auch für mich – Wichtiges an:
      Immer wieder geschieht es, dass ich gewisse Vorfälle (Weltgeschehen) nicht registriere bzw. sehr spät.
      Ich versuche das derzeit, mit dem Radio ein wenig auszugleichen. Außerdem gibt es im Internet auch Nachrichtenseiten, die ich täglich aufrufe, um mich umfangreich zu informieren. Dabei habe ich noch die Wahl, welche Medien ich verkonsumiere.
      🙂

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  4. Guten Morgen, meine liebe Sylvia…mit deinem Beitrag sprichst du mir aus der Seele…leider lassen sich so viele lieber dauerberieseln als ihren Geist mit Büchern zu erweitern…ergo: Fernsehen nicht nur als Babysitter für die Kinder, sondern auch noch ein „wunderbares Mittel“ um Menschen am eigenen Denken zu behindern…ich wünsche dir einen bereichernden Tag 🙂

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  5. Ich sehe fast jeden Tag fern, meist einen Film, der mich interessiert, oder auch Dokus und Nachrichten, aber sehr ausgewählt. Dann bekomme ich meinen Kopf vom Schreibtisch frei. Und wenn ich ins Bett gehe, dann lese ich noch.
    Dann sage ich mal: gute Nacht 🙂 .

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  6. Wir müssen die Kultur retten und das Denken!
    Darob die Schritte zu den Büchern lenken!
    Pfui, weg! Vom Fernsehn! Diesem öden
    Kasten, der herrscht, uns zu verblöden!

    Wer kann sich zu solcher Satire erdreisten?
    Der Dichter. Wenn der kritische Versuch
    Gekauft wird, nämlich als ein Buch
    Kann er sich endlich den Plasma leisten.

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  7. Wir, die westdeutschen Geburtsjahrgänge der 60er Jahre, bzw. ein bestimmter Teil davon, mussten uns in den 80er Jahren als linksradikale Angstmacher beschimpfen lassen, weil wir damals vor der Verblödung durch die privaten Fernsehsender warnten. Heute räumt sogar der hiesige CDU-MdB ein, dass wir recht hatten… Wenn es nach mir ginge, gäbe es Privatfernsehen nur noch als Pay-TV. Aber mit dieser Meinung gehöre ich wahrscheinlich zur „Fünften Kolonne Havannas“ oder so…

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    • Dann habt Ihr das ja zeitig erkannt ….
      Es bringt mich gleich zu einem neuen Gedanken (fast schon ein Beitrag wert – für „Ost“ und „West“):
      Wir hatten ja in der DDR nur „DDR I“ und „DDR II“. Da war es nicht so toll mit der Auswahl. Vielleicht war das auch gut so?
      Na gut, den Karl Eduard von Schnitzler mit seiner „Anti-Kapitalisten-Theatralik“ hätte man weglassen können, auch die russischen Sender waren nicht gerade das, was sich ein normaler Bürger gern angesehen hat (außer ich eben …- 🙂 ), aber ansonsten hatte das was:
      Kessel Buntes
      Meister Nadelöhr
      Professor Flimmrich
      Polizeiruf 110
      Der Staatsanwalt hat das Wort

      usw. usw.
      Mensch, da waren wir noch glücklich!
      Das hatte Charme ….

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      • Von mir aus könnte man das ZDF schließen bzw. mit der ARD verschmelzen. Dann gäbe es nur noch die ARD mit den Regionalsendern (sehr wichtig!) und einigen wenigen internationalen Kooperationen (z.B. Arte). Der Rest wäre privat und somit kostenpflichtig. Ich als Westdeutscher würde mich sehr gerne mit der TV-Geschichte der DDR und deren Highlights beschäftigen, aber bei dem heutigen Sender-Über-Angebot finde ich einfach keinen Fokus. Ansonsten gehe ich sehr gerne ins Kino und danach „noch einen trinken“. Meine Frau und ich bemühen uns, zumindest unseren Neffen und Nichten eine „gesunde Mischung“ aus Büchern, Kino, TV, Musik und Naturerlebnissen zu bieten. Ob wir damit erfolgreich sind, wird die Zukunft zeigen…

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  8. … Oh; ich bin kein Deutscher! Am siebten Januar lief bei mir der Fernseher zuletzt und da hatte ich Besuch…
    Doch ich lese auch recht wenig und sogar hier auf WordPress fällt mir das oft schwer… Ich bin bei mir auch nicht so sehr für den „messerscharfen“ Verstand; ein Kind könnte sich daran schneiden… 😉

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      • Musik höre ich auch selten und basteln?
        Und ich lebe sogar allein, was mir oft weniger gefällt.

        Vorhin gab es einen wunderschönen Sternenhimmel zu bewundern und dann hat mir ein Brot geschmeckt.

        Und ich stopfe ja auch Zigaretten und muß mir immer wieder Cappucino machen und lese hier.

        Und dann meditiere ich auch wohl hier und da ein wenig. Und ich muß auf die Besucher meiner Futterstelle achten, oder dem Regen zuhören.

        Und am Tag muß ich oft in die Natur, oder einkaufen, oder Saubermachen, Kochen.

        Manchmal fotografiere ich auch und ganz selten zeichne ich. – Ach ja; ich telefoniere viel.

