NovemberNacht


NovemberNacht

 

Die Felder dunkeln sich ein,

Bäume wiegen sich leise,

ein Blatt ruht auf einem Stein,

müde von der TagesReise

 

Süßbenachtete Düfte

ziehen eine grüßende Spur,

es ruhen gar die Lüfte

auf der weiten Flur

 

Es legt sich der erste Tau

stillschweigend über die Wiesen,

geheimnisumwitternd grau

wie zärtlichküssende Brisen

 

Es fühlen sich meine Augen

übermütig hell,

gierig funkelnd sie saugen

am NovemberNachtAquarell.

 

©Sylvia Kling

Ich bedanke mich bei Uwe Richter für die Fotografie. Hier ist der Link zu seinem Blog, der nicht nur durch seine Fotografien begeistert, sondern oft auch durch die dazu erzählten kleinen Geschichten.

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/

 

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32 Gedanken zu „NovemberNacht

  1. Ich sitze hier auf dem Flughafen in Las Vegas bei 26 Grad (draussen, in der Wartehalle ist es mindestens 14 Grad kühler). Durch dein Gedicht freue ich mich richtig, wieder in die heimischen Gefilde zu kommen.
    Und dann vielleicht auch so schöne Bilder vom Herbst zu fotografieren. Es ist so toll, wie deine Worte und das Bild zusammenpassen.

    Gefällt 1 Person

  2. Wie üblich ein sehr schönes Gedicht.
    Allein, so sehr ich es nachvollziehen kann, so sehr passt es im Moment nocht nicht, weil die Tage, wenn ich rausschaue, dann sehe ich nur strahlenden Sonnenschein. Und das entspricht mir im Moment noch etwas mehr.

    Gefällt 2 Personen

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