„Bruchstücke“


Ich freue mich heute besonders, Euch mitteilen zu können, dass mein Gedichtband „BruchStücke“ – Band I und Band II – erschienen sind. Das war ein Stück Arbeit, doch es hat sich gelohnt :-):

 

BruchStücke – Band I – erschienen am 22.08.2016:

BruchStücke - Band I von Sylvia Kling, Cover

https://www.amazon.de/BruchSt%C3%BCcke-Band-I-Sylvia-Kling/dp/3741841145/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1471965568&sr=8-1&keywords=BruchSt%C3%BCcke+von+Sylvia+Kling

oder:

http://www.epubli.de/shop/buch/BruchSt%C3%BCcke-Sylvia-Kling-9783741841149/55145#beschreibung

 

BruchStücke – Band II – erschienen am 23.08.2016:

band_2_front_1_bruchstuecke

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=BruchSt%C3%BCcke+Band+II+von+Sylvia+Kling

oder

http://www.epubli.de/shop/buch/BruchSt%C3%BCcke-Sylvia-Kling-9783741841620/55194

Eine Vorschau ist auf Amazon einzusehen. Die Zeichnungen fertigte diesmal der junge, talentierte Emiel Donath (18 Jahre jung) aus Meißen an.

Meine bisherigen LeserInnen kennen es:

Für meine LeserInnen, die nicht die Möglichkeit haben, an meinen Lesungen im Raum Sachsen (eine Erweiterung ist ganz sicher abzusehen, jedoch noch nicht terminiert) teilzunehmen und damit ein von mir signiertes Buch zu erhalten, biete ich gern an:

Das Buch wird über mich bestellt (hinzu kommen in diesem Fall noch die Versandkosten), ich versehe es mit einer persönlichen Widmung und versende es im Anschluss an Euch (Kontakte bitte per E-Mail an: sylvia-kling@gmx.de).

Kosten: inkl. Versand pro Band: 10,95 Euro. Er kann auch einzeln bestellt und unabhängig voneinander gelesen werden.

Hier ein Auszug zur Beschreibung:

„Von den Schönheiten der Jahreszeiten, der ZeitenSchwere, der Liebe, den Betrachtungen des Lebens, in der Jugend und in der Zeit der Reife, vom Reiben an der Gesellschaft und den heutigen Dissonanzen, von pfeifenden Signalen, gequältem Gemurmel, der Lilie ohne Eitelkeiten oder SeelenWanderungen, von der Eigentümlichkeit und der Verzauberung durch das Wort.“

Aus der Rezension des Schauspielers, Schauspiellehrers, Regisseurs und Lyrikers Jürgen M. Brandtner (zu meinem Buch „AusGeatmet“ – veröffentlicht am 01.10.2015) auf amazon ist ein Auszug in „BruchStücke“ enthalten:


„Dabei ist Sylvia Kling vielfältig in ihrer Themenwahl. Doch ob sie nun über die Liebe selbst, die Heimat oder auch die Natur schreibt, sie schreibt mit Tiefe. Schnell merkt man, dass hier eine schreibt, die schreiben muss, weil sie etwas zu sagen hat. Eine, die sich verschenkt an das Leben und sich immer wieder auch daran aufreibt, bis sie an ihre Grenzen kommt.

Es sind kleine und große Fragen um unsere Gesellschaft, die sie „ruhelos denken“ – über ihre „zerlaufende Vergangenheit“ bis hin zu den politischen und sozialen Auswüchsen im Jetzt. Fragen um die Lieben(den) in ihrem Leben, die sie immer wieder weinen machen, mal golden flüsternd, mal rot schreiend: „Taut auf das Eis um mein Herz“.

Dabei ist Sylvia Kling vielfältig in ihrer Themenwahl. Doch ob sie nun über die Liebe selbst, die Heimat oder auch die Natur schreibt, sie schreibt mit Tiefe. Schnell merkt man, dass hier eine schreibt, die schreiben muss, weil sie etwas zu sagen hat. Eine, die sich verschenkt an das Leben und sich immer wieder auch daran aufreibt, bis sie an ihre Grenzen kommt.

Es sind kleine und große Fragen um unsere Gesellschaft, die sie „ruhelos denken“ – über ihre „zerlaufende Vergangenheit“ bis hin zu den politischen und sozialen Auswüchsen im Jetzt. Fragen um die Lieben(den) in ihrem Leben, die sie immer wieder weinen machen, mal golden flüsternd, mal rot schreiend: „Taut auf das Eis um mein Herz“.