        Ich denk´da nicht so drüber nach; sicher habe ich einiges vergessen. 😉

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  9. Dein Gedicht dazu ist super, liebe Sylvia, stichel gern noch etwas mehr ;-)…ich war grad entsetzt über die 11,5 durchschnittlichen Fernsehstunden pro Tag und das, wo es soviele Menschen gibt, die auf den TV verzichten…also gar nicht erst so ein Ding haben, mich eingeschlossen. Ich finde die Zahl erschreckend und wenn ich mir dazu vorstelle, wie währenddessen das elektromagnetische Feld auf die Zirbeldrüse dieser Menschen einwirkt…HILFE. Sehr düster. Das eben noch zusätzlich zur von Dir geschilderten „Lemminge-Party“ …jeden Abend, jeden Tag.
    Ich wünsch Dir trotz allem einen schönen Abend ❤

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  10. Vielen Dank für das Gedicht.
    TV ist nicht die Abkürzung von “Totale Verblödung“ sondern hieß ursprünglich “Television“
    Kaum zu glauben, oder?
    Ich glaube ja immer noch nicht, dass der Flachbildschirm eine technische Erfindung ist. Ich glaube einfach, dass das heutige Fernsehprogramm die Tiefe des Gehäuses nicht mehr benötigt

    Gefällt 4 Personen

  11. Tolles Gedicht das so manchen zum Nachdenken und zur Reduzierung seines TV-Konsums bewegen sollte, aber eben nur m bei manchen.
    Im TV gibt es viele interessante Sendungen (z. B. Nano, Terra-X und die Reportagen), die auch bilden und die grauen Zellen anregen. Ein anspruchsvoller Spielfilm, der Emotionen freisetzt und einen nachhaltig bewegt ist auch nicht schlecht. Mann darf nur nicht vor der Glotze einpennen und anschließend auf das „Sauprogramm“ schimpfen.
    Das TV-Angebot ist sehr vielfältig und meistens findet man dort in der Tat verblödungsfördernde Sendungen oder diese schreckliche Unterhaltungskacke, bei denen der Bürger auch noch im Takt mitklatscht, so dass man die Songs der Künstler nicht verstehen kann. Schreckliche Angewohnheit in unserem Lande. Hinzu kommt noch, dass heutzutage viele einen Smart-TV haben, der es zusätzlich ermöglicht, übers Internet zu glotzen. Ein echtes Überangebot, aber wenn man in der Lage ist, sich die Rosinen aus dem Fernsehprogramm zu picken, hat man von diesem Medium sehr viel.
    Das heutige Fernsehen ist zwar vielfältiger und übersättigter als früher, aber auch viel besser. Und dann macht es natürlich auch noch die Mischung, wie bei allen anderen Dingen auch. Zu viel glotzen – auch wenn´s interessant ist – ist auch nicht gut. Wer isst schon jeden Tag seine Lieblingsspeise? Von jedem etwas, also parallel auch andere Dinge tun oder sich um seine Hobbys kümmern oder ein Buch lesen etc. Das hält wach, fördert das kommunikative Miteinander und auch die Aufmerksamkeit fürs Glotzen. Wenn man über letzteres nicht verfügt, sollte man es lieber lassen, was im Prinzip ja auch nicht schlecht wäre. Ich selbst möchte aber nicht auf im TV verzichten die mich interessieren und zu denen stehe ich auch (ich bin aber auch kein Mitklatscher!) 😀
    LG Alexander

    Gefällt 2 Personen

  12. Sehr treffende Zeilen liebe Sylvia. Fernsehen war immer schon beides, Volksunterhaltung und Lebensablenkung. Heute hat sich das in Volksverblödung und Lebensersatz verwandelt und es wird zunehmend schwerer einen Gewinn daraus zu ziehen. Im Prinzip würden heute auch drei Kanäle ausreichen um Unterhaltung, Information und Wissenswertes abzudecken, aber dann würde die ganze Werbung nicht mehr hinein passen 😉

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    • Das sehe ich genauso. Niemand hat etwas gegen einen schönen Film einzuwenden. Denn nach der Arbeit will Mensch sich auch mal unterhalten lassen, abschalten. Doch es wird zu wenig ausgewählt …. Denke ich an das „Dschungelcamp“ und andere, diverse Verblödungssendungen, wird mir nur noch übel.

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    • Danke (ich habe einen Fernseher – nur für DVDs) – es ängstigt mich, wenn ich sehe, wie sich die Menschen für die Verblödung teilweise freiwillig hergeben.
      Dabei gibt es natürlich auch gute Sender mit bildendem, auch unterhaltsamem Inhalt.
      Sei herzlich gegrüßt und vielen lieben Dank für Deine Worte,
      Sylvia

      Gefällt 2 Personen

  13. Ein sehr passendes Gedicht. Haben heute wirklich den Fernseher aus, hatte vorhin im Programm geschaut, aber wirklich absolut nichts Passendes, nichts Lohnenswertes entdeckt. Auf dem Tisch liegen Zeitschriften und ein Buch….Danke für Deine weisen Worte. Man sollte wirklich viel viel öfter auf dieses Verdummungsfernsehen verzichten….wobei ist es „Verzicht“? Eigentlich ist es Erholung des Geistes, der Nerven. Ein Ende des Beschallens durch völlig überflüssige Nachrichten….Einzig Reisereportagen oder Tiersendungen sind noch erträglich….Insofern „verzichte“ ich gerne und wende mich wahrhaftigen Genüssen zu: einem Buch, einem Glas Tee und vielleicht auch einem gaaaaanz kleinen Stückchen Schokolade…….

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Katrin,

      auch ein schöner Film muss mal sein – einer, der bewegt, berührt, zum Nachdenken anregt. Es gibt sehr viele, schöne Verfilmungen (wir kaufen uns meistens DVDś).
      Aber dieses Brot-und-Spiele-Programm ist unsäglich.

      Ihr macht das genau richtig! Glückwunsch!
      Äh, Schokolade? Lese ich richtig? Na, das erzähle mir lieber nicht. Ich bin doch auf „ZwangsDiät“ ;-).

      Sei lieb gegrüßt,

      Sylvia

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