Wenn


Wenn Du mich zitternd ertastest,
dein Leib den meinen umschlingt,
deine Hände mich zärtlich verzücken,
vorm Hause die Erle singt

Wenn meine Augen im Ozean der deinen
bis zum reinen Grunde versinken,
lass dürstig mich in dir treiben,
aus deinem Dufte trinken

Wenn deine PerlmutHaut sanft schimmert,
scheinen Sterne vom Himmel zu fallen,
schmecke ich dein nacktes Sein
und SehnsuchtsStröme wallen

Wenn Du wolfesgleich um mich schleichst,
meinem PulsSchlage zu lauschen,
verharre ich flügellahm still,
empfange kristallklares Rauschen

Wenn du tanzt mit meinen Sinnen,
mich mit deiner Flut erliebst,
in wildschäumenden Wogen,
Vergangenes mit mir vergibst

Wenn ich treibe in furchtlose Liebe
in der MärzVergänglichkeit
und die erste Sonne des Jahres
der Finsternis verzeiht.

©Sylvia Kling/aus „AusGeatmet“ – erschienen im Oktober 2015 –

Uwe Richter, siehe Link

Uwe Richter, siehe Link

Wieder ist es Uwe, der mir zu diesem sinnlichen Gedicht eine seine erotischen Fotografien zur Verfügung stellt. Hier findet Ihr seinen phantastischen Blog:

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

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14 Gedanken zu „Wenn

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