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und wünsche Euch noch eine wunderbare Restwoche.

Eure Sylvia Kling

Bitte beachtet die Termine zu meinen nächsten Lesungen:

https://sckling.wordpress.com/lesungentermine/

Benefizveranstaltungen in Kiel

Der Autor Willie Benzen wird für diesen Winter zwei Benefizveranstaltungen in Kiel organisieren, an welchen ich teilnehmen werde:

eine Veranstaltung gegen den Rechtsradikalismus – die Einnahmen werden zur Unterstützung eines oder mehrerer Stolpersteine in Kiel verwendet,

die zweite wird sich wieder mit den Flüchtlingen beschäftigen – die Einnahmen erhält wieder die „Flüchtlingshilfe Kiel hilft“.

Termine stehen noch nicht fest. Sobald diese stehen, informiere ich Euch!

Schlüsselerlebnis – „Kinder im Aufwind“ – Children Upwind


SchlüsselErlebnis

Zwischen den Bäumen
saß ein volles Weib,
an dem Busen
ein Knäbelein

das saugte inbrünstig,
geduldig,
geblendet vom
Sonnenschein

Die Mutter sang ihm
ein leises Lied,
sie summte
lieblich dabei

es schien dem
Knäblein vertraut,
er lächelte
glücklich und frei

den Parkweg
schritt entlang
ein grobes
Elternpaar

zerrten hinter sich
einen Buben,
der tobend
unglücklich war

sie schrien zu ihm
böse Worte
und schlugen ihn
in das Gesicht

ihn betörte nun
auch nicht mehr
das warme
Sonnenlicht

eine alte Dame
stellte sich
vor der Szene
warnend auf

Zuschauer
glaubten erstarrt,
ein Drama nähme
seinen Lauf

sie sprach
zu den Eltern vernehmlich
und ernst
nur einen Satz

der blond-gelockte
Knabe
sah sie an
wie einen Schatz

er wird sie wohl
nie vergessen,
die rettende
weise Fee

ich träumte in
der folgenden Nacht
und zog hoffnungsvoll
ein Resümee.

©Sylvia Kling

 

Dieses Gedicht erscheint in meinem neuen Doppelband „BruchStücke“ (in den nächsten 10 Tagen). Hier widme ich es dem Projekt „Kinder im Aufwind“, welches die Malerin Petra Pawlofsky vor einigen Tagen eröffnet hat:

https://pawlo.wordpress.com/2016/08/18/kinder-im-aufwindchildren-upwind/

Auch in meinem Portfolio ist es hier zu finden:

https://sckling.wordpress.com/portfolio/kinder-im-aufwind/

Wir freuen uns über alle, die sich an diesem Projekt beteiligen.

Petra Pawlofsky:

„Summary

I’d like to start a project with the question how children can cope with our modern world, with the terrible news around them, the growing work pressure and the hurry, the media, the dull look of many grown-ups around them…etc .I’m planning a series of articles with my art, thoughts ,  questions  etc . And I’d be very glad  if you joined in with your art or creativity,  ideas, photos or music etc.  Together we might find answers …

So what can you do?

*You can publish an article on your website or copy an old one of yours about the topic

*You tell your readers that it’s part of the project „Children upwind“ and link it with my website

*and link with all the others that might publish something at the end of your text

Perhaps you know the lyrics by Khalil Gibran On children. They might become the motto for Children Upwind: we provide a basis for their lives, but then we let go:

Your children are not your children.
They are the sons and daughters of Life’s longing for itself.
They come through you but not from you,
And though they are with you, yet they belong not to you.
You may give them your love but not your thoughts.
For they have their own thoughts.
You may house their bodies but not their souls,
For their souls dwell in the house of tomorrow, which you cannot visit, not even in your dreams.
You may strive to be like them, but seek not to make them like you.
For life goes not backward nor tarries with yesterday.
You are the bows from which your children as living arrows are sent forth.
The archer sees the mark upon the path of the infinite, and He bends you with His might that His arrows may go swift and far.
Let your bending in the archer’s hand be for gladness;
For even as he loves the arrow that flies, so He loves also the bow that is stable.“

Thank you for the visit.

Herzliche Grüße

Eure Sylvia Kling

Bisherige Beiträge:

Mein Beitrag auf meinem anderen Blog:

https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/2015/11/19/kinder-erfahren-und-eltern-sprechen/

Random Randomsen folgt mit:

https://randomrandomsen.wordpress.com/2016/08/19/kia-1-%E2%80%A2-die-kinderwelt-ist-klang/

Anne-Marit mit:

 

Ich bedanke mich beim Autor Arndt Stroscher für das Beitragsbild.

„Der zweite Akt“ und „Kampfansage an den Krebs“


Der zweite Akt

Kleine Frau,

so biegsam

leicht,

in ihr

gewaltige

Kraft,

die reicht,

dem Tod

ohne Klage

zu widerstehen.

Kleine Frau,

kein Entsetzen

dich packt,

leichtfüßig

tauchst du ein

in das Leben,

zweiter Akt.

©Sylvia Kling

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Gewidmet meiner an Krebs erkrankten Freundin Stephanie L. in Berlin und allen Frauen, die gegen den Krebs kämpfen.

Dieses Gedicht ist in meinem Lyrikband „AusGeatmet“ – mit dieser Widmung – enthalten.

Ich möchte Euch gern noch weiter „anhalten“ und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir folgt:

In diesen Tagen las ich einen Beitrag auf dem Blog von Izzie Stark (https://izziestark.wordpress.com/), die selbst eine Betroffene ist und deren Beiträge ich schon seit einigen Monaten mit Interesse verfolge. In diesem Beitrag, den ich Euch empfehlen möchte, geht es um Jeannette. Eine Frau, die – wie auch Izzie – meinen höchsten Respekt hat.

Das sind für mich starke Frauen, liebe LeserInnen, Freunde und Besucher. Doch bitte lest selbst – ich bin sicher, es wird Euch ebenso berühren wie mich:

https://izziestark.wordpress.com/2016/08/14/izzie-trifft-starke-menschen-jeanette/

Ich bitte Euch herzlich, nicht nur bei mir, sondern Izzie für diesen berührenden Beitrag ein „Gefällt mir“  zu hinterlassen, denn ich bin der Ansicht, dass diese Frauen mehr als das verdienen. DANKE!

Jeannette - Kampfansage gegen den Krebs

Jeannette – Kampfansage an den Krebs

Jeannette ist 35 Jahre alt und komme aus der Oberpfalz. Sie ist seit 10 Jahren verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 9 und 6 Jahren. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs – Non-Hodgkin – hat sie im März 2016 erhalten. Das war für die ganze Familie ein riesen Schock. (Quelle: aus dem Interview mit Jeannette, s. u.a. Link)

Ihr Blog auf Facebook heißt: „Kampfansage an den Krebs“.

Wer auf Facebook einen Account hat, kann Jeannette hier finden:

https://www.facebook.com/Kampfansage-an-den-Krebs-972940969487648/

Hier ist Jeannette:

jeannette zur Behandlung

jeannette zur Behandlung

Jeannette schrieb zu folgendem Bild auf Facebook:

Nun hat es mich doch erwischt, Fieber und auf ging es in die Uniklinik.  Aaaaaah!!!! Ab 38 Grad muss man in die Klinik. Ich hab es befürchtet, dass es mich doch noch erwischt. Entzündungswert ist ok, keiner weiß wo das Fieber herkommt. Habe mittlerweile einen Ruhepuls von über 100 *schnauf* und deswegen gibt es morgen doch Bluttransfusionen für mich. HB ist unter 7 normal ist 12 😷 da geht’s einen net mehr gut. Morgen früh um 8 Uhr geht’s los und danach werden Bäume ausgerissen.
Drücker an Euch (ein Herz) und Gute Nacht.“

 Jeannette - krank und positiv

 

Lasst uns nicht vergessen, wie wertvoll das Leben ist.

Ich danke Euch herzlich für Eure Aufmerksamkeit.

Eure Sylvia Kling

Ein außergewöhnliches Anliegen


Liebe LeserInnen, Freunde und BesucherInnen,

heute habe ich ein außergewöhnliches Anliegen. Vielleicht kann jemand helfen.

Ein Freund und Kollege, der Schriftsteller und Maler Edgar Helmut Neumann, benötigt für seinen neuen Roman (bisher als Arbeitstitel) „Vierzehn, nicht dreizehn“ folgende Hilfe und schreibt auf Facebook:

„Ich muss für meinen Roman wissen, wann 1989 in Sachsen Abiturprüfung war, vor dem Mauerfall. Ich wüsste auch gerne, welche besonders schwierigen Abituraufgaben gestellt waren (müssen nicht exakt formuliert sein).
Zur Erklärung: die Lebensgefährtin meines Protagonisten hat 1989 – unmittelbar nach dem Mauerfall – die ehemalige DDR verlassen und dann ein Studium in Heidelberg aufgenommen. Dazu brauch ich jetzt „noch etwas Fleisch am Knochen“.

Ich bedanke mich im Voraus für hilfreiche Informationen.“

Eine kleine Zusatzerklärung gibt Edgar auch ab:

„Warum ich pingelig bin? Ein Freund erzählte mir diese Tage, dass ihm vorgehalten wurde, dass seine im Roman angegebene Busabfahrtszeit nicht der Realität entspräche. Also die Leser schauen nun wohl immer genauer hin. Man kann ja keinen „Dr. Sowieso“ entlarven, da er vielleicht geschummelt hätte, also sucht man in den Romantexten nach Fehlern. Ist ja auch legitim, wenn man nicht absolut fiktional bleibt.“

Hier ist der „fragliche Absatz“, um den es geht und der noch „gefüttert“ werden muss:

„Wäre sie noch DDR-Bürgerin, denkt sie, säße sie heutzutage viellicht in einer Kader-Sitzung und würde über die Erfüllung von Planvorgaben eines Kollektivs diskutieren. Damals wäre sie kaum auf die Idee gekommen, Krankenhausseelsorgerin zu werden. Wahrscheinlich wäre sie niemals in einem Hospiz tätig geworden.

Angelika denkt oft darüber nach, was wäre, wenn es die Wiedervereinigung nicht gegeben hätte. Sie hätte niemals Axel Loesmann kennengelernt. Das will sie sich nicht vorstellen.

1989 war sie 17 Jahre alt. Das war in dem Jahr, als sie das Abitur absolvierte. Es sind nun gerade mal drei Jahre her. Sie denkt an ihre Heimatstadt, ihre Familie, ihre Freunde. Wenige der Erinnerungen zaubern ihr ein Lächeln ins Gesicht. Trotzdem: Dank des Engagements einiger Familienmitglieder konnte sie die Erweiterte Oberschule besuchen. Das war nicht jedem vergönnt, der das wollte. Mit dem Abitur hatte sie Glück, sie bekam es in Heidelberg anerkannt. Da hatten andere weniger Glück.“

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet und Edgar Helmut Neumann bei seiner Recherche behilflich ist. Den Kontakt kann ich dann gern herstellen.

Herzlichen Dank und viele Grüße in die neue Woche,

Eure Sylvia Kling.

 Zur Person:

Edgar Helmut neumann1947 kam ich in Saarlouis zur Welt. Rund drei Jahrzehnte habe ich als Redakteur gearbeitet. Das Saarland verließ ich 1968 aus beruflichen Gründen, war zwölf Jahre in Unterfranken und mehr als zwanzig Jahre in Südhessen tätig. Im Sommer 2002 kehrte ich an die Saar zurück. Von 2003 bis 2010 weilte ich wieder in meinem Heimatdorf Felsberg. Jetzt lebe ich in Saarbrücken, wo ich mit meiner Frau Inge Noell in unserem gemeinsamen Atelier unseren Ambitionen als Maler nachkomme.
Nach meinem Fünfzigsten musste ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Damit ich mit meiner Freizeit als Rentner etwas Sinnvolles anfange, schenkte meine Familie mir zum Geburtstag Malutensilien und einen Kursgutschein.
So wurde sehr schnell aus dem einstigen Journalisten ein Maler und Schreiber. Weil ich das Schreiben nicht sein lassen kann, verfasse ich ab und an ein Gedicht. Meine ältesten Gedichte stammen noch aus der Schulzeit.

Quelle: http://www.edgarhelmutneumann.de/home/mehr-ueber-mich.html

Bei Interesse kann man über Edgar Helmut  hier mehr erfahren:

http://www.edgarhelmutneumann.de/

Verlustempfinden


VerlustEmpfinden

Ich werde nicht alt
in diesen Zeiten,
die Jugend genau betrachte,
freu mich an ihren
eigenen Eitelkeiten,
nach denen ich nicht trachte

Ich werde nicht müde
ihnen zuzusehen,
wie sie sich ins Neue
mengen,
die Belange neu
verstehen,
in oft harten Klängen

Ich werde nicht traurig,
beim Ergebnis von Vergleichen,
nur atme ich etwas schwer,
denn wir alle verlieren
die WerteZeichen
Ich ersehne die
Wiederkehr.

©Sylvia Kling

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Ich wünsche meinen Lesern, Freunden und Besuchern ein wundervolles und erholsames Wochenende.

Die hier veröffentlichten Texte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne Angabe des Urhebers nicht kopiert und weiterverwendet werden. Auch das Zitieren einzelner Textstellen außerhalb dieses Bereiches bedarf meiner Genehmigung.

Sylvia Kling

Sommer-Und


Es ist wieder Zeit für die „LichtWorte“, liebe LeserInnen, Freunde und Besucher. Damit wünsche ich Euch eine noch angenehme Augustwoche.

 

Sommer-Und

Sonnenstrahlen veratmen sich
in Regengüssen,
Pappelblätter erspielen den Wind,
WolkenFarbenGewänder
seelenverwandelnd sind

Küssendes Klatschmohnrot
im SchmetterlingsGrund,
Grashalme singen
den Sommer,
und immerzu
vom ewigen Und.

©Sylvia Kling

Foto: Yvonne Wagner - bitte nicht kopieren

Foto: Yvonne Wagner – bitte nicht kopieren

 

 

 

Die hier veröffentlichten Texte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne Angabe des Urhebers nicht kopiert und weiterverwendet werden. Auch das Zitieren einzelner Textstellen außerhalb dieses Bereiches bedarf meiner Genehmigung.

Sylvia Kling

Zerlumptes Grau und Ozeanblau*


Die Malerin Petra Pawlofsky hat mich mit ihren Bildern zu meinem Gedicht „DAS KLEINE MÄDCHEN“ so berührt, dass ich Euch ihren Beitrag nicht vorenthalten möchte.

Ich danke Petra von ganzem Herzen, auch für ihre Worte zu meinen Arbeiten. Manchmal glaube ich tatsächlich, ein schlichtes „Danke“ reicht nicht.
Bitte bewundert mit mir gemeinsam diese zwei Bilder, die für mich mehr als „Bilder“ sind, denn dort ist das Leben, greifbar, mit viel Energie, doch auch zart und gefühlvoll.

Heute ist im privaten Bereich ein denkwürdiger Tag für mich, der viele Emotionen hervorruft. So ist es heute ein besonderes Geschenk für mich.

Even in English – please follow the post (in Reblogging). Thank you!

da sein im Netz

  Das kleine Mädchen Det1webRS, fertiges Bild 2016

 (Das kleine Mädchen, Detail 1 zum unteren Bild, Acryl und Ölkreiden, 30x40cm auf Malkarton)

Das Prosagedicht „Das kleine Mädchen“ der Autorin und Dichterin Sylvia Kling gefiel mir so sehr, dass ich ihr vorschlug, ein Bild dazu zu malen. Nun freue ich mich über unser 2. gemeinsames Projekt.

Ursprünglichen Post anzeigen 688 weitere Wörter

Keine Zeit mehr


Für gewisse Dinge ist leider:

Keine Zeit mehr

Es ist keine Zeit mehr
sich rauszuhalten
und wenn man es tut,
kommen die geballten
und bleiern dumpfen
Regengüsse,
vorbei wären dann
die süßen Genüsse,
an denen man
reichlich sich erfreute,
gepfändet wäre
das Wohlstandsgeprassel,
was uns listig zerstreute,
dann krieche so manch
verborgene Assel
aus morschverquollnem
Quartiere,
tausende übelverkommne
Gestalten –
und falls es dich interessiere:
Es ist keine Zeit mehr,
sich rauszuhalten.

©Sylvia Kling

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Heute möchte ich Euch auch einen Blog empfehlen: den neuen Blog von Anne-Marit.

Sie musste leider ihren Blog bei einem anderen Anbieter aus technischen Gründen aufgeben. Damit lässt sie viele, ihr lieb gewordene Menschen zurück.  Mit Feingefühl, Tiefsinn und einem wunderbar geschulten LeserAuge schreibt Anne-Marit über die Bücher, die sie liest und lässt uns teilhaben an den kleinen und großen Momenten in der Bücher- und Lesewelt. Außerdem ist sie – als eine meiner Unterstützerinnen – sehr engagiert beim Projekt „GEGEN DAS VERGESSEN“ (auch auf Facebook).

Es würde mich daher freuen, wenn Ihr Anne-Marit auf ihrem Blog besucht und sie in den WordPress-Kreis herzlich aufnehmt:

https://anneslesetagebuch.wordpress.com/

Ich wünsche meinen LeserInnen, Freunden und Besuchern einen guten Wochenausklang und ein zauberhaftes Wochenende.

 

 

Hinweise zum Urheberrecht:
Die Texte dürfen ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet werden. Das Zitieren einzelner Textstellen außerhalb dieses Blogs bedarf meiner Zustimmung.

Sylvia Kling

Du fragst


Du fragst

Du fragst,
was mich belebt,
es ist dein schlichtes Dasein,
welches mich lieblich umschwebt,
es ist dein zartes Wort,
nach deiner Spur ich spähe,
es ist dein leichtes Sein,
es atmet mich in deine Nähe

Du fragst,

was ich in dir suche,
ich suche nach deinem Treiben,
in meiner Welt ist noch Platz
für dein vollendetes Bleiben,
ich suche nach deinem Finden,
dem wirbelnden Tanz der Leiber,
die sich noch im Morgenlicht winden,
die Sehnsucht trägt schwingende Kleider

Du fragst,

ob ich suche
nach der Unendlichkeit,
und weinst in die Sterne hinein,
doch flüstert nur ewig
des Augenblickes Zeit:
Es kann einfach nur
Liebe sein.

©Sylvia Kling

Sylvia Kling

Liebe LeserInnen, Freunde und BesucherInnen,
nach der  „Sättigung“ mit schweren Wortgeschützen ist wieder Raum für „LichtWorte“, denn nichts ist wichtiger als die Liebe in dieser ZeitenSchwere.

Ich wünsche allen einen wunderbaren Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche im August.

Eure Sylvia Kling

Sättigung – mit Probemitschnitt (YouTube) zur Lesung


 Sättigung

Ich habe es satt
brav zu sein,
die feingewölbten Worte
klagen in meinen Ohren,
entartet ist die Lust
des Schreibens,
es wuchert zu viel
Schmutz auf dieser Welt –

und aus mir sich die
Wahrheit pellt

Ich habe es satt
dem Hass zum Untertan zu sein,
diese ewigen Höhlenmenschen
gutgewortet noch zu schonen,
wie sie krampfhaft heidnisch
aufrecht gehen,
damit niemand sie erkennt –

die Affenhaare
vom Kostüme trennt

Die MöchtegernZivilisierten
haben ihre
Seelen längst verkauft,
ihre Herzen suhlen
kräftig schlagend
sich im Dreck,
gestaltlos ist
das fremde Blut
und dürstge Kehlen brauchen
teuren Wein –

kommt, schlachtet noch
ein armes Schwein!

So viele möchteschöne Menschen
seh ich in der Stadt
fein herausgeputzt,
aus auf neue AugenBeute
jenseits aller ArmutSchande,
wie eitle Pfauen stolzieren
sie und werfen Münzen
in den KleiderStaat –

damit sich weiter dreht das GierigRad

Ich habe es satt,
diese Masken noch zu sehen,
wie sie sich winden
in ihrer OberflächenFäulnis,
Monumente der Vergängnis,
diese Verkleideten,
reist ihnen die Flüchtigkeit
vom Leibe –

und seht was übrig bleibe.

©Sylvia Kling

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Gelesen zur Lesung in Dresden am 25.06.2016 vom Dresdner Künstler HC Schmidt, von mir mit Gitarrenklängen von „mobwish“ gelesen und hier zu sehen/hören. Es handelt sich hierbei um den Mitschnitt einer Probe. 

Es dauert nicht lange ;-)! 

 

Liebe LeserInnen, Freunde und BesucherInnen,

ich wünsche allen eine noch angenehme Restwoche.

Eure Sylvia Kling

 

 

 

 

 

Wichtige Hinweise zum Urheberrecht:

Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden. Auch das Zitieren von Textstellen bedarf meiner Genehmigung